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Kein bestimmter Bereich 7000 Arbeiter für eine Pyramide (?)
Dixon
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Aus: wir können alles, außer Flughafen, S-Bahn und Hauptbahnhof
Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Themenstart: 2020-07-08 02:17


Hallo Steinhaufenliebhabende,

eine neue Milchmädchen- äh, Bierdeckelrechnung kommt zum Schluß, das zum Bau einer Pyramide etwa 900 Arbeiter nötig waren, rechnet man noch die Nebenarbeiten dazu, kommt man auf 7000. Hier findet man die nötigen Hinweise.

Grüße
Dixon


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Wissen ist Nacht! (Grundsatz der Eydeetischen Philophysik)



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MontyPythagoras
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Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.1, eingetragen 2020-07-08 11:56


Da sagt mir mein eigener Bierdeckel, dass das nicht stimmen kann. Der Berechner geht von einer Arbeitsleistung von 450kJ aus, die ein Arbeiter pro Tag leisten können soll. Das entspricht nur gut 1.900 Kalorien. Das gilt vielleicht für einen durchschnittlichen deutschen Bürohengst des 21. Jahrhunderts, aber die Arbeiter waren nun einmal Schwerarbeiter, Sportler im gewissen Sinne, die sicher locker 5000 Kalorien oder mehr am Tag wegschafften. Ein moderner Radrennfahrer schafft an einem Trainingstag über 8000 Kalorien. Die Bierdeckelrechnung ist also schon im Ansatz fragwürdig.
Ansonsten sind 18.000 Mannjahre, wenn sie denn stimmen, trotzdem beeindruckend, denn das ist ungefähr die Zeit, die heutzutage eine deutsche Behörde allein für die Erteilung der Baugenehmigung bräuchte.

Ciao,

Thomas



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gonz
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Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.2, eingetragen 2020-07-08 12:42


Eine durchaus anregende Betrachtung :)

Es erinnert mich daran, dass oftmals einfache Techniken bemerkenswertes leisten. Zwei Beispiele:

Man braucht nicht 100 Menschen, um einen Stein vom Kaliber der Stonehenge "Trilithen" aufzurichten:

Stonehenge reloaded by one Man

Und man braucht auch keinen Kran, um einen Waggon oder eine Lok wieder aufzugleisen. Letzteres eher auch ein bissl Zeitgeschichte und "Feeling".

Einmal Hilfszug - dringend

Grüße aus dem Harz
Gerhard/Gonz

PS.:
Das ist natürlich aus der Energiebetrachtung her nebensächlich, ob es 1 Mensch an einem Tag oder 100 Menschen in 3 Minuten machen...




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Fabi
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Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.3, eingetragen 2020-07-08 22:48


Hi,

450 kJ wären sogar nur das Äquivalent von etwa 500 Kalorien, wenn man den Wirkungsgrad von etwa 20% unserer Muskulatur mit dazuzieht. Das ist dann wirklich recht wenig für harte körperliche Arbeit. Andererseits werden in die Rechnung anscheinend auch keine Reibungsverluste eingerechnet...Bierdeckel eben 😃.

@Monty: 8000 Kalorien pro Tag zusätzlich zum Grundumsatz dauerhaft (oder auch nur für einen Tag) ist für die meisten Menschen selbst austrainiert rein physisch nicht möglich; da reden wir auch schon von Tour de France-Level, und da auch nur die härteren Etappen - ein voller Ironman für die Profis sind beispielsweise etwa 11000 Kalorien, und das ist doch deutlich länger und auch härter als eine Touretappe. Zumindest bei der gleichzeitigen hohen körperlichen Belastung ist das auch rein verdauungsmäßig nicht zu schaffen.

vG,
Fabi


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"There would be the mathematical equivalent of worldwide rioting." (P.C.)

Willst du Hamburg oben sehen, musst du die Tabelle drehen.



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mibe201067
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Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.4, eingetragen 2020-07-09 01:47


Mathematik auf einem Bierdeckel funktioniert meistens nicht!
Besser: Ordentliches Papier, Taschenrechner, Formelbuch und ohne Bierdeckel nebst zugehörigen "Zubehör".

1900 Kalorien pro Tag bei schwerer körperlicher Arbeit bei Wüstenklima? Da wäre der Verschleiß von Sklaven sehr hoch - sie würden vermutlich nach 3 Tagen tot. Bei völliger Befreiung von körperlicher Tätigkeit würden Menschen allerdings auch nach absehbarer Zeit (schätzungsweise 3 Wochen?) verhungern.

Bei anderen genannten Werten (5000; 8000 Kalorien oder 11000 Kalorien) wäre es nicht wesentlich anders.

Kein normaler Mensch will statt mit Messer, Gabel und Löffel mit Lupe, Skalpell und Pinzette essen, denn mit 1900 Kalorien wäre nach einer kleinen(!) Erdbeere die Tagesration erreicht.

500 Kalorien sind übrigens etwa 2 kJ, ungleich 450 kJ.

Solche realfremden Werte wie 3000 Kalorien als Tagesbedarf gibt es nur in der BILD-Zeitung - aber Bildung kann schließlich nicht schaden.

 



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gonz
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Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.5, eingetragen 2020-07-09 08:11


Eine Anzahl von 7000 "Arbeitern" plus dem was man dazu braucht vom Wasserträger bis zum Schreiber wäre übrigens auch etwas, was man "in der Antike" durchaus versorgen konnte. Es entspräche der Stärke von 1-2 römischen Legionen.



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MontyPythagoras
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Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.6, eingetragen 2020-07-09 10:22


Da dieser Thread nun in eine ernsthafte Diskussion über Kalorienverbräuche und menschliche Verdauung abdriftet, muss ich noch ein paar Falschbehauptungen richtigstellen. Da ich selber, auch wenn es gut 30 Jahre her ist, Sport auf recht hohem Niveau betrieben habe, kenne ich mich da recht gut aus.

