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Kein bestimmter Bereich NASA und Google lassen es krachen
cramilu
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  Themenstart: 2022-09-28

😃 Vermutlich nur noch heute! 😃 Gibt man bei der Google-Suche als Suchbegriffe "dart mission" ein, so fliegt kurz nach Erscheinen der Suchergebnisse von links her eine Sonde über den Bildschirm, und nach dem symbolischen Einschlag gerät der Bildschirminhalt in Schieflage. Spaßig! 😄 Nachtrag: Mit "nasa dart" erzielt man [noch] den gleichen Effekt. Die Mission Site der NASA informiert aufs Aktuellste.


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buh
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  Beitrag No.1, eingetragen 2022-09-29

Schade, zu spät gesehen, also nicht gesehen. Gruß von buh2k+22


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philippw
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  Beitrag No.2, eingetragen 2022-09-29

Bei mir geht's noch (auf Android in Chrome, falls das wichtig ist). Dauert ein paar Sekunden, nachdem man "Dart mission" gesucht hat.


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willyengland
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  Beitrag No.3, eingetragen 2022-09-29

500 kg auf 5 Mrd kg. Das ist ungefähr so, als wenn man ein Stück Würfelzucker gegen einen Sandsack wirft.


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cramilu
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  Beitrag No.4, vom Themenstarter, eingetragen 2022-09-29

@willyengland: Ja... der Impuls macht's! 😉 Wenn Du Dein Stück Würfelzucker mit 22.500 km/h gegen Deinen Sandsack 'wirfst', wird der schon auch aus der Ruhelage heraus in Schwingung geraten. Und eine Winzigkeit reicht ja schon: scinexx.de - DART: Rammversuch erfolgreich


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willyengland
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  Beitrag No.5, eingetragen 2022-09-29

Stimmt, da hast du recht. Hoffen wir, es gibt, wenn es ernst wird, genug Vorwarnzeit. Angeblich soll die Erde im Mittel alle 50 Mio Jahre ein Riesenasteroid treffen. 65 Mio Jahre sind schon um ... Wenn man sich das so anguckt: Vielleicht wäre ein Neustart sogar ganz gut ...


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MontyPythagoras
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  Beitrag No.6, eingetragen 2022-09-29

