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Matroids Matheplanet Forum Index » Textsatz mit LaTeX » arara und kein Ende
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Kein bestimmter Bereich arara und kein Ende
Ex_Senior
Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Themenstart: 2014-05-09


____edit____________

 [arara im TeXworks-Editor einbauen] (steht auch im Handbuch)

 [arara in andere Editoren integrieren]

 [Neue Regeln für arara auffindbar machen - sinngemäß wie hier]

 [Wo speichere ich neue/eigene arara-Regeln am besten ab?]


[ghostscript.yaml] arara gibt neben der PDF automatisch eine PNG aus

[secure.yaml] arara verschlüsselt Lese- und Zugriffsrechte mit dem ghostscript-tool ps2pdf

[DIVERSES] arara hilft bei der der Erstellung von Straßenkarten als tooltips in einer Kontaktliste

[shell: yes] arara hilft bei der der Erstellung von Straßenkarten bzw. Landkarten  mit dem Paket getmap

[combine.yaml] arara fügt mittels ghostscript mehrere Dateien zu einer Gesamtdatei zusammen

[perl.yaml] arara führt ein perl-Skript aus

[zip.yaml] arara komprimiert Dateien mittels zip

[nomencl.yaml] arara erstellt ein Abkürzungsverzeichnis

[nomencl.yaml, nomentbl] arara erstellt ein  Formelzeichenverzeichnis

[bibtex.yaml] arara automatisiert Kompilierungen bei BibTeX

[biber.yaml] arara automatisiert Kompilierung mit biber beim Paket biblatex

   arara automatisiert Kompilierung mit biber beim Paket biblatex 2 (mit hyperref)

   arara automatisiert Kompilierung mit biber beim Paket biblatex 3 (mit hyperref)

[makindex.yaml] arara hilft beim Erstellen eines alphabetischen Inhaltsverzeichnisses (Index)

[console.yaml] arara führt (dokumentintern) einen beliebigen Kommandozeilenbefehl aus

[makeglossaries.yaml] arara automatisiert die Erstellung einer Worterklärungsliste (Glossar)

[remove.yaml] arara entfernt nicht mehr benötigte Hilfsdateien - Cleanregel

[removex.yaml] arara löscht im Arbeitsverzeichnis alle Hilfsdateien angegebener Endung

[move.yaml] arara verschiebt die  Hilfsdateien in einen separaten Ordner - Backupregel 1

[backup.yaml] arara erstellt Sicherheitskopien der Hilfsdateien in einem separaten Ordner - Backupregel 2

[backup.yaml] arara erstellt Sicherheitskopien der Hilfsdateien in einem separaten Ordner - Backupregel

[sage.yaml] arara automatisiert einen Kompilierungslauf für SageTeX [Sage(math)]


____________________
Es dürfen gerne weitere Ideen gepostet werden, ob sie umsetzbar sind, kann man dann im Anschluß schauen.
____________________




Naja....
Kürzlich fragte ein Mitglied in der SuMo-Notiz (das ist eine Art 'Chat'):
SuMo
Kann mir jemand den konkreten Nutzen von arara erklären? 
In Texmaker kann man z.B. Kompiliervorgänge definieren.

Da mich das Thema auch interessiert,  der Nutzer aber vergessen hat, einen Thread zu eröffnen, mal meine laienhafte Teil-AW zu einem Teil der o.g. Frage:

Man will ggf. zweimal mit pdfLaTeX kompilieren (für das 'toc' oder so) und einmal mit bibtex, dann nochmal pdfLaTeX.
Zu oberst im Dokumentkopf stünde dann
arara
%beispieldokument.tex
 
%%% #Let's use arara# %%%
% arara: pdflatex
% arara: pdflatex
% arara: bibtex
% arara: pdflatex
 
\documentclass{book}
.....

Was nun mit dem einfachen Befehl
Kommandozeile
arara beispieldokument.tex
kompiliert werden könnte; noch praktischer geht es, wenn man  bereits arara in seinem Editor eingerichtet hat.



---> Berechtigte Gegenfrage: Warum das Ganze mit arara und nicht, wie benannt, mit z.B. Texmaker- oder Editor-Methoden?



Nun,  man ist hier gewissermaßen unabhängig von irgendeinem speziellen Editor. Wenn man die Datei z.B. jmd. anders schickt oder an einem anderen Rechner bearbeiten will, kann o.g. Kommandozeilenbefehl genutzt werden.


Das war jetzt vermutlich das denkbar dümmste Anwendungsbeispiel; ein anderes findet man im obigen Link.


Hier habe ich gefragt, wie man mit arara eine Grafikdatei aus seinem LateX-Dokument oder einem Teil davon bekommen kann. Ich bin mir sicher, daß es geht - wie weiß ich leider gerade nicht.  :-(

So, mehr kann ich dazu, mangels Wissen, leider nicht sagen.
Aber weitere Antworten, Beispiele, Erläuterungen etc. sind natürlich willkommen.