@Fabi: Du hast prinzipiell recht. Es geht aus dem Artikel nicht hervor, ob der Berechner von 450kJ netto mechanischer Arbeit ausgeht, was gut 2000kJ bzw. 8.700kCal Energieumsatz erfordern würde. Der Wirkungsgrad liegt im übrigen bei untrainierten Menschen bei 20% oder weniger, Trainierte erreichen etwas höhere Wirkungsgrade bis 25%. Der Löwenanteil der Mehrleistung eines Sportlers gegenüber einem Untrainierten liegt aber im höheren VO2max, also der Menge Sauerstoff, die das Blut transportieren kann.
Dieser Wert ist auf einen Liter Blut und ein Kilogramm Körpergewicht bezogen, um Quervergleiche möglich zu machen. Ich habe in einem Interview damals mit Jan Ullrich gelesen, dass er im Durchschnitt 8000kCal pro Tag zu sich nehmen muss. OK, er war natürlich gedopt. :-) 8000kCal bedeutet aber auch nicht automatisch Umwandlung in mechanische Leistung, sondern man muss davon erst einmal den Grundumsatz, den der Körper sozusagen im "Entspannt-auf-der-Couch-liegen" verbraucht, abziehen.
Du musst bedenken, dass die Radprofis allesamt schmächtige Zwerge sind, die selten über 70kg wiegen, meistens nur knapp über 60kg (Chris Froome wiegt 66kg bei 1,86m Körpergröße). Bei einem muskelbepackten Schwerarbeiter, der vielleicht 110kg bis 130kg wiegt, und zwar wirklich Muskelmasse und nicht Körperfett, sind 8000kCal pro Tag kein Problem. Ich bin mir sicher, dass ein Gewichtheber in der Schwergewichtsklasse mühelos auf 8000kCal pro Tag kommen könnte, ohne auf einem Fahrrad zu strampeln. Und die Sklaven haben sicherlich auch länger arbeiten müssen als nur 8 Stunden pro Tag. Wie hoch der Verschleiß an Sklaven war, die das vielleicht nur Wochen mitgemacht haben, bevor sie umgefallen sind, ist wohl nicht überliefert.

@mibe201067:
2020-07-09 01:47 - mibe201067 in Beitrag No. 4 schreibt:
500 Kalorien sind übrigens etwa 2 kJ, ungleich 450 kJ.
Da bist Du einem weit verbreiteten Irrtum aufgesessen. Ein Mensch mag pro Tag 2000 "Kalorien" zu sich nehmen. So spricht der Volksmund, aber gemeint sind damit 2000 Kilokalorien, also kCal. Der Volksmund hat einfach die Vorsilbe "Kilo" wegfallen lassen. Ein Mensch nimmt also pro Tag vielleicht 450kJ auf, was knapp 1900kCal oder 1,9 "Megakalorien" entspricht. Um 450kJ mechanische Arbeit zu leisten, müsste er aber aufgrund des schlechten Wirkungsgrades in einem menschlichen Körper gut 2000kJ (oder 8.700kCal) verbrennen, plus Grundumsatz.
2020-07-09 01:47 - mibe201067 in Beitrag No. 4 schreibt:
Solche realfremden Werte wie 3000 Kalorien als Tagesbedarf gibt es nur in der BILD-Zeitung - aber Bildung kann schließlich nicht schaden.
Keine Ahnung, was Du genau aussagen willst. Viele Menschen glauben, jeder Mensch verbraucht 2000 Kalorien am Tag. Das ist Bullshit, genauso wie die Behauptung, ein Auto hat 100PS. Eine schlanke, kleine Frau von 55kg hat vielleicht einen Grundumsatz von 1500 Kalorien, ein großer, kräftiger Mann von 95kg von gut 3000 Kalorien. Das ist der Grundumsatz, den der Körper nur dafür braucht, den Kreislauf aufrecht zu erhalten. Jede weitere mechanische Leistung geht wie gesagt "on top". Der Grundumsatz ist auch weitgehend proportional zur Muskelmasse, weshalb der Körper sehr schnell dazu neigt, nicht benötigte Muskeln sofort abzubauen.

Ciao,

Thomas



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mibe201067
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Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.7, eingetragen 2020-07-09 11:55


Die BILD-Zeitung behauptet, dass der Bedarf eines Menschen zwischen 2000 bis 3000 Kalorien wäre und über diesen Schwachsinn echauffieren ich mich immer wieder neu.
Das führt dann u. a. zu
>"Eine schlanke, kleine Frau von 55kg hat vielleicht einen Grundumsatz von 1500 Kalorien, ein großer, kräftiger Mann von 95kg von gut 3000 Kalorien.".



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MontyPythagoras
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Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.8, eingetragen 2020-07-09 12:10


Hallo mibe201067,
dann beherzige doch mal Deinen eigenen Grundsatz "Bildung kann schließlich nicht schaden" und lerne etwas dazu:
Wiki über "Kalorie", und lies besonders den vorletzten Absatz. Selbstverständlich sind es 2000-3000 KILO-Kalorien, falls es das sein sollte, worüber Du Dich echauffierst (obwohl ich ausführlich über das fälschliche Fehlen der Silbe "kilo" im Volksmund sinniert hatte). Oder erläutere, was genau Dich stört. Ansonsten:
Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal...

Ciao,

Thomas



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phiregen
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Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.9, eingetragen 2020-07-11 14:24


Hallo,

hier wird angenommen, dass es damals auch wirklich 110-130 KG schwere, muskelbepackte Menschen gab.

Ist das bewiesen?

Ich meine damit, ist die Versorgung mit Lebensmitteln damals denn so gewesen, dass man überhaupt solche Menschen "heranzüchten" konnte?

Zumindest im Europa des Mittelalters, waren die Leute meines Wissens nach zum Großteil nicht besonders wohlgenährt, weshalb sie auch selten über 40 wurden (plus Mangel an Hygiene).



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MontyPythagoras
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Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.10, eingetragen 2020-07-11 14:30


Hallo phiregen,
im Grunde ein berechtigter Einwand. Solche Leute gab es durchaus, wie zeitgenössische Abbildungen zum Beispiel von Gladiatoren bei den Römern belegen. (Gut, andere Kultur und knapp 2000 Jahre später, aber vergleichbare Verhältnisse). Ob allerdings alle 7000 Arbeiter so aussahen, kann natürlich bezweifelt werden. Es ging mir ja nur um die Plausibilisierung. Aber bevor man X Sklaven hochzüchtet und teuer aufpäppelt, hat man sicher einfach noch 2000 mehr Leute verdonnert...

Ciao,

Thomas



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ligning
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Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.11, eingetragen 2020-07-11 15:06


Die Pyramidenarbeiter waren keine Sklaven.


