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Physik » Astronomie & Astrophysik » Hilfsmittel zur Jupiterbeobachtung
Thema eröffnet 2020-08-02 12:02 von Scynja
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Schule Hilfsmittel zur Jupiterbeobachtung
cramilu
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  Beitrag No.80, eingetragen 2020-11-09

Guten Abend Thomas, ich schließe mich Gerhard an. Also eher "Vortrag" denn "Monolog". Zu mehr als zum Mitlesen - und Bestaunen! - reicht es bei mir leider nicht; selber bin ich kein aktiver Himmelsgucker, und meine Kenntnisse in Astronomie sind mittlerweile auf "akute Reste" beschränkt, will sagen: was weiß ich noch vom letzten Mal, wo ich z.B. etwas über Jupitermonde oder das Hertzsprung-Russell-Diagramm (immerhin saucool, wenn man letzteres kennt und versteht) nachgeschlagen habe... Also getrost weiter so! 😉


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MontyPythagoras
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  Beitrag No.81, eingetragen 2020-11-10

Aber gern. 🙂 Eine kleine Mars-Animation, ebenfalls aus dem Harz: https://matheplanet.de/matheplanet/nuke/html/uploads/b/39826_Mars_Drehung2.png Größenverhältnisse identisch zu den beiden vorigen Bildern. Dauer 80 Minuten. Ciao, Thomas


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Delastelle
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  Beitrag No.82, eingetragen 2020-11-18

Hallo, (nicht nur Jupiter - ich hoffe es stört nicht!) ich habe in einem Prospekt mehrere Bücher aus dem Kosmos-Verlag entdeckt. Vielleicht kennt ja jemand das eine oder andere Buch und kann sagen, ob sich ein Kauf lohnt! Für mich eventuell Hubble oder Messier. 1) Bernd Pröschold Reiseziel Sternenhimmel 208 Seiten, 30 Euro // 25+ Reiseziele in Europa an denen man den Himmel besonders gut beobachten kann (Dunkelheit) 2) Dirk H.Lorenzen Hubble 240 Seiten, 50 Euro // 30 Jahre Hubble - die besten und spektakulärsten Bilder des Weltraumteleskops 3) Bernd Koch, Stefan Korth Die Messier-Objekte 224 Seiten, 30 Euro // Sternhaufen, Gasnebel und Galaxien: 110 Messier-Objekte am Sternenhimmel Viele Grüße Ronald


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MontyPythagoras
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  Beitrag No.83, eingetragen 2020-11-18

Hallo Ronald, ich kenne keines der Bücher, aber zumindest vom ersten und dritten kann man bei Google Books ein paar Seiten anschauen. Vielleicht hilft das schon ein wenig bei der Entscheidung. Ciao, Thomas


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Scynja
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  Beitrag No.84, vom Themenstarter, eingetragen 2021-06-17

Ich habe mir nun immer noch kein Teleskop gekauft. Stattdessen wurde es eine günstige, Spiegellinse, um den Sternen etwas näher zu kommen. Dabei ist mir aufgefallen, dass die maximale sinnvolle Brennweite bei etwa 1000mm (1500mmff) liegt. Bei 1400mm musste ich sehr lange (30-180 Sekunden) nach einem Planeten suchen, der direkt vor mir sichtbar war. Und dann fliegt er ja auch relativ schnell wieder aus dem Bild. Den Mond kann man so etwas größer betrachten. Die Schärfe und Klarheit ist deutlich schlechter, als die von MontyPythagoras Mondbild. Für die Investition ist sie aber denke ich hinnehmbar... https://www.matheplanet.com/matheplanet/nuke/html/uploads/b/30857_IMGP0157.jpg ... Ganz anders bei den Planeten: Von diesen hatte ich mir etwas mehr erhofft. Der blaue Fleck oben kommt sehr wahrscheinlich durch die niedrige Höhe über dem Horizont. Aber sonst sieht man ja quasi nur unscharfe Flecken. Die Ringe kann man vielleicht noch erahnen und das war es dann. Vielleicht saß der Fokus nicht hundertprozentig oder die Sichtbedingungen waren zu schlecht. Ich werde die Situation im August noch etwas weiter beobachten. Ich frage mich auch, ob sich bei den Fotos Stacking lohnt. Ohne Nachführung ist es schwierig die Bilder übereinander zu legen und mein erstes Mondstacking erbrachte keinen Informationsgewinn. https://www.matheplanet.com/matheplanet/nuke/html/uploads/b/30857_IMGP0087.jpg https://www.matheplanet.com/matheplanet/nuke/html/uploads/b/30857_IMGP0089.jpg


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Dixon
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  Beitrag No.85, eingetragen 2021-06-17