Hallo zusammen, \quoteon(2022-09-29 15:19 - willyengland in Beitrag No. 5) Stimmt, da hast du recht. Hoffen wir, es gibt, wenn es ernst wird, genug Vorwarnzeit. Angeblich soll die Erde im Mittel alle 50 Mio Jahre ein Riesenasteroid treffen. 65 Mio Jahre sind schon um ... Wenn man sich das so anguckt: Vielleicht wäre ein Neustart sogar ganz gut ... \quoteoff ... also eigentlich schlagen große Brocken alle 30 Mio. Jahre ein... Vielleicht steckt ja doch eine höhere Macht dahinter, die einfach durch einen 30 Mio.-Jahre-Timer sicher gehen will, dass kein großer Blödsinn passiert, die jetzt aber gerade seit 40 Mio. Jahren auf Klo ist und der Topf kocht über. Da fällt mir dieses großartige Stück deutscher Literatur ein von Bonaventura: Monolog des wahnsinnigen Weltschöpfers »Es ist ein wunderlich Ding hier in meiner Hand, und wenn ichs von Sekunde zu Sekunde, — was sie dort ein Jahrhundert heißen — durch das Vergrößerungsglas betrachte, so hat sich‘s immer toller auf der Kugel verwirrt, und ich weiß nicht ob ich darüber lachen oder mich ärgern soll — wenn beides sich nur überhaupt für mich schickte. Das Sonnenstäubchen, das daran herumkriecht, nennt sich Mensch; als ich es geschaffen hatte, sagte ich zwar der Sonderbarkeit wegen es sei gut — übereilt war das freilich, indes ich hatte nun einmal meine gute Laune, und alles Neue ist hier oben in der langen Ewigkeit willkommen, wo es gar keinen Zeitvertreib gibt. — Mit manchem was ich geschaffen, bin ich freilich noch jetzt zufrieden, so ergötzt mich die bunte Blumenwelt mit den Kindern die darunter spielen, und die fliegenden Blumen, die Schmetterlinge und Insekten, die sich als leichtsinnige Jugend von ihren Müttern trennten und doch zu ihnen zurückkehren um ihre Milch zu trinken und an der Mutter Brust zu schlummern und zu sterben. — Aber dies winzige Stäubchen, dem ich einen lebendigen Atem einblies und es Mensch nannte, ärgert mich wohl hin und wieder mit seinem Fünkchen Gottheit, das ich ihm in der Übereilung anerschuf, und worüber es verrückt wurde. Ich hätte es gleich einsehen sollen, daß so wenig Gottheit nur zum Bösen führen müsse, denn die arme Kreatur weiß nicht mehr, wohin sie sich wenden soll, und die Ahnung von Gott, die sie in sich herumträgt, macht daß sie sich immer tiefer verwirret, ohne jemals damit aufs reine zu kommen. In der einen Sekunde, die sie das goldene Zeitalter nannte, schnitzte sie Figuren lieblich anzuschauen und baute Häuserchen darüber, deren Trümmer man in der andern Sekunde anstaunte und als die Wohnung der Götter betrachtete. Dann betete sie die Sonne an, die ich ihr zur Erleuchtung anzündete und die, mit meiner Studierlampe verglichen, sich wie das Fünkchen zur Flamme verhält. Zuletzt — und das war das ärgste — dünkte sich das Stäubchen selbst Gott und bauete Systeme auf, worin es sich bewunderte. Beim Teufel! Ich hätte die Puppe ungeschnitzt lassen sollen! — Was soll ich nur mit ihr anfangen? — Hier oben sie in der Ewigkeit mit ihren Possen herumhüpfen lassen? — Das geht bei mir selbst nicht an; denn da sie sich dort unten schon mehr als zuviel langweilt und sich oft vergeblich bemüht in der kurzen Sekunde ihrer Existenz die Zeit sich zu vertreiben, wie müßte sie sich bei mir in der Ewigkeit, vor der ich oft selbst erschrecke, langweilen! Sie ganz und gar zu vernichten tut mir auch leid; denn der Staub träumt doch oft gar so angenehm von der Unsterblichkeit, und meint, eben weil er so etwas träume, müsse es ihm werden. — Was soll ich beginnen? Wahrlich hier steht mein Verstand selbst still! Lasse ich die Kreatur sterben und wieder sterben, und verwische jedesmal das Fünkchen Erinnerung an sich selbst, daß es von neuem auferstehe und umherwandle? Das wird mir auf die Länge auch langweilig, denn das Possenspiel immer und immer wiederholt, muß ermüden! — Am besten ich warte überhaupt mit der Entscheidung bis es mir einfällt einen Jüngsten Tag festzusetzen und mir ein klügerer Gedanke beikommt.« Der Weltschöpfer, der bei seiner Rede einen Kinderball in der Hand hielt und jetzt mit ihm an zu spielen fing, fuhr nach einer Pause fort: »Wie die Physiker sich jetzt über die veränderte Temperatur wundern, und neue Systeme darüber aufstellen werden. Ja diese Erschütterung bringt vielleicht Erdbeben und andere Erscheinungen zuwege, und es gibt ein weites Feld für die Teleologen. O das Sonnenstäubchen hat eine erstaunliche Vernunft, und bringt selbst in das Willkürlichste und Verworrenste etwas Systematisches; ja es lobt und preiset oft seinen Schöpfer eben deshalb weil es davon überrascht wurde daß er ebenso gescheut als es selbst sei. — Dann treibt es sich durcheinander und das Ameisenvolk bildet eine große Zusammenkunft und stellt sich fast an, als ob etwas darin abgehandelt würde. Lege ich jetzt mein Hörrohr an, so vernehme ich wirklich etwas und es summen von Kanzeln und Kathedern ernsthafte Reden über die weise Einrichtung in der Natur, wenn ich etwa den Ball spiele und dadurch ein paar Dutzend Länder und Städte untergehen und mehrere von den Ameisen zerschmettert werden, die sich ohnedas seitdem sie die Kuhpocken erfunden haben nur zu viel vermehren. O seit einer Sekunde sind sie so klug geworden, daß ich mich hier oben nicht schneuzen darf, ohne daß sie das Phänomen ernsthaft untersuchen. — Beim Teufel! da ist es fast ärgerlich Gott zu sein, wenn einen solch ein Volk bekrittelt! — Ich möchte den ganzen Ball zerdrücken!« Ciao, Thomas