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⊗ ⊗ ⊗



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MontyPythagoras
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Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.12, eingetragen 2020-07-11 15:18


Das ist nicht gesichert: hier
Der Hauptwiderspruch stammt von Zahi Hawass, der vor dem arabischen Frühling ein regierungstreuer Ägyptologe war und dann gechasst wurde. Ich habe etliche Terra-X-Folgen mit ihm gesehen. Er scheint mir von dem Typ zu sein, der die Annahme, die ägyptischen Pharaonen hätten Sklaven verwendet, als Nestbeschmutzung seiner eigenen Geschichte betrachtet hätte. Sicher ist wohl, dass die Versorgung der Arbeitskräfte, Sklaven oder nicht, recht gut war.

Ciao,

Thomas



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Wauzi
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Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.13, eingetragen 2020-07-11 20:55


Hallo,
(nicht ganz zum Thema passend)
der thread erinnert mich an einen ehemaligen Kollegen, der (sinngemäß) zum Thema Dreisatz folgende Aufgabe stellte:
5000 Arbeiter brauchten 10 Jahre, um die Cheops-Pyramide zu bauen.
Wieviele Arbeiter bauen die Pyramide in 10 Sekunden?

Gruß Wauzi


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Primzahlen sind auch nur Zahlen



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mibe201067
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Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.14, eingetragen 2020-07-11 21:38


Neulich wurde im Fernsehen nachts zu Mittwoch u. a. von einem bekannten Astronom und Historiker aus der Schweiz dargestellt, dass im Altertum die Pyramiden gar nicht mit den unzulänglichen technischen Möglichkeiten von Menschen gebaut werden konnten und es auch heute vermutlich in der kalkulierten Zeit nicht funktionieren kann.
Wir sollten die Pyramiden als Artefakte einer weit überlegenen Zivilisation verstehen und sie haben auch nichts mit Pharaonen zu tun.



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rlk
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Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.15, eingetragen 2020-07-13 10:46


Hallo,
2020-07-11 21:38 - mibe201067 in Beitrag No. 14 schreibt:
Neulich wurde im Fernsehen nachts zu Mittwoch u. a. von einem bekannten Astronom und Historiker aus der Schweiz dargestellt, dass im Altertum die Pyramiden gar nicht mit den unzulänglichen technischen Möglichkeiten von Menschen gebaut werden konnten und es auch heute vermutlich in der kalkulierten Zeit nicht funktionieren kann.
welcher bekannte Schweizer war das? Doch nicht etwa Erich von Däniken?

Servus,
Roland



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mibe201067
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Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.16, eingetragen 2020-07-13 11:06


Ja, der ist es. Er hat aber nicht erklärt, woher die Außerirdischen leben und wie sie aussehen.



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MontyPythagoras
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Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.17, eingetragen 2020-07-13 11:28


Wer sonst? Wem die Fantasie fehlt, dass unsere Homo sapiens-Vorfahren evtl. intelligente Lösungen für logistische Probleme fanden, auf die wir heute nicht kommen, und wer deshalb Außerirdische für die einzig sinnvolle Erklärung hält, hat von wissenschaftlicher Arbeit so viel Ahnung wie ein Fisch vom Fahrradfahren. Däniken ist ein Schwachkopf, um es deutlich zu sagen.
Schon als Zehntklässler konnte ich eine seiner Theorien (für mich) widerlegen. Damals wurde im Orient (ich glaube im Irak, aber es ist sehr lange her), ein riesiges rechteckiges Loch im Boden entdeckt, etwa 130m lang und 30m breit, wenn ich die Dimensionen richtig im Hinterkopf habe. Dieses Loch war wohl ein paar Tausend Jahre alt. Und die einzige Erklärung, mit der Däniken um die Ecke kommen kann, ist, dass das wohl das Grab von Eva (genau, die von "Adam" und "Eva") gewesen sein muss. Warum nicht das von Adam erschloss und erschließt sich mir nicht, aber sei's drum. Fragt mich bitte auch nicht, wie das in seine Außerirdischen-Theorie passt, aber vielleicht hat er das danach ja auch wieder verworfen. "Was schert mich mein Geschwätz von gestern".
Jedenfalls kann ein Zehntklässler ausrechnen, dass wenn die 25.000 Tonnen wiegende Eva sich aus einer liegenden in die stehende Position hätte aufrichten wollen, ein modernes Kernkraftwerk etwa eine halbe Minute hätte arbeiten müssen. Ja, das klingt plausibel.
Seitdem, also seit mehr als 30 Jahren, weiß ich, dass Däniken ein Schwachkopf ist. Und wenn man im jetzigen Wiki-Artikel über Däniken nachliest, dann ist die Menschheit wohl daraus entstanden, dass hochentwickelte Außerirdische damals fröhlich die auf der Erde herumwuselnden Menschenaffenweibchen begattet haben, um sie genetisch zu "veredeln". Ich weiß nicht, was weniger bescheuert klingt: die 120 Meter große Eva, unser aller Vorfahrin, oder Außerirdische, die Trillionen von Kilometern zur Erde reisen, um dort Affen zu poppen.

Ciao,

Thomas



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mibe201067
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Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.18, eingetragen 2020-07-13 11:42


Die Außerirdischen müssen in diesem Sonnensystem wohnen, denn Lichtjahre weite Reisen dürften technisch und biologisch nicht möglich sein, also vermutlich auf der Rückseite vom Mond. Auch darüber gab es schon Dokumentationen.
Wenn ein Grabmal 130 m groß ist, muss der Verstorbene selbst nicht 130 m groß sein. Lenin war auch nicht 30 Meter groß, weil sein Mauseleum so groß ist.
Die Geschichte von Adam und Eva lässt sich wissenschaftlich nicht belegen.



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MontyPythagoras
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Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.19, eingetragen 2020-07-13 11:55


Äh, ja. Das macht es ja gleich plausibler. 🙄 Ich erinnere mich zwar, dass in dem damaligen Artikel klar die Rede davon war, dass Eva so groß gewesen sein soll, weil es halt nur ein rechteckiges Loch in der Erde war und kein "Mausoleum", aber was soll's.
2020-07-13 11:42 - mibe201067 in Beitrag No. 18 schreibt:
Die Geschichte von Adam und Eva lässt sich wissenschaftlich nicht belegen.
Die Geschichte von Adam und Eva lässt sich klar widerlegen. Nennt sich "Humangenetik".
Und wie die E.T.s auf den Mond gekommen sein sollen, fragt man wohl besser auch nicht. Von der Erde? Dann wären es keine Außerirdischen. Von anderen Sonnensystemen? Dann hätten sie ja doch Trillionen km weit reisen müssen. Von anderen Planeten in diesem Sonnensystem? Warum dann auf dem Mond bleiben? Oder haben sie sich auf dem Mond entwickelt, wo es kein Wasser gibt, keine Atmosphäre, keine Nahrung, kein Magnetfeld, und wo die Temperaturen zwischen Tag- und Nachtseite um fast 300 Grad Kelvin schwanken? Lass mich raten: alles unterirdisch, äh, untermondisch, und dann sind sie irgendwann durch die Oberfläche nach außen gedrungen, und haben aus dem Kellergeschoss ihre Raumschiffe mit hochgebracht. Aber warum dann nur auf der Rückseite? Damit sie von den Affen auf der Erde nicht entdeckt werden, die dann Steine nach ihnen geworfen hätten? Und dann fliegen sie dorthin, entdecken einen schönen Planeten mit Wasser, Atmosphäre, konstanten Temperaturen, schützendem Magnetfeld und denken sich: Boah, ist das Scheiße hier, schnell noch ein paar Affen poppen und dann aber nix wie nach Hause!

Es hat über Außerirdische auf dem Mond keine "Dokumentationen" gegeben, sondern Spekulationen. Haltlose, sollte man hinzufügen. Dokumentieren kann man nur etwas, was real ist.

Ciao,

Thomas



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Bernhard
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Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.20, eingetragen 2020-07-13 14:17


Hallo!

2020-07-13 11:28 - MontyPythagoras in Beitrag No. 17 schreibt:
Wer sonst? Wem die Fantasie fehlt, dass unsere Homo sapiens-Vorfahren evtl. intelligente Lösungen für logistische Probleme fanden, auf die wir heute nicht kommen, und wer deshalb Außerirdische für die einzig sinnvolle Erklärung hält, hat von wissenschaftlicher Arbeit so viel Ahnung wie ein Fisch vom Fahrradfahren. Däniken ist ein Schwachkopf, um es deutlich zu sagen.

Es ist immer wieder merkwürdig, daß - sobald man eine antike Höchstleistung unserren Vorfahren meint, nicht mehr zutrauen zu können, dann irgendwelche Außerirdische herhalten müssen. Egal ob mit der Bibel oder der Evolutionstheorie ist jedenfalls nicht zu erklären, warum diese Leute mehr gekonnt haben sollten als wir damals.
Überhaupt wird eigenartigerweise immer vorausgesetzt, daß Aliens mehr könnten als wir und viel weiter wären in Forschung, Wissenschaft und Technik.

Jedenfalls ist noch kein Mars- oder anderes Männchen zu mir gekommen und wollte wissen, wie man eine Pyramide baut..😃

Viele Grüße, Bernhard


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"Wichtig ist, daß man nie aufhört zu fragen"
"Weisheit ist nicht das Ergebnis der Schulbildung, sondern des lebenslangen Versuches, sie zu erwerben"
Albert Einstein



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MontyPythagoras
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Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.21, eingetragen 2020-07-13 14:51


Wenn jemand das Reizwort "Däniken" sagt, fällt es mir schwer, mich zu beherrschen. Das ist für mich wie die Cleaning Woman.
Aber ich muss meine Aussage über Däniken relativieren. Er ist sicher kein Schwachkopf, sondern sogar ziemlich intelligent. Ihm ist gelungen, was nicht viele schaffen, nämlich ein Rezept zu finden, wie man Leute über den Tisch zieht und diese darüber sogar noch happy sind und ihm als Wissenschaftsmärtyrer huldigen. Ein Schwachkopf schafft das nicht. Es würde mich nicht wundern, wenn er gelegentlich mal in seinem Arbeitszimmer sitzt, mit einem Glas Rotwein in der Hand dem Sonnenuntergang zuschaut und sich diebisch über die Deppen freut, die jahrzehntelang Geld für seine Bücher ausgegeben haben.
Studiert hat er übrigens nichts, er ist von Beruf Koch. Und was für eine Soße er uns da auftischt, mein lieber Herr Gesangsverein! Aber warum sollte man auch studieren, worüber man auch einfach so Bücher schreiben kann. Studieren hält auf dem Weg zum Bestsellerautor ja nur auf.

Ciao,

Thomas



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Slash
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Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.22, eingetragen 2020-07-13 14:52


my 2 cents...

Man darf auch nicht vergessen, dass die Pyramiden-Arbeiter keine Sklaven im eigentliche Sinne waren. Es war für einen einfachen Ägypter die höchste Ehre am Grabmal seines Herrschers/Gottes mitarbeiten zu dürfen. Die Arbeiter waren auch immer nur ein paar Jahre im Dienst und lebten direkt an der Baustelle unter sehr guten Bedingungen. Beste Nahrung, medizinische Versorgung, Unterhaltungsprogramm (auch Frauen), etc. Den Arbeitern ging es also richtig gut, trotz der schweren Arbeit. Nur so konnten diese menschlichen Höchstleistungen erbracht werden.


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Bound to be disappointing so why wait?



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AnnaKath
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Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.23, eingetragen 2020-07-13 15:18


Huhu Slash,

2020-07-13 14:52 - Slash in Beitrag No. 22 schreibt:
Man darf auch nicht vergessen, dass die Pyramiden-Arbeiter keine Sklaven im eigentliche Sinne waren. Es war für einen einfachen Ägypter die höchste Ehre am Grabmal seines Herrschers/Gottes mitarbeiten zu dürfen. Die Arbeiter waren auch immer nur ein paar Jahre im Dienst und lebten direkt an der Baustelle unter sehr guten Bedingungen. Beste Nahrung, medizinische Versorgung, Unterhaltungsprogramm (auch Frauen***), etc. Den Arbeitern ging es also richtig gut, trotz der schweren Arbeit. Nur so konnten diese menschlichen Höchstleistungen erbracht werden.

gut, dass Du das anmerkst!

Ich sage meinen "Mitarbeitern" auch immer, wenn die meinen Garten mit der Nagelschere schneiden oder sie ihre mickrigen Fahrzeuge irgendwo in der Walachei* parken müssen, damit mein Monster-SUV auf den drei frei gewordenen Parkplätzen parken kann, dass sie das alles "total freiwillig" tun!

In der Sache: Ich kann mir kaum vorstellen, dass ein Ägypter (der sich sicher nicht mal so bezeichnet hätte) des Alten Reiches (das sicher auch nicht so genannt wurde) die Idee, dass ein Mensch (also natürlich ein Mann...) frei oder Sklave sein könne, überhaupt in seiner Vorstellungswelt formulieren konnte.
Wenn offensichtlich Götter herrschen und ihre Söhne zu Königen beider Ägypten machen, die dann Barken, Werkzeuge und einen ganzen Hofstaat im Jenseits brauchen, um die auf der Erde verbliebenen Generationen zu beschützen, wenn Geld noch aus Scheffeln Korn besteht und von den Tempeln verwaltet wird, es zum guten Ton gehört, den finsteren** Nubiern auf die Mütze zu geben, man auf Überschwemmungen angewiesen ist seinen Acker zu bestellen und generell alles magisch und mythisch ist - ich jedenfalls kann mir nicht vorstellen, dass Konzepte von individueller Freiheit (oder eben das Fehlen solcher) überhaupt in einem solchen Kontext denkbar sind.

lg, AK

*) in einer (vor Corona) globalisierten Welt ist Rumänien ja nun wirklich "um die Ecke", sogar in der EU! Ausserdem ist es in der Region wirklich recht hübsch!
**) man sieht es ihnen ja nun wirklich an!
***) eine heutzutage leider völlig unterschätzte Form der Vergütung!



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Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.24, eingetragen 2020-07-13 15:31


Wenn es die Aliens gibt, reichen 1 Millionen Jahre Vorsprung. Weil das Universum seit knapp 14 Mrd. Jahren existiert, ist 1 Millionen Jahre so gut wie nichts.
Wenn sie auf der Erde eintreffen, dann sind sie in ihrer Forschung, Wissenschaft und Technik ganz offensichtlich weit voraus - das ist völlig unstrittig.
Außerdem sind sie sehr friedlich, ansonsten hätten sie keine Pyramiden gebaut, sondern es hätte keine Menschen gegeben.
Allerdings haben sie die gleichen Naturgesetze und so sind  interstellare Entfernungen, z. b. 10 Lj (und das wäre kosmische Nachbarschaft) auch für sie 10 Lj und die kann man nicht so ohne weiteres überbrücken. So müssten sie in der Nähe "wohnen" und da kommt nur die rückwärtige Seite des Mondes in Frage, denn der Mars ist nun doch recht ausführlich betrachtet worden und da fand man niemanden und der "Rest" des Sonnensystems wurde auch intensiv von Sonden beobachtet und Leben in der Art der Erde (Kohlenwasserstoff, Wasser als Grundbedingungen) sind in diesem Sonnensystem nicht gefunden worden, nicht mal primitive Einzeller.
Außer auf der Erde incl. Mond und Mars kommt auch kein andere "Heimat" in Frage, den die anderen Planeten sind Gaskugeln oder sind zu heiß (Venus, Merkur) sind viel zu heiß.

Hat also Däniken Recht, müssten die Außerirdischen vom Mond kommen.
Hätte er sich geirrt, müsste man erklären, wie man die Pyramiden gebaut hat und zu welchem Zweck.
Und man müsste erklären, warum in den Pyramiden zahlreiche math. Sachverhalte (PI, e=2,718..., Wurzel aus 2 auf 3 Dezimalstellen genau, Winkelfunktionen) zu erkennen sind, die erst viel später "offiziell" von berühmten Mathematikern entdeckt wurden.

[Die Antwort wurde nach Beitrag No.22 begonnen.]



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MontyPythagoras
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Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.25, eingetragen 2020-07-13 17:14


Hallo Slash,
den Einwand hat ligning auch schon gebracht, aber es ist nicht uneingeschränkt richtig. Ich habe just am Samstag eine Sendung auf n-tv gesehen, und hatte da überlegt, ob ich in diesen Thread reinschreibe "Bitte jetzt n-tv schauen!", aber dann dachte ich mir, das wird ohnehin mit Zeitversatz gelesen und dann ist die Sendung um. Aber man kann die Sendung jetzt noch einmal schauen! In Farbe! Und zwar hier:

Dort werden Erkenntnisse vorgestellt, dass die Arbeiter, die Amarna, den zeitweiligen Regierungssitz von Echnaton, gebaut haben, alles andere als gut behandelt wurden. Die Archäologin, die dort die Erkenntnisse vorstellt, ist Dr. Anna Stevens von der University of Cambridge. (Sie hat also tatsächlich Archäologie studiert und darin promoviert, im Gegensatz zu anderen, die vorziehen, Koch zu werden und dann über Archäologie zu schreiben...). In Kapitel 2, ungefähr bei Minute 10, wird dargestellt, dass viele der gefundenen Knochen von bestatteten Arbeitern schwere Arthritis aufwiesen, weil sie offenbar lange Zeit sehr schwere Gewichte tragen mussten, und zwar schon als Kinder. Es gab Überlastungsbrüche in den Oberschenkeln, und die Toten wurden relativ hastig und schmucklos begraben in Massengräbern. Es wird aber auch erwähnt, dass das bei den älteren Pyramiden nicht der Fall war, wo die Arbeiter respektvoll behandelt wurden. Offenbar war auch damals nicht alles schwarz oder weiß.

2020-07-13 15:31 - mibe201067 in Beitrag No. 24 schreibt:
Hat also Däniken Recht, müssten die Außerirdischen vom Mond kommen.
Hätte er sich geirrt, müsste man erklären, wie man die Pyramiden gebaut hat und zu welchem Zweck.
topic=248554&post_id=1809556>Beitrag No.22 begonnen.]
Meine Güte, der Mond kommt mindestens aus den exakt gleichen Gründen nicht in Frage wie der Mars. Der Mond ist übrigens auch recht gründlich untersucht worden, und dort hat man auch nichts gefunden, nicht mal primitive Einzeller. Wenigstens HATTE der Mars mal eine Atmosphäre und Wasser, auch wenn es lange her ist, der Mond hatte das alles noch nie. Was ist daran so schwer zu begreifen?
Der Zweck jedenfalls ist klar, nämlich der gleiche, aus dem sich ein Trump riesige Hotels baut: Gigantomanie. Und nur weil man das Wie nicht mehr sicher feststellen kann (man kann ja nun einmal niemanden mehr fragen), sind Außerirdische die einzige Erklärungsalternative? Es gibt genügend mittlerweile erprobte Methoden, wie die Pyramiden gebaut werden konnten. Es war und ist nicht unmöglich. Außerirdische hätten uns ja wohl hoffentlich etwas cooleres, glitzernderes aus Kryptonit hiergelassen, statt einen öden Steinhaufen, in dem ein paar Verwesende eingebuddelt wurden.

2020-07-13 15:31 - mibe201067 in Beitrag No. 24 schreibt:
Und man müsste erklären, warum in den Pyramiden zahlreiche math. Sachverhalte (PI, e=2,718..., Wurzel aus 2 auf 3 Dezimalstellen genau, Winkelfunktionen) zu erkennen sind, die erst viel später "offiziell" von berühmten Mathematikern entdeckt wurden.
topic=248554&post_id=1809556>Beitrag No.22 begonnen.]

Ohje, bitte erspare uns diesen hundert mal widerlegten Mist mit den Zahlen. Das taucht in jedem zweiten, pseudowissenschaftlichen Magazin auf, und es ist immer der gleiche Blödsinn. Dazu zitiere ich mal aus dem Foucault'schen Pendel von Umberto Eco:
"Er riss theatralisch die Flügel auf, bat uns hinauszuschauen und zeigte uns in der Ferne, an der Ecke zwischen der Seitenstraße und der Allee, einen hölzernen Kiosk, in dem vermutlich die Lose der staatlichen Lotterie verkauft wurden.
»Sehen Sie jenen Kiosk dort«, sagte er. »Ich lade Sie ein, nachher hinzugehen und ihn zu vermessen. Sie werden sehen, dass die Breite des Bodens 149 Zentimeter beträgt, also ein Hundertmilliardstel der Entfernung von der Erde zur Sonne. Die Höhe der Rückwand geteilt durch die Breite des Fensters ergibt 176 : 56 = 3,14, die Zahl pi. Die vordere Höhe beträgt 19 Dezimeter, soviel wie die Zahl der Jahre des griechischen Mondzyklus. Die Summe der Höhen der beiden vorderen und der beiden hinteren Kanten macht 190 ´ 2 + 176 ´ 2 = 732, das Datum der Schlacht von Poitiers. Die Dicke des Bodens beträgt 3,10 Zentimeter und die Breite des Fensterrahmens 8,8 Zentimeter. Ersetzt man die Zahlen vor dem Komma durch die entsprechenden Buchstaben des Alphabets, so erhält man C10H8, die Formel des Naphthalins."

Wer Zahlen sucht, wird welche finden. Die Welt ist voll davon.

PS: Ich habe übrigens ein ganzes Buch über altägyptische Mathematik. Darüber weiß man tatsächlich sehr viel. Wenn es mal wieder einen MPCT gibt in der Post-Corona-Welt, bringe ich das mal dort mit hin. $e$ und $\pi$ tauchen da übrigens nicht drin auf. Die Buchstaben sowie so nicht, aber auch die Zahlenwerte nicht. Nicht einmal entfernt.

Ciao,

Thomas



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zippy
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Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.26, eingetragen 2020-07-13 19:10


2020-07-13 15:31 - mibe201067 in Beitrag No. 24 schreibt:
Und man müsste erklären, warum in den Pyramiden zahlreiche math. Sachverhalte (PI, e=2,718..., Wurzel aus 2 auf 3 Dezimalstellen genau, Winkelfunktionen) zu erkennen sind, die erst viel später "offiziell" von berühmten Mathematikern entdeckt wurden.

Obwohl meine Nachbarn von Mathematik keine Ahnung haben, haben sie ein kreisrundes Blumenbeet angelegt, in dem die Zahl $\pi$ zu erkennen ist. Bedeutet das, dass ihnen Aliens dabei geholfen haben?



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MontyPythagoras
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Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.27, eingetragen 2020-07-13 19:30


Die Längen der 4 Grundseiten der Cheops-Pyramide (die genaueste von allen) weichen übrigens voneinander ab, und zwar um bis zu 7cm. Das wird als unheimlich präzise angesehen - aber nur, wenn wir von den Menschen von vor 4000 Jahren und ihren technischen Möglichkeiten reden. Für die war das in der Tat erstaunlich. Aber trotzdem ist es für uns Menschen heute mühelos möglich, diese Abweichung festzustellen. Für Außerirdische, die eine überragende Technologie hätten haben müssen, wäre das aber Pfusch am Bau gewesen. Da hätte man gar keine Abweichung feststellen dürfen, außer durch 4000 Jahre Erosion. Nicht einmal ein gescheites Quadrat kriegen die hin! Das würden selbst wir heute lebenden Menschen um Größenordnungen genauer hinbekommen. Wir bauen Teleskopspiegel mit Metern Durchmesser, deren maximale Abweichung von der Idealform einer 10cm-Welle auf dem Bodensee entspricht. Das ist fast 1000 mal genauer als die Cheops-Pyramide. Darüber hat offenbar auch noch keiner dieser Zahlenfetischisten nachgedacht.
Abgesehen davon gibt es seit 2013 echte Papyri aus der Cheops-Zeit, die Details über die Arbeiten an der Pyramide erzählen: Papyrus Jarf A und B
Aber nu is auch genug mit Pyramiden.

EDIT: Nachtrag zum Buch über altägyptische Mathematik, das ich gerade wieder ausgebuddelt habe. Es heißt "Mathematics in the time of the pharaos" von Richard J. Gillings, ISBN 978-0-486-24315-3. Dort heißt es in der zweiten Auflage von 1982 auf Seite 139, dass die Fläche eines Kreises berechnet wurde, indem man ein Neuntel vom Durchmesser abzog, und dann quadrierte. Bei den Ägyptern war also $\pi=\frac{256}{81}$. So viel dazu.

Ciao,

Thomas



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Ueli
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Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.28, eingetragen 2020-07-13 21:55


Ich möchte noch ergänzen, dass vieles, was die alten Ägypter über Mathematik wussten nicht erhalten ist, da Papyrus nicht so haltbar ist wie beispielsweise Tontafeln. Viele Erkenntnisse sind spezielle Lösungen oder Näherungen für Längen, Flächen und Volumenberechnungen, wie das Beispiel von MontyPythagoras. Mit Sonnen- und Schattenuhren hatten sie auch schon früh eine Zeiteinteilung eingeführt.
Noch eine Idee: In der experimentellen Archäologie versucht man gewisse Dinge mit den damals vorhandenen Mitteln nachzubauen. Wenn sich genug Freiwillige finden würden, könnte man ja mal so eine Pyramide nachbauen und unsere Theorien überprüfen. Vielleicht kommen uns dann auch wieder die Ausserirdischen zu Hilfe.



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thureduehrsen
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Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.29, eingetragen 2020-07-13 22:09


2020-07-13 21:55 - Ueli in Beitrag No. 28 schreibt:
Wenn sich genug Freiwillige finden würden, könnte man ja mal so eine Pyramide nachbauen und unsere Theorien überprüfen.

Hier! Ich! Unter diesen Voraussetzungen

2020-07-13 14:52 - Slash in Beitrag No. 22 schreibt:

immer nur ein paar Jahre im Dienst und [Leben] direkt an der Baustelle unter sehr guten Bedingungen. Beste Nahrung, medizinische Versorgung, Unterhaltungsprogramm

immer gern.

Am Sonntag ist frei und es wird Mathematik getrieben. Vier Stunden lang, ohne Ablenkung. (\(\TeX\)en ist erlaubt. 😁)

mfg
thureduehrsen



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Bernhard
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Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.30, eingetragen 2020-07-13 23:44


Hallo!

Was die ganze Sache eigentlich viel interessanter macht, ist, sich einmal vorzustellen, wie die Pyramiden wirklich damals im Originalzustand beschaffen waren: das war eben nicht nur ein hoher "Steinhaufen". Man bedenke, daß diese Bauwerke mitlerweile von den Römern und anderen geplündert worden sind und ursprünglich mit Marmorplatten verkleidet waren.
Und dann bleibt noch eine weitere Frage: Wie haben die es damals geschafft, diese schnurgeraden Seitengänge in die Pyramide hinein zu bauen? Hierzu wurden auch Tonnen von Granit zurechtgeheuen und bewegt, aber so präzise und nach der Sonne ausgerichtet eingepaßt, daß sich die Frage nicht mit der Anzahl und Versorgung der Arbeiter allein klären läßt.
Aber vielleicht geht das ja auch ohne Däniken...

2020-07-13 15:31 - mibe201067 in Beitrag No. 24 schreibt:
Außer auf der Erde incl. Mond und Mars kommt auch kein andere "Heimat" in Frage, den die anderen Planeten sind Gaskugeln oder sind zu heiß (Venus, Merkur) sind viel zu heiß.
Bleibt nur die Rückseite des Matheplaneten...🙂

Viele Grüße, Bernhard


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"Wichtig ist, daß man nie aufhört zu fragen"
"Weisheit ist nicht das Ergebnis der Schulbildung, sondern des lebenslangen Versuches, sie zu erwerben"
Albert Einstein



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mibe201067
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Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.31, eingetragen 2020-07-14 01:20


Obwohl ich eigentlich skeptisch bin, was hoch entwickelte Aliens betrifft, halte ich es nicht ausgeschlossen (im Gegensatz zu anderen Wissenschaftlern), dass es auch eine andere Biologie außerhalb von C und H2O geben kann, so z. B. als Silizium als Grundbestandteil. Das könnte sogar wahrscheinlicher sein, denn solche Wesen könnten in größeren Temperaturintervall leben, brauchen kein Wasser, Licht und Athmosphäre.
Solche Wesen könnten sehr gut auf dem Mond auskommen.

Däniken spricht im Zusammenhang von großen Bauwerken im Altertum stets über Prä-Astronautik (Macchu Picchu, Nazcar, Pyramiden von Ägypten, Atlantis, Stonehenge) und meint dazu, dass alle diese Bauwerke von Außerirdischen vor vielen Tausend Jahren errichtet worden.
Auch wurden in Zeichnungen aus dem Altertum Wesen mit Kosmonautenanzügen gefunden.


Wie könnten Menschen aus dem Altertum, so etwas zeichnen, wenn sie noch nie Aliens mit Kosmonautenanzügen gesehen haben?





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Dixon
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Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.32, vom Themenstarter, eingetragen 2020-07-14 01:49


och nööö, jetzt auch noch Außerirdische....
Däniken glaubt an das, was er da von sich gibt, da bin ich mir sicher. Er hat sich aber völlig darin verrannt und sieht überall Außerirdische am Werk.
Wir unterchätzen völlig die Fähigkeiten unseter Vorfahren. Das liegt an der eingeschränkten Sicht von heute aus.
So wetden die Alten Römer völlig zu Unrecht hochgejubelt, das Mittelalter war wirklich finster und wenn wir uns heute über Taliban und IS aufregen - die Christen waren auch nicht besser.
Die Pyrmiden waren nicht auf einmal da, es gab eine Entwicklung in der Bautechnik, es sind Zwischenstufen bekannt. So hat sich Snofru drei Pyramiden bauen lassen, weil es erst bei der dritten funktioniert hat.
Die drei großen Pyrmiden müssen mal ein eindrucksvoller Anblick gewesen sein. Sie waren mit weißem Kalkstein verkleidet und müssen geradezu geleuchtet haben...

Grüße
Dixon



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Slash
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Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.33, eingetragen 2020-07-14 12:09


Falls jemand für sein Ableben noch eine Anregung braucht den Größenwahn der alten Ägypter zu übertrumpfen um in Erinnerung zu bleiben...

Hier seht ihr Benders* Version. Es ist zwar nicht die Erde, aber die "kleinen" Pyramiden entsprechen größenmäßig den Erd-Pyramiden.


*
Bender, mit vollem Namen Bender Bending Rodriguez, ist ein humanoider Roboter vom Typ Bending Unit 22 und Frys (mein Avatar 😎) bester Freund. Sein Name leitet sich vom englischen Verb “to bend” ab und spielt damit auf seine ursprüngliche Arbeit an, Stahlträger für Selbstmordzellen zu biegen. Der Begriff steht aber im amerikanischen Slang auch für Alkohol- und Drogenmissbrauch. Er wurde um 2998 von Mom’s Friendly Robot Company im mexikanischen Tijuana gebaut und trägt die Produktionsnummer 1729. In seinem Gehirn arbeitet eine 6502-CPU von MOS Technology. (Figuren aus Futurama)

Link für die ganze Folge gerne per PM.



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Bound to be disappointing so why wait?



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MontyPythagoras
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Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.34, eingetragen 2020-07-14 19:11


Hallo mibe201067,
2020-07-14 01:20 - mibe201067 in Beitrag No. 31 schreibt:
Auch wurden in Zeichnungen aus dem Altertum Wesen mit Kosmonautenanzügen gefunden.

Wie könnten Menschen aus dem Altertum, so etwas zeichnen, wenn sie noch nie Aliens mit Kosmonautenanzügen gesehen haben?
Ich sehe da keinen Kosmonauten, sondern ein Männeken mit einem Heiligenschein, wie es viel später auch in der sakralen Kunst bei Heiligen üblich war, obwohl die garantiert auch nicht geleuchtet haben. Oder es ist Federschmuck, wie auch durchaus oft üblich ist bei den Naturvölkchen. Das Bild ist ja nicht gerade fotorealistisch...

Was die Lebewesen betrifft, die ohne Wasser oder allgemein Flüssigkeiten auskommen können:
Menschen bestehen zu 80% aus Flüssigkeit oder viskosen Stoffen, nur 20% sind fest. Das ist auch nötig, damit Nährstoffe aufgenommen und verdaut werden können und Gliedmaßen beweglich sind. Wenn wir Menschen nur aus 1% Flüssigkleit bestünden, würden wir uns nicht Homo sapiens nennen, sondern Populus tremula.

Nun denn, ich fasse Deine Theorie mal zusammen:

Vor einer Million Jahren oder so entstanden auf dem Mond unter der Oberfläche intelligente Steine. Da draußen meistens schlechtes Wetter war, haben sie den Mond vermutlich ausgehöhlt wie einen Kürbis, um unterirdisch Indoor-Raumschiffe zu bauen und zu fliegen.
Irgendwann wurde es vermutlich doch langweilig, also haben sie draußen mal nachgesehen und haben den schönen blauen Planeten in ihrer Nachbarschaft entdeckt. Natürlich sind sie mit ihren Raumschiffen hingeflogen. Das war nicht schwer, der Lagrangepunkt ist bei einem 81stel der Strecke. Ab da überwiegt die Schwerkraft der Erde und die Reise vergeht wie im Flug.
Beim Eintritt in die Erdatmosphäre sind die Raumschiffe, die wir Stümper heute vermutlich für Meteoriten halten würden, außen ein bisschen angeschmolzen und haben eine, nun ja, dildoartige Form angenommen. Sie wurden dann von Menschenaffenweibchen gefunden und, vielleicht von den intelligenten Steinen zwecks genetischer "Veredelung" durchaus beabsichtigt, entsprechend verwendet.
Hier wird es jetzt ein bisschen unrealistisch: die Befruchtung klappt, was etwa so wahrscheinlich ist, wie dass der Rehpinscher meiner Nachbarn erfolgreich das Couchkissen schwängert. Das Unheil Die Evolution nimmt ihren Lauf und der Homo sapiens entwickelt sich.
Vor ein paar Tausend Jahren wollen die schlauen Steine dann mal wieder nach dem Rechten sehen. Sie besuchen die Ägypter, begatten vielleicht ein paar Gürteltiere und hauen wieder ab, nicht ohne ein paar große Steinhaufen zu hinterlassen, in denen die immer noch recht minderbegabten Menschen ihre Ex-Chefs, die den goldenen Löffel abgegeben haben, am Verwesen hindern können.

Gibt das ungefähr wieder, wie Du Dir die menschliche Geschichte vorstellst?

Wir haben nur deshalb keine Idee, wie die Ägypter das damals logistisch auf die Kette gekriegt haben, weil wir selber damit keine Erfahrung haben. Weil wir es nicht müssen, denn wir haben Maschinen! Technisch wäre es Kinderkram, heute eine Pyramide zu bauen. Doppelt so hoch, doppelt so breit, technisch kein Problem. Das Problem ist nur, dass heute keiner auch nur einen Euro für ein Haus ohne Fenster ausgeben würde. Stattdessen bauen wir Türme, die vermutlich bald über einen Kilometer hoch sind. Und in 4000 Jahren werden die zukünftigen Menschen sich fragen, wie wir es Ende des 20. Jahrhunderts mit Pferdekarren zum Mond geschafft haben.
Sollte Däniken jemals das Ockhamsche Rasiermesser angewandt haben, hat er sich damit vermutlich aus Versehen lobotomiert. Ich weiß es nicht.
So amüsant diese absurden Theorien auch manchmal sein mögen, es wird jetzt doch langsam langweilig. Fabulier ruhig weiter. Chemtrails hatten wir noch nicht.

Ciao,

Thomas



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Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.35, eingetragen 2020-07-14 19:31


Heute Nachmittag kam wieder ein Beitrag im Fernsehen zum Thema.
Von Dienstag früh bis Mittwoch früh gibt es in Kabel1-Doku phantastische Dokumente, nachts sogar werbefrei. Däniken ist dort oft die hauptsächliche Person.
In einer der Reihen "Ancient Aliens" wird eingangs eine interessante Theorie vorgestellt und danach wird stets gefragt "Was - wenn es wahr ist?"

Aspekte dazu den alten Agyptern an Nachmittag:
* Vermutlich waren die Pharaonen selbst Außerirdische.
* Die Technik der Herstellung von Mumien wurden von den Außeriridischen gelernt.
* Es wäre zu klären, warum Ägypter, Mayas und andere Kulturen immer Pyramidenbauten. Obwohl sie nichts voneinander wussten bauten sie ähnliche Bauwerke. Oder haben sie die Pyramiden gar nicht gebaut?



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MontyPythagoras
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Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.36, eingetragen 2020-07-14 19:34


Offenbar überschreitet das Lesen von mehr als drei Zeilen Deine Aufmerksamkeitsspanne. Auf die Gefahr hin, Dich zu enttäuschen: Dein Computer stammt nicht vom Mond und "Transformers" ist keine Dokumentation.

War das zu viel?

Ciao,

Thomas



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MontyPythagoras
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Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.37, eingetragen 2020-07-14 19:38


2020-07-14 19:31 - mibe201067 in Beitrag No. 35 schreibt:
* Es wäre zu klären, warum Ägypter, Mayas und andere Kulturen immer Pyramidenbauten. Obwohl sie nichts voneinander wussten bauten sie ähnliche Bauwerke.

Weil senkrechte Steinhaufen gerne umfallen. Schon mal Jenga gespielt? Schon mal versucht, Sand senkrecht zu stapeln?

Ciao,

Thomas



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mibe201067
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Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.38, eingetragen 2020-07-14 19:43


Ich will es direkter formulieren: Ich lese keine Textwände.



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MontyPythagoras
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Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.39, eingetragen 2020-07-14 20:23


2020-07-14 19:43 - mibe201067 in Beitrag No. 38 schreibt:
Ich will es direkter formulieren: Ich lese keine Textwände.
Verstehe. 2 Zeilen sind eine Textwand. Das erklärt Deine detaillierten Kenntnisse über die Bildzeitung. Ich bin dann mal raus.

Ciao,

Thomas



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