\quoteon(2021-06-17 00:12 - Scynja in Beitrag No. 84) Ich habe mir nun immer noch kein Teleskop gekauft. Stattdessen wurde es eine günstige, Spiegellinse, um den Sternen etwas näher zu kommen. \quoteoff Ist das etwa die bekannte "Russentonne", ein Maksutov-System mit 1000mm Brennweite bei 100mm Öffnung? Die Bilder sprechen für einen unsauberen Fokus gekoppelt mit einer wackligen Halterung. Es geht hier um Bogensekunden. Bei niediger Höhe über dem Hprizont kommt noch die atmosphärische Refraktion dazu. Vereinfacht gesagt wirkt die schräg durchleuchtete Atmosphäre wie ein Prisma. Grüße Dixon


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Scynja
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  Beitrag No.86, vom Themenstarter, eingetragen 2021-06-17

\quoteon(2021-06-17 02:26 - Dixon in Beitrag No. 85) Ist das etwa die bekannte "Russentonne", ein Maksutov-System mit 1000mm Brennweite bei 100mm Öffnung? \quoteoff Nein, es ist ein einfaches 500mm f8 Objektiv mit einem 2x-Konverter. So habe ich zumindest schon einen T2-Adapter, den man auch für Teleskope braucht. Möglich, dass die Russentonne besser ist. Ich werde noch etwas mit dem Spiegelobjektiv herumspielen und habe dann drei Möglichkeiten: a) Es dabei belassen b) Ein Teleskop zu kaufen. c) Ein hochwertiges Tele-Objektiv um die 500mm kaufen. Ich habe etwas gelesen und die interessantesten Fotos sind in der Regel mehrere Stunden Belichtungszeit gestackt. Die Möglichkeit habe ich hier gar nicht ohne weiteres. Das bessere Objektiv hat den Vorteil, dass ich es auch am Boden verwenden kann. Allerdings werde kann ich damit Stand jetzt unmöglich Objekte, die etwas versteckt sind, finden. Außerdem werde ich nicht über die 1000mm Brennweite hinauskommen. Die Entscheidung eilt ja nicht. Ich kann mir auch gut vorstellen, dass ich irgendwann b und c haben werde.


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Delastelle
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  Beitrag No.87, eingetragen 2021-06-18

Hallo, ich besitze auch eine gebrauchte "Russentonne" 10/1000 mm. Damit habe ich mit einem veralteten Fotoapparat Sony alpha 100 mit ISO 1600 (viel Rauschen) und 1/4000 Sek dieses Bild eines Antonow AN2-Flugzeuges erwischt (Brennweite ca. 1500 mm): https://www.matheplanet.de/matheplanet/nuke/html/uploads/b/15578_DSC01731_beschnitten_25_Prozent_ISO1600_4000_Sek.jpg Noch ein Flugfoto: Sony alpha 100 mit Minolta AF 8/500 Spiegel (Brennweite 750 mm): https://www.matheplanet.de/matheplanet/nuke/html/uploads/b/15578_DSC02182_klein.jpg Aber für die Astro-Fotografie sind 500 mm eventuell etwas wenig... Als Teleobjektive fallen mir ein: - gebrauchtes Minolta AF 4/600 mm (5000+ Euro) oder - gebrauchtes Minolta AF 2,8/300 mm mit 2x Telekonverter Minolta = 5,6/600 (vielleicht 1500 Euro oder mehr) - ähnliche Angebote von Canon oder Nikon (hatten mal ein 2000 mm Spiegelobjektiv hergestellt) da kenne ich mich aber nicht so aus... - für den nicht mobilen Einsatz darf es ja wohl auch etwas schwerer sein... Viele Grüße Ronald Edit: einen gewissen Überblick zu Fotoartikeln kann der Brenner-Versand liefern. - Katalog oder Online ( www.fotobrenner.de )


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Delastelle
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  Beitrag No.88, eingetragen 2021-07-10 02:23

Hallo, noch mal eine Ergänzung zu Stativen (habe ich das schon irgendwo geschrieben?): Zur Erdbeobachtung mit einem Zeiss Pentekarem 15x50 hatte ich mal verwendet: - Fernglashalter aus Holz (Berlebach) - Fernglas hat keine Stativanschluß - Stabiles Manfrotto Stativ - trägt 10 kg - stabiler Manfrotto Getiebeneiger - damals der Stabilere von beiden angebotenen Ist sicher nicht so gut wie eine Nachführeinrichtung aber auch nicht schlecht. Siehe auch hier mein Bild Venustransit - dort habe ich das stabile Stativ und den Getriebeneiger verwendet: https://www.matheplanet.de/matheplanet/nuke/html/viewtopic.php?rd2&topic=248651&start=0#p1809927 Amazon Manfrotto Getriebeneiger: https://www.amazon.de/Manfrotto-MA-405-Getriebeneiger-Pro-Digital/dp/B000RTW9S0/ref=sr_1_4?__mk_de_DE=ÅMÅŽÕÑ&dchild=1&keywords=getriebeneiger%2Bmanfrotto&qid=1625876104&sr=8-4&th=1 Viele Grüße Ronald Edit: was verwendet ihr Astronomiefotografen denn für Stative?


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