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cramilu
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  Beitrag No.7, vom Themenstarter, eingetragen 2022-09-30

Bloß eine Übersicht zum Thema Einschlagshäufigkeiten, aber sie gibt einen ordentlichen Überblick: Mario Trieloff, Uni Heidelberg Was »Neustart« etc. angeht, bin ich als Atheist und Hobby- Paläontologe äußerst gelassen. Sowohl der geologischen Erde wie auch der Biosphäre auf ihr sind wir Menschen nicht einmal egal - wir sind mittel- und langfristig irrelevant! Nicht einmal das umfassende Massenaussterben an der Perm-Trias-Grenze konnte die Weiterentwicklung nachhaltig bremsen. Und eine meiner Lieblingsrechnereien: Man ermittle das Volumen sämtlicher menschlicher Körper auf der Erde und finde dann einen Seitenarm des Grand Canyon, wo man uns alle bequem versenken könnte. 😉


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Delastelle
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  Beitrag No.8, eingetragen 2022-09-30

Hallo, "Volumen der Menschheit" Jemand hat vor ein paar Jahren geschrieben: (ca.) "Die Menschheit soll im Bodensee Platz finden. Die Frage ist nur wie bekommen wir sie da hin?" Vielleicht sollte ein Meteorit nachts einschlagen, dann ist es bestimmt nicht so schlimm... :-) Viele Grüße Ronald


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Dixon
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  Beitrag No.9, eingetragen 2022-09-30

\quoteon(2022-09-29 13:16 - willyengland in Beitrag No. 3) 500 kg auf 5 Mrd kg. Das ist ungefähr so, als wenn man ein Stück Würfelzucker gegen einen Sandsack wirft. \quoteoff Nur fliegt der Würfelzucker mit etwas über 21'000 km/h... Wir sind ja im Weltall, da genügen sehr kleine Änderungen, um große Folgen zu haben, wenn man lange genug wartet. Grüße Dixon


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Tetris
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  Beitrag No.10, eingetragen 2022-09-30

\quoteon(2022-09-28 15:07 - cramilu im Themenstart) (...) Mit "nasa dart" erzielt man [noch] den gleichen Effekt... \quoteoff Nun, ich würde sagen: "Das Bild hängt schief!" Lg, T.


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Slash
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  Beitrag No.11, eingetragen 2022-10-12

Krachender Erfolg der US-Weltraumbehörde Nasa: Die Kollision mit einer Sonde hat zum ersten Mal die Bewegungsrichtung eines Asteroiden verändert. Rund zwei Wochen nach dem Einschlag hätten Analysen ergeben, dass die Umlaufbahn des Himmelskörpers um einen weiteren Asteroiden eine andere als zuvor sei, teilte die Nasa am Dienstag mit. Die Zeit für eine Umkreisung habe vor dem Auftreffen der "Dart"-Sonde bei 11:55 Stunden gelegen - nun hingegen wurde eine Zeit von 11:23 Stunden gemessen. Als Minimalziel war zuvor eine Veränderung von 73 Sekunden ausgegeben worden.


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