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trunx
Senior Letzter Besuch: in der letzten Woche
Dabei seit: 16.08.2003
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Aus: Berlin
Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Themenstart: 2019-10-08


hallo freunde der zahlen- und hoffentlich auch anderer künste,

wie im titel schon angedeutet, bin ich auf der suche nach einem keyboard oder e-piano. es soll für meine tochter sein (kindergartenalter). gibt es da was preiswertes, was aber einigermassen klingt? wer hat da erfahrungen und kann mir mal einen tipp geben?

das wär toll :)

bye trunx


-----------------
das problem des menschen ist nicht, dass er fleisch von tieren isst, sondern dass er für sein wachstum KRIEG gegen alle anderen lebensformen führt. dieser krieg nennt sich (land)wirtschaft, seine ideologische legitimation kultur.



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Diophant
Senior Letzter Besuch: in der letzten Woche
Dabei seit: 18.01.2019
Mitteilungen: 2189
Aus: Rosenfeld, BW
Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.1, eingetragen 2019-10-08


Hallo trunx,

mit eigener Erfahrung kann ich da leider nicht dienen. Ich denke, es ist in allererster Linie eine Preisfrage.

Falls das so gedacht ist, dass es optional später in echtes Klavierspiel münden soll bzw. darf, dann würde ich unbedingt eines mit Hammermechanik kaufen, das erscheint mir fast wichtiger als der Klang. Es ist wichtig, dass dieses Gefühl von Anfang an in die Motorik eingebaut wird, ich denke, sich daran später zu gewöhnen, würde ein ziemliches Hindernis beim Wechsel auf ein echtes Klavier darstellen.

Ich selbst spiele Klavier als Zweitinstrument. Ab und an bin ich damit früher auch aufgetreten. Dann hatte ich mal zugesagt, bei einer Kammermusikmatinee irgendein barockes Flötenkonzert auf dem Cembalo zu begleiten. Es war grauenvoll. Ich habe tagelang probiert, mich an die andere (hakelige) Mechanik zu gewöhnen aber mehr als mit Ach und Krach durchhalten war nicht. Das war mein grausligstes Konzerterlebnis aller Zeiten...


Gruß, Diophant



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trunx
Senior Letzter Besuch: in der letzten Woche
Dabei seit: 16.08.2003
Mitteilungen: 2815
Aus: Berlin
Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.2, vom Themenstarter, eingetragen 2019-10-08


hallo diophant,

danke erst einmal. ich selbst habe leider gar keine ahnung, habe daher auch gar keine auswahlkriterien. dass die hammermechanik ein problem darstellen könnte, darauf wäre ich zb. nie gekommen.

bye trunx


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Diophant
Senior Letzter Besuch: in der letzten Woche
Dabei seit: 18.01.2019
Mitteilungen: 2189
Aus: Rosenfeld, BW
Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.3, eingetragen 2019-10-08


Hallo nochmals,

ich habe mal spaßeshalber ein wenig gegoogelt. Was es auch noch zu beachten gilt ist die Anzahl der Tasten. Dabei entsprechen die 88 Tasten, welche die etwas besseren Modelle haben, einer normalen Flügeltastatur. Auch das würde ich einem Modell mit weniger Tasten gegenüber bevorzugen.

Für dieses Modell habe ich ein sehr gutes Testergebnis gefunden.

Wäre ja mal ein  Ausgangspunkt für eine Überlegung. Vom Budget her ist es ja auch noch ziemlich im Rahmen.


Gruß, Diophant



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trunx
Senior Letzter Besuch: in der letzten Woche
Dabei seit: 16.08.2003
Mitteilungen: 2815
Aus: Berlin
Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.4, vom Themenstarter, eingetragen 2019-10-08


danke diophant für deine mühe!
sicher, der preis ist noch im rahmen, dennoch ist das ja für kinder noch ein spielzeug.
aber ich behalte das auf jeden fall im blick.


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Slash
Aktiv Letzter Besuch: in der letzten Woche
Dabei seit: 23.03.2005
Mitteilungen: 7604
Aus: Cuxhaven-Sahlenburg
Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.5, eingetragen 2019-10-10


Hi trunx,

als Klavierspieler/lehrer kann ich dir bestimmt etwas helfen. Diophant hat eigentlich schon das Wesentliche gesagt - vielleicht noch ein paar Ergänzungen oder mit anderen Worten.

Intrumentalunterricht im Kindergartenalter ist eine heikle Sache, da die Kinder mit 3-5 Jahren einfach noch nicht reif genug für so etwas sind. Ich selbst unterrichte Kinder erst ab der 1. Klasse, noch lieber ab 8 oder 9 Jahren. Für Kindergartenkinder werden spezielle Kurse angeboten, die sich "musikalische Früherziehung" oder ähnlich nennen. Für einen richtigen Instrumentalunterricht (Suzuki-Methode) muss man speziell ausgebildete Lehrer haben. Das können die wenigsten Musikschulen bieten, Privatpersonen schon gar nicht.

Ich halte es sogar für Kontraproduktiv einem Kind, egal in welchem Alter, ein Instrument im Sinne eines Spielzeugs vor die Nase zu setzen. Aus dem einfachen Grund: Instrumente sind keine Spielzeuge wie Lego, Puppen, etc. Es kann zwar ein paar Töne produzieren (auf dem Klavier besonders einfach), doch einen richtigen Zugang zur Musik und dem Instrument entwickelt es so nicht. Im Gegenteil - es verliert schnell das Interesse. Wenn man Pech hat, verscherzt man es ihm ein Leben lang und raubt ihm damit den Zugang zu einer der schönsten Sachen des Lebens - Musik zu verstehen und selbst zu musizieren. In einem musikalischen Früherziehungskurs lernen die Kinder u.a. Rhythmusgefühl zu entwickeln und auch verschiedene Instrumente kennen. VHS bieten auch manchmal solche Kurse an.

Wenn es doch schon ein Instrument sein soll, dann schaue bitte hier: Digitalpiano-Sets. Ich würde generell nur bei den vier großen Musikhäusern kaufen, also MusikStore Köln, Thomann, Musik Produktiv und Session Musik. Diese Musikhäuser beraten auch gut am Telefon. Es sollte auf jeden Fall ein Digitalpiano mit 88 Tasten (gewichtet), festem Stativ (kein wackeliger Ständer) und einer festen Bank sein. Für 400€-430€ kann man da nichts falsch machen. Ich würde auch immer zu einer dunklen Farbe raten.

Und noch mal, weil's so wichtig ist: Nicht das Instrument als Spielzeug vermitteln und nicht ohne Anleitung/Lehrer davorsetzen. Dein nächster Ansprechpartner sollte am besten eine Musikschule sein. Kindgerechte Musik (in deinem Fall Klaviermusik) gibt es auch, z.B. von Rolf Zuckowski. Auf diesen CDs werden Kindern original Kompositionen vorgespielt und erklärt. Ein solcher Zugang über's Hören ist ein sehr guter Einstieg, damit das Kind einen Eindruck davon bekommt, was man eben alles mit einem Instrument machen kann.

Diese ganzen Kinderinstrumente aus Plastik für unter 50€ sind reine Geldmache und Ausnutzung ahnungsloser Eltern, besonder zur Weihnachtszeit. Davon bitte die Finger weg.

Gruß, Slash


-----------------
Bound to be disappointing so why wait?



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Diophant
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Dabei seit: 18.01.2019
Mitteilungen: 2189
Aus: Rosenfeld, BW
Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.6, eingetragen 2019-10-10


Hallo Slash,

interessant. Würdest du aus deiner Erfahrung heraus einen wesentlichen Unterschied zwischen einer Anschlagdynamik und einer Hammermechanik sehen?

Also ich habe auf solchen Teilen auch schon 'herumgeklimpert', aber ich würde (vom Klavier kommend) mit einer einfachen Anschlagdynamik auch nicht klarkommen.

Am allerbesten wäre ja... ein richtiges Klavier. :-)

Aber da ist man dann preislich gleich in Bereichen, für die man schon einen älteren Gebrauchtwagen bekommt...

Den 'Spielzeug-Aspekt' sehe ich exakt genauso wie du. Ich kenne allerdings Fälle, wo ein normaler Klavierunterricht sagen wir ab einem Alter von ca. 6 Jahren zu einer erfolgreichen Musiker-Karriere geführt hat. Das kommt ein wenig darauf an, wie weit ein Kind schon kognitiv entwickelt ist und wie es dann ggf. mit dem Notenlesen ausschaut.

Zu lange sollte man ja auch nicht warten Ich spiele bspw. als Erstinstrument Geige und habe mit 7 Jahren angefangen, was bei der Geige eher schon relativ spät ist. Auf der anderen Seite sagt man ja auch oft, dass man gerade das Klavierspiel auch noch später beginnen kann.


Gruß, Diophant



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Slash
Aktiv Letzter Besuch: in der letzten Woche
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Aus: Cuxhaven-Sahlenburg
Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.7, eingetragen 2019-10-10


Hi Diophant,

ja, je früher, desto besser. Ab 6 ist völlig ok. Wenn das Kind dazu aus einem musikalischen Elternhaus stammt, wo selbst musiziert wird, hat es auch nochmal einen ganz anderen (reiferen) Zugang dazu. Und wie du schon sagst, kommt ja zum eigentlichen "Spiel" das Notenlesen und das ganze Theoriegebäude dazu, damit der Schüler auch "versteht" was er da macht.

8-9 Jahre ist mir persönlich am liebsten, weil ich didaktisch anders vorgehen kann, was mir entgegen kommt. Ich selbst war mit 8 Jahren in einem Grundkurs an einer Musikschule (Instrumente kennenlernen, Noten lernen, Rhythmus lernen, etc.) Da meine Eltern ein paar Klavier-Schallplatten hatten und mir gefiel, was ich da hörte, habe ich mich dann für das Klavier entschieden. Wir hatten bis dato aber kein Klavier im Haus.

Den Unterschied zu einer echten Hammermechanik merke ich natürlich, wie jeder andere, der von einem akustischen Klavier kommt, auch. Ich kann auf gewichteten Tasten auch nicht gut spielen, auf leicht gewichteten oder sogar ungewichteten Keyboardtasten noch schlechter. Das liegt daran, dass man mit einer Hammermechanik technisch feiner spielen kann und man eben gewohnt ist, die antrainierte Kraft der Finger entsprechen einzusetzen. Auf YouTube gibt es tolle Erklärvideos dazu.

Die einzige Alternative ist bei einem Digitalpiano immer noch die "nachgemachte" Hammermechanik. Die guten Marken wie Yamaha und Kawai (die auch sehr gute akustische Pianos bauen) haben ja auch keine "echte" Hammermechanik verbaut (also nicht 1:1 wie in einem Klavier oder gar Flügel, da es viel zu teuer wäre), aber die Instrumente sind gut spielbar. Es lohnt sich in einem Musikgeschäft mal die teuersten Digitalpianos mit halb so teuren akustischen Klavieren zu vergleichen. Die D-Pianos ziehen immer noch den Kürzeren, was Spielgefühl, Tonkontrolle und natürlich den Ton an sich betrifft.

Es gibt also einen wesentlichen Unterschied zwischen einer einfachen Anschlagdynamik und einer (nachgemachten) Hammermechanik, den ich stark spüre. Eine Cembalo-Mechanik ist nochmal eine Welt für sich.

Gruß, Slash


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