_______
Rechtschreibprüfung in TeXworks einrichten



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mixwell
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Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.1, eingetragen 2014-05-10


Danke für den Thread, cis ;)

Das Argument mit der gemeinsamen oder systemunabhängigen Bearbeitung sehe ich ein, empfinde es aber als nicht sehr stark.
Gibt es triftigere Gründe?


-----------------
It is a well-known experience that the only truly enjoyable and profitable way of studying mathematics is the method of "filling in details" by one's own efforts. Cornelius Lanczos, 1956



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Ex_Senior
Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.2, vom Themenstarter, eingetragen 2014-05-11


2014-05-10 10:35 - mixwell in Beitrag No. 1 schreibt:
Gibt es triftigere Gründe?

Du hast recht, was man ggf. mal bräuchte wäre eine gute Beispielsammlung, wo ggf. nicht nur das abgehobenste Zeug steht, sondern auch kleine, einfache Beispiele mit konkretem Anwendungsnutzen (z.B. PDF->PNG o.ä.).


€dit1:
 Interessanter Link

€dit2:
Idee für ein simples Anwendungsbeispiel:
Öffne LaTeX-Ausgabedatei im acrobat reader.




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mixwell
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Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.3, eingetragen 2014-05-12


Aber auch das PDF-Öffnen ist keine Umstellung wert, oder? Ich nutze Sumatra, der auch ein Live-Update der PDF erlaubt, sodass ich sie nur beim ersten Kompilieren öffnen muss.

@Marco: Du müsstest als Mitautor doch Feuer und Flamme sein, mich bzw. uns alle von arara zu überzeugen!


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Ex_Senior
Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.4, vom Themenstarter, eingetragen 2014-05-12


2014-05-12 19:27 - mixwell in Beitrag No. 3 schreibt:
Aber auch das PDF-Öffnen ist keine Umstellung wert, oder?

Ich behaupte nicht, daß diese 'Idee' die Krone der Schöpfung war; anders als etwa bei 'PDF->PNG', dem spreche ich schon hinreichend Praxisnutzen zu.
Aber: Gerade kleine, einfache Anwendungsbeispiele, ob zwingend notwendig oder nicht,  geben sicher eher Einblick in das Programm und erleichtern auf lange Sicht auch den Umgang damit.  
Nbb.: Ich wüßte grad nicht ob/wie das geht: arara öffnet den AcrobatReader o.ä.



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Ex_Senior
Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.5, vom Themenstarter, eingetragen 2014-05-16


<math>
\begin{tikzpicture}[]
\node[scale=0.75, starburst, draw=red, fill=yellow, minimum width=0.5cm, minimum height=0.25cm, text=black]
{neu};
\end{tikzpicture}
</math>
 arara gibt neben der PDF automatisch eine PNG aus
<math>
\begin{tikzpicture}[]
\node[scale=0.75, starburst, draw=red, fill=yellow, minimum width=0.5cm, minimum height=0.25cm, text=black]
{neu};
\end{tikzpicture}
</math>



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Ex_Senior
Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.6, vom Themenstarter, eingetragen 2014-05-18


<math>
\begin{tikzpicture}[]
\node[scale=0.75, starburst, draw=red, fill=yellow, minimum width=0.5cm, minimum height=0.25cm, text=black]
{neu};
\end{tikzpicture}
</math>
 
Diverse Ergänzungen in Beitrag #0!



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Ex_Senior
Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.7, vom Themenstarter, eingetragen 2014-05-19


Für die Liste #0:   Ein Experte könnte mal ein einfaches Bsp. für eine
"arara - gnuplot - Automatisierung"
posten.
Wo man rausliest, wie das genau geht (also z.B. muß ich da erstmal gnuplot installieren oder wie?)
  Ich selbst will da z.Zt. offengestanden die Finger von lassen, das schafft mir nur neue Probleme, deren ich gerade keine  dringende Notwendigkeit sehe.



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Ex_Senior
Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.8, vom Themenstarter, eingetragen 2014-05-21


Neue Regel,  hier entdeckt:

remove.yaml
!config
# Clean rule for arara
# author: Paulo Cereda
# requires arara 3.0+
identifier: remove
name: Remove
command: <arara> @{remove}
arguments:
- identifier: remove
  default: <arara> @{isNotEmpty(item, isWindows("cmd /c del", "rm -f").concat(' "').concat(getBasename(file))concat('.').concat(item).concat('"'))}

wird diese wie oben benannt und für arara auffindbar gemacht (eine Anleitung  hier), beseitigt sie, ähnlich der vorhandenen clean-Regel,  unbenötigte Hilfsdateien:

latex
% cleantest.tex
 
% arara: pdflatex
% arara: pdflatex
% arara: remove: { items: [ aux , toc , log ] }
%Hinweis: Der remove-Befehl sollte sinnvollerweise immer
% zuletzt angewendet werden.
 
\documentclass{article}
\begin{document}
 
\tableofcontents
 
\section{Test}
 
foo bar foofoo
 
\end{document}

es verbleibt nur cleantest.tex, cleantest.pdf, arara.log

Beispiel
<math>\hline</math>
Ohne remove:


Mit remove:


Hinweis:
Hier wurde
latex
% arara: remove: { items: [ aux , toc , log , bbl , bcf , blg , out , run.xml , gz ] }
verwendet.
<math>\hline</math>



Erweiterung:


Alle Hilfsdateien angegebener Endung löschen.
removex.yaml
!config
# Clean rule for arara
# requires arara 3.0+
identifier: removex
name: RemoveX
command: <arara> @{removex}
arguments:
- identifier: removex
  default: <arara> @{isNotEmpty(item, isWindows("cmd /c del", "rm -f").concat(' "').concat('*')concat('.').concat(item).concat('"'))}



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Ex_Senior
Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.9, vom Themenstarter, eingetragen 2014-05-28


Da ihr auch das mit dem automatischen Löschen #8 eh nicht traut, noch eine backup-Regel (von  hier):
backup.yaml
!config
# Backup rule for arara
# author: Clemens Niederberger
# version: 0.1 2014/05/21
# requires arara 3.0+
identifier: backup
name: Backup
command: <arara> @{backup}@{folder}
arguments:
- identifier: backup
  default: <arara> @{isWindows("cmd /c copy", "cp -f").concat(' "')
                     .concat(getBasename(file)).concat('.')
                     .concat(isNotEmpty(item,item,"pdf"))
                     .concat('" ')}
- identifier: folder
  flag: <arara> @{parameters.folder}

Damit werden z.B. so Sicherheitskopien in einem separaten Ordner erstellt:
latex
% arara: pdflatex
% arara: backup: { folder: myfolder , items: [ aux , toc , log ] }
% #arara: remove: { items: [ aux , toc , log , bbl , bcf , blg , out , run.xml , gz ] }
\documentclass{article}
\begin{document}
\tableofcontents
foo
\end{document}

Allerdings muß der angegebene Ordner, hier 'myfolder', existieren.
Wenn die remove-Regel (#8) nachfolgen soll, darf die backup-Regel nicht mehr Dateiendungen enthalten, als Endungen von Hilfdateien, die wirklich erzeugt werden, weil arara sonst abbricht.


<math>\hline</math>
===== #7 bleibt bestehen =====



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Marco_D
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Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.10, eingetragen 2014-05-30


Hi,

der Initiator des Tools "arara" ist Paulo. Wir haben bis dato die erste stabile Version veröffentlicht. Natürlich stellt sich die Frage warum?

arara selbst macht ersteinmal mit einem Datei gar nichts. Wenn du als Endanwender etwas ausführen möchtest, so musst du es in der Hauptdatei definieren. So nun ist die Hauptdatei aber nicht auf tex begrenzt. Du kannst genauso eine gcc Datei nutzen.

Ziel ist es als also, den Anwender eine Möglichkeit zu geben, eine Datei mittels "arara file" zu kompilieren und alle benötigten Kompilierungsschritte auszuführen. Häufig wird pdflatex in Verbindung mit biber/bibtex genannt. Allerdings nehme ich noch einmal Bezug auf den zweiten Absatz. Du kannst jede andere Datei ebenfalls kompilieren.

Ein etwas größeres Beispiel
1. Kompiliere alle c-Dateien im Ordner, wenn sie sich geändert haben
2. Kompiliere die tex-Datei und binde die neuen Quellcodes/Bilder ein
3. Kompiliere mittels makeidx wenn sich Einträge geändert haben
4. Kompiliere mittel biber
4. Kompiliere mittel pdflatex
.....

Die Anwendungsmöglichkeiten sind somit allein auf die Ideen des Nutzers begrenzt.

Warum keine Makefile? Makefile kann nicht Systemunabhängig verwendet werden. Zudem ist die Programmierung doch gewöhnungsbedürftig. Die Regeln von "arara" werden alle im benutzerfreundlichen YAML-Format geschrieben.

Blick in die Zukunft: Derzeit wird Java als Basissprache genutzt. Evtl. ändert sich das ganze zu lua.

Gruß
Marco



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Ex_Senior
Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.11, vom Themenstarter, eingetragen 2014-06-28


Eine Automatisierung von  dem Thema ist:


<math>
\begin{tikzpicture}[]
\node[scale=0.75, starburst, draw=red, fill=yellow, minimum width=0.5cm, minimum height=0.25cm, text=black]
{neu};
\end{tikzpicture}
</math>
 arara verschlüsselt Lese- und Zugriffsrechte mit dem ghostscript-tool ps2pdf
<math>
\begin{tikzpicture}[]
\node[scale=0.75, starburst, draw=red, fill=yellow, minimum width=0.5cm, minimum height=0.25cm, text=black]
{neu};
\end{tikzpicture}
</math>

secure.yaml
!config
# GhostScript-ps2pdf password-security rule for arara
# version: 0.2b
# requires arara 3.0+
identifier: secure
name: Secure
command: <arara> @{program} -sOwnerPassword=@{ownerpw} -sUserPassword=@{userpw} -dEncryptionR=@{encryptionmethode} -dKeyLength=@{keylength} -dPermissions=@{permission} "@{getBasename(file)}.pdf" "@{outputpath}@{outputfilename}@{nameaffix}.pdf"
arguments:
- identifier: program
  flag: <arara> @{parameters.program}
  default: ps2pdf
- identifier: ownerpw
  flag: <arara> @{parameters.ownerpw}
  default: aaa
- identifier: userpw
  flag: <arara> @{parameters.userpw}
  default: bbb
- identifier: encryptionmethode
  flag: <arara> @{parameters.encryptionmethode}
  default: 3
- identifier: keylength
  flag: <arara> @{parameters.keylength}
  default: 128
- identifier: permission
  flag: <arara> @{parameters.permission}
  default: 0
- identifier: outputpath
  flag: <arara> @{parameters.outputpath}
- identifier: outputfilename
  flag: <arara> @{parameters.outputfilename}
  default: <arara> @{getBasename(file)}
- identifier: nameaffix
  flag: <arara> @{parameters.nameaffix}
  default: _sec
(bei den Paßwörtern am besten eigene Defaults setzen)

Benutzung:
latex
%#########################################
%##### %arara: secure ##########################
%#########################################
%# PARAMETERS:
%# See   http://svn.ghostscript.com/ghostscript/trunk/gs/doc/Ps2pdf.htm
%# for further informations.
%
%# program: ps2pdf		(by default)
%
%# ownerpw: <OwnerPasswort>
%#  aaa		(by default)
%
%# userpw: <UserPasswort>
%#  bbb	(by default)
%
%# encryptionmethode: <number>
%# 2 oder 3 (default)
%
%# keylength: <number>
%: 40, 48, ... , 128 (default)
%
%# permission: <number>
%# => The sum of following numbers ---> allows
%# 0 ----------> all rights prohibited  (default)
%# 4    --> printing
%# 8    --> modifying
%# 16   --> copying contents
%# 32   --> adding / changing text annotations
%# 256  --> filling in (existing) formulary fields 
%# 512  --> extracting text / graphics
%# 1024 --> assembling the document
%# 2048 --> adding / changing text annotations
%# -1 ----------> all rights permitted
%
%# nameaffix: <text>
%# _sec	(by default)
%#########################################
 
 
% arara: pdflatex
% arara: secure: { userpw: foo , permission: 0 } 
 
\documentclass{article}
\usepackage[ngerman]{babel}
\usepackage{xcolor}
\pagecolor{yellow!50}
 
\begin{document}
\section{Mein geheimer Text}
......
\end{document}





€dit:
1. Versionsupdate 0.2a  mit kleineren Änderungen.

2. Ein paar Beispiele.

a1) Es soll (im Arbeitsordner) eine Datei mit speziellem Benutzerpaßwort erstellt werden, das Besitzerpaßwort soll seinen Defaultwert annehmen.
latex
% arara: pdflatex
% arara: secure: { userpw: foo } 
 
\documentclass{article}
\begin{document}
\section{Mein geheimer Text}
......
\end{document}

=> jobname_sec.pdf


a2) ... zuätzlch soll ein individueller Namenszusatz verwendet werden.
latex
% arara: pdflatex
% arara: secure: { userpw: foo , nameaffix: -geheim } 
 
\documentclass{article}
\begin{document}
\section{Mein geheimer Text}
......
\end{document}

=> jobname-geheim.pdf


b) Es soll eine namensgleiche Datei (jobname.pdf) erzeugt werden, und zwar in einem speziellen Verzeichnis (das ist in dem Fall zwingend notwendig, weil sonst die Originaldatei überschrieben werden müßte).
latex
% arara: pdflatex
% arara: secure: { userpw: foo , outputpath: 'C:\GeheimeDokumente\AktuelleGeheimeDokumente\' , nameaffix: ''}  
 
\documentclass{article}
\begin{document}
\section{Mein geheimer Text}
......
\end{document}

=> C:\GeheimeDokumente\AktuelleGeheimeDokumente\jobname.pdf

nameaffix: '' erzeugt hier einen leeren Parameterwert.



€dit:
c) Ich habe noch die Option outputfilename ergänzt (mit getBasename(file) als Default); Bsp.:
latex
% arara: pdflatex
% arara: secure: { userpw: foo , outputfilename: EinAndererName ,  nameaffix: -geheim}     
\documentclass{article}
\begin{document}
\section{Mein geheimer Text}
......
\end{document}

=> EinAndererName-geheim.pdf

d) Testen der weiteren Einstellungen, Parameterwerte (z.B. der Permissionsnummer) und Effekte, überlasse ich dem interessierten Nutzer.
Fragen sind natürlich erlaubt.  

PS: Ich konnte das Programm selbst nur unter Windows testen. Es wurde zwar nichts Windows-spezifisches gemacht, aber eine Rückmeldung der Linux-Nutzer wäre nett.







<math>\hline</math>
===== #7 bleibt bestehen =====



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Ex_Senior
Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.12, vom Themenstarter, eingetragen 2014-06-29


Eine andere Regel (als #9), die für Backups benutzt werden kann, ist die move-Regel von Paulo Cereda, einem der Autoren.
Das hat den Vorteil, daß eine nachfolgende Cleanregel (#8) nicht nötig ist.

move.yaml
!config
# Move rule for arara
#author: Paulo Cereda
# requires arara 3.0+
identifier: move
name: Move
command: <arara> @{isFalse(isEmpty(item), isWindows("cmd /c move /y", "mv -f").concat(' "').concat(getBasename(file)).concat('.').concat(item).concat('"').concat(' "').concat(target).concat('"'))}
arguments:
- identifier: target
  flag: <arara> @{parameters.target}

Beispiel:
(Der Zielordner muß existieren!)
latex
% arara: pdflatex
% arara: pdflatex
% arara: move: { items: [ aux , toc , log , bbl ] , target: 'C:\Backup\' }
 
\documentclass{article}
\begin{document}
\tableofcontents
 
\section{Test}
foo bar foofoo aaa
\end{document}



<math>\hline</math>
===== #7 bleibt bestehen =====



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Ex_Senior
Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.13, vom Themenstarter, eingetragen 2014-06-30


<math>\hline</math>
Zwischenbilanz
<math>\hline</math>
@ mixwell: Bist Du jetzt mit Blick in #0 zufrieden / überzeugt?
Ich glaube nicht, daß man das alles noch mit Editoreinstellungen erhält bzw. immer alle Kommandozeilenbefehle dazu parat hat (es sei denn man verwendet das seit 1985, dann schon).  


PS: Die Dauerfrage nach weitere Ideen bleibt bestehen.




<math>\hline</math>
===== #7 bleibt bestehen =====



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Ex_Senior
Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.14, vom Themenstarter, eingetragen 2014-07-05


<math>
\begin{tikzpicture}[]
\node[scale=0.75, starburst, draw=red, fill=yellow, minimum width=0.5cm, minimum height=0.25cm, text=black]
{neu};
\end{tikzpicture}
</math>  arara hilft bei der der Erstellung von Straßenkarten als  tooltips in einer Kontaktliste

Hinweise:

· Was zum Kuckuck sind tooltips?

· LateX und Straßenkarten (Landkarten)? Ist das die Möglichkeit?!

· Für den Code unten wird die Regel  console benötigt.

· Ausführlichere Informationen zum Code unten  hier. Kurzfassung: So kompilieren, wie im Dokumentkopf angegeben. €dit: Es werden für das Paket 'fancytooltips' mitunter einige Pakete aus dem acrotex-Bündel benötigt. Siehe dafür im Link "ausführliche Informationen" in diesem Punkt.

<math>\hline</math>
· Ich möchte mir ohne großes Einlesen das  PDF-Resultat aus dem Notizbuch anschauen! Dieses werde ich im AdobeReader öffnen!
<math>\hline</math>







console.yaml
!config
# Console rule for arara
# author: Clemens Niederberger
# requires arara 3.0+
identifier: console
name: Console
command: <arara> @{command}
arguments:
- identifier: command
  flag: <arara> @{parameters.command}
latex
% Erst hiermit kompilieren, um die Hilfsdateien zu erzeugen
% #arara: latex: { action: nonstopmode }
 
% dann mit ' # '  auskommentieren und hiermit kompilieren
% arara: console: { command: arara maps.tex } 
% arara: pdflatex
% arara: pdflatex
 
%Endlich im     AdobeReader    öffen!
 
%\RequirePackage{filecontents}
% Kontaktliste anlegen =========================
\begin{filecontents*}{kontaktliste1.csv}
George, Clooney,Seehalde 7, Bodman-Ludwigshafen,  Deutschland, 0123/45678, clooney@web.de,
Brad, Pitt, Times Square 11a, New York, USA, 555/98764, pitt@pittmail.com,
Alberto, Aronson, Erste Straße, 11111 Einsstadt, Musterland, 111/111, 1@web.de, nichts
Bart, Simpson, ... , Springfield, USA, 90/0815, eatmyshorts@web.de, gelb
Dagobert, Duck, Alte Potsdamer Straße 7, Berlin, Deutschland, 9999/9999, \texttt{zu teuer}, 
\end{filecontents*}
% ======================================
 
% Hilfsdatei für tooltips anlegen =====================
\begin{filecontents*}{maps.tex}
% arara: pdflatex: { shell : yes }
 
\documentclass{article}
\usepackage{selinput}
\SelectInputMappings{adieresis={ä},  germandbls={ß}}
\usepackage[ngerman]{babel}
 
\usepackage[createtips]{fancytooltips} %tooltips erstellen
\usepackage{datatool}
\usepackage[overwrite=true]{getmap}
 
\usepackage[left=0.5cm, right=0.5cm]{geometry}
\usepackage{xcolor}
\usepackage{tcolorbox}
\tcbset{
  colframe=cyan,
  colback=yellow!30,
  colbacktitle=cyan,
  fonttitle=\bfseries\Large
}
 
\begin{document}
\DTLsetseparator{,}
\DTLloaddb[
  noheader,
  keys={Vorname,Nachname,Strasse,Ort,Land,Telefon,EMail,Sonstiges}
  ]{maps}{kontaktliste1.csv}
 
\DTLforeach*{maps}{\Nachname=Nachname,\Vorname=Vorname,\Strasse=Strasse,\Ort=Ort, \Land=Land, \Telefon=Telefon,\EMail=EMail,\Sonstiges=Sonstiges}{%
   \keytip{\Nachname} % tooltip identifizieren
    \begingroup
  \edef\x{\endgroup
    \noexpand\getmap[file=\expandonce\Nachname, color=red_1]{%
      \expandonce\Strasse,\expandonce\Ort,\expandonce\Land
    }%
  }\x
\begin{tcolorbox}[title= Straßenkarte, width=20cm]
\texttt{\Nachname, \Strasse, \Ort} \par
  \includegraphics[width=18.5cm]{\Nachname.png}\par
\end{tcolorbox}
\clearpage
}
 
\keytip{tooltip1}
\begin{tcolorbox}
Hier noch ein tooltip
\end{tcolorbox}
\clearpage
 
\keytip{tooltip2}
\begin{tcolorbox}
Und noch ein tooltip
\end{tcolorbox}
 
\end{document}
\end{filecontents*}
% ======================================
 
\documentclass[landscape]{scrartcl}
 \pagestyle{empty}
\usepackage{selinput}
\SelectInputMappings{adieresis={ä},  germandbls={ß}}
\usepackage[ngerman]{babel}
 
\usepackage{datatool}
\usepackage[filename=maps,mouseover,noextratext,blur,movetips]{fancytooltips} % tolltips verwenden
 
\usepackage{array}      %
\newcounter{rowcount}   %Tabellenzeilen nummer-
\setcounter{rowcount}{0}    % ieren
\usepackage{booktabs}     %
 
\usepackage{hyperref}
 
\usepackage{marvosym} % Für Bürosymbole
 
\DTLsetseparator{,}
\DTLloaddb[
  noheader,
  keys={Vorname,Nachname,Strasse,Ort,Land,Telefon,EMail,Sonstiges}
  ]{kontaktliste}{kontaktliste1.csv}
\DTLsort{Nachname}{kontaktliste} % nach Nachnamen sortieren
%=======
\begin{document}
%=======
\begin{tabular}{lllllll}
\toprule
\footnotesize{\#} & {\LARGE\Gentsroom\Ladiesroom} \textbf{Nachname} & \textbf{Vorname} & {\LARGE\Letter}  \textbf{Adresse} & {\LARGE\Telefon} \textbf{Telefon}  {\LARGE\Mobilefone} & {\LARGE\Email} \textbf{E-Mail} &  {\LARGE\Info} \textbf{Sonstiges} \\  
  \midrule 
\DTLforeach*{kontaktliste}{\Nachname=Nachname,\Vorname=Vorname,\Strasse=Strasse,\Ort=Ort, \Telefon=Telefon,\EMail=EMail, \Sonstiges=Sonstiges}{\stepcounter{rowcount}\tiny{\therowcount} & 
\textsc{\Nachname} & \Vorname &  \tooltip{\Strasse, \Ort}{\Nachname} & \Telefon & \EMail & \Sonstiges \\\hline 
 }
 \end{tabular}
 
 \tooltip{Hier noch ein tooltip}{tooltip1}
 
 \tooltip{Hier nochmal eine Karte}{Clooney}
 
%=======
\end{document}
%=======


<math>\hline</math>
PS: Die Dauerfrage nach weiteren Ideen bleibt bestehen.

===== #7 bleibt bestehen =====



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Ex_Senior
Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.15, vom Themenstarter, eingetragen 2014-07-05


<math>
\begin{tikzpicture}[]
\node[scale=0.75, starburst, draw=red, fill=yellow, minimum width=0.5cm, minimum height=0.25cm, text=black]
{neu};
\end{tikzpicture}
</math>  arara hilft bei der der Erstellung von Straßenkarten bzw. Landkarten  mit dem Paket getmap

Ein Teil von #14 in etwas harmloserer Form ist das Folgende.

Das Paket  getmap ist sehr neu.

Der arara-Anteil ist hier gering, er erlaubt den shell-escape, was nötig ist um die Karten von der Seite OpenStreetMaps, eine m.W. nichtkommerzielle Kartenseite,  runterzuladen.

Das 2. Bild zeigt, daß bei OpenStreetMaps noch nicht alles geht.
  Wer  Satellitenbilder findet oder rausfindet, was sonst noch so geht, darf es posten.







latex
% arara: pdflatex: { shell : yes }
 
\documentclass[varwidth, margin=10pt]{standalone}
%\documentclass{article}
\usepackage{selinput}
\SelectInputMappings{adieresis={ä},  germandbls={ß}}
\usepackage[ngerman]{babel}
 
\usepackage{graphicx}
\usepackage[overwrite=true]{getmap}
 
\begin{document}
\verb+Seehalde 7,Bodman-Ludwigshafen,Deutschland+
\getmap[file=bodensee1]{Seehalde 7,Bodman-Ludwigshafen,Deutschland}
\includegraphics[width=7.5cm]{bodensee1} 
 
\verb+Seehalde 7,Bodman-Ludwigshafen,Deutschland+
\getmap[file=bodensee2, type=sat]{Seehalde 7,Bodman-Ludwigshafen,Deutschland}
\includegraphics[width=7.5cm]{bodensee2} 
 
\verb+Alte Potsdamer Straße 7, 10785 Berlin,Deutschland+
\getmap[file=berlin1, color=red_1]{Alte Potsdamer Straße 7,10785,Deutschland}
\includegraphics[width=7.5cm]{berlin1}
 
\verb+Mindelheim+ \\
\getmap[file=mindelheim1, color=green_1]{Mindelheim} %221871572
\includegraphics[width=10.5cm]{mindelheim1}
 
\verb+USA+ \\
\getmap[file=USA1, color=red_1, scale=31871572]{Phoenix, Arizona, USA} 
\includegraphics[width=10.5cm]{USA1}
 
\verb+Arizona+ \\
\getmap[file=arizona1, color=red_1, scale=10871572]{Phoenix, Arizona, USA} 
\includegraphics[width=10.5cm]{arizona1}
 
\verb+Welt+ \\
\getmap[file=world, color=blue_1, scale=120000000]{Afrika} %221871572
\includegraphics[width=7.5cm]{world}
\end{document}



<math>\hline</math>
PS: Die Dauerfrage nach weiteren Ideen bleibt bestehen.

===== #7 bleibt bestehen =====



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Ex_Senior
Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.16, vom Themenstarter, eingetragen 2014-07-11


arara fügt mittels ghostscript mehrere Dateien zu einer Gesamtdatei zusammen

combine.yaml
!config
# GhostScript-file-combination rule for arara
# version: 0.1
# requires arara 3.0+
identifier: combine
name: Combine
command: <arara> @{program} -sDEVICE=@{device} @{options}
        -sOutputFile=@{outputfilename}@{singlepages}.@{format} @{data}
arguments:
- identifier: program
  flag: <arara> @{parameters.program}
  default: <arara> @{ isWindows("gswin32c", "gs") }
- identifier: device
  flag: <arara> @{parameters.device}
  default: pdfwrite
- identifier: options
  flag: <arara> @{parameters.options}
  default:  -dNOPAUSE -dBATCH -dSAFER
- identifier: singlepages
  flag: <arara> @{ isTrue( parameters.singlepages , "%08d" ) }
- identifier: outputfilename
  flag: <arara> @{parameters.outputfilename}
  default: <arara> @{getBasename(file)}_comb
- identifier: format
  flag: <arara> @{parameters.format}
  default: pdf
- identifier: data
  flag: <arara> @{parameters.data}
latex
% arara: combine: { data: '1.pdf 2.pdf 3.pdf' }
 
\documentclass{article}
\begin{document}
Hallo Welt.
\end{document}





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Ex_Senior
Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.17, vom Themenstarter, eingetragen 2014-07-11


arara führt ein perl-Skript aus

·Beim identifier 'program' würde ich den Nutzer bitten, dort selbst einzustellen, welches 'perl' er benutzen will. In den meisten Fällen dürfte da einfach ohne Weiteres 'perl' stehen.

·Der identifier 'inputfile' kann mit
latex
% arara: perl: {script: xyz.pl , inputfile: '' }
ausgeschaltet werden, etwa dann, wenn das Perlskript nicht auf die Datei 'jobname.tex' angewendet werden soll.

·Mit dem boolschen identifier 'onlylog' kann das Log als Textdatei ausgegeben werden.
latex
% arara: perl: {script: xyz.pl , onlylog: yes }
Bei mir tut es so wie angegeben mit dem Zusatz '> perl_log.txt'; ich weiß nicht, ob bei den Linux.Nutzern hier noch ein Hut '^' hin muß: '^> perl_log.txt'

·Ansonsten kann man mit 'inputpath' einen Ordner angeben, in dem die Perl-Skripte liegen, d.h. das verwendete Perlskript muß nimmer ins Arbeitsverzeichnis mitgeschleppt werden ;)

·Mit den identifiern 'compile' bzw. 'options' lassen sich Optionen bzgl. der Kompilierung bzw. des verwendeten Skripts angeben.

Zum Beispiel:
latex
% HELP:
% Help-Info "fancy-preview":
% #arara: perl: { script: fancy-preview.pl , options: -h }
 
% Help-Info "perl":
% #arara: perl: { script: latexcount.pl , compile: -h }
Die entsprechenden Infos zeigt es dann in der 'Konsolenausgabe' des Editors an.






perl.yaml
!config
# perl rule for arara
# version: 0.2a
# requires arara 3.0+, PERL
#
#  ### 
#  Please check defaults at 'program', 'inputpath' (and 'onlylog') !
#  ###
#
identifier: perl
name: Perl
command: <arara> @{program} @{compile} @{inputpath}@{script} @{inputfile} @{options} @{onlylog}
arguments:
- identifier: program
  flag: <arara> @{parameters.program}
  default: 'cmd /c c:\texlive\2013\tlpkg\tlperl\bin\perl.exe'  
#  default: <arara> @{ isWindows("cmd /c  perl", "perl") }
#  default: 'cmd /c  c:\Perl\bin\perl.exe'
- identifier: compile
  flag: <arara> @{parameters.compile}
- identifier: inputpath
  flag: <arara> @{parameters.inputpath}
  default: 'C:\Users\ccc\PerlSkripte\'
- identifier: script
  flag: <arara> @{parameters.script}
- identifier: inputfile
  flag: <arara> @{parameters.inputfile}
  default: <arara> @{getBasename(file)}.tex
- identifier: options
  flag: <arara> @{parameters.options}
- identifier: onlylog
  flag: <arara> @{ isTrue( parameters.onlylog , "> perl_log.txt"  ) }

Ich habe die arara-Regel mit latexcount.pl und fancy-preview.pl erfolgreich getestet (Achtung: bei 'fancy-preview.pl' muß einiges an Vorarbeit geleistet werden und pm-Module und  arcotex-Pakete  installiert werden, siehe im Link).

Beispiel:

Für folgendes Dokument erhalte ich mit o.g. Skript:
latex
% arara: perl: { script: latexcount.pl  }
 
\documentclass{article}
\begin{document}
Zaehle sofort diese Woerter! 
\end{document}




 



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Ex_Senior
Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.18, vom Themenstarter, eingetragen 2014-07-16


Ich habe in  #14 das PDF-Resultat ins Notizbuch gesetzt (ich hoffe, das tut so - falls nicht, bitte sagen).



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Ex_Senior
Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.19, vom Themenstarter, eingetragen 2014-07-23


arara komprimiert Dateien mittels zip

zip.yaml
!config
# zip rule for arara
# author: cis
# version: 0.1
# requires arara 3.0+, zip
identifier: zip
name: Zip
command: <arara> @{unzip}@{program} @{options} @{outputpath}@{name}.@{extension} '@{data0} @{data}' @{encrypt} @{pw}
arguments:
- identifier: unzip
  flag: <arara> @{ isTrue( parameters.unzip , "un" ) }
- identifier: program
  flag: <arara> @{parameters.program}
  default: zip
- identifier: options
  flag: <arara> @{parameters.options}
#  default: ???
- identifier: outputpath
  flag: <arara> @{parameters.outputpath}
- identifier: name
  flag: <arara> @{parameters.name}
  default: archive
- identifier: extension
  flag: <arara> @{parameters.extension}
  default: zip
- identifier: data0
  flag: <arara> @{parameters.data0}
  default: <arara> @{getBasename(file)}.pdf
- identifier: data
  flag: <arara> @{parameters.data}
- identifier: encrypt
  flag: <arara> @{ isTrue( parameters.encrypt , "--password" ) }
- identifier: pw
  flag: <arara> @{parameters.pw}

Testprogramm:
latex
% #arara: zip: {  encrypt: yes , pw: aaa }
% #arara: zip: {  options: -h }
% #arara: zip: {  outputpath: 'C:\Users\ccc\Desktop\Test\zipTest\ziptest1\Test\' }
% #arara: zip: { unzip: true , name: ziptest4 , data0: '' }
% #arara: zip: { unzip: true}
 
% #arara: console: { command: 'cmd /c unzip archive.zip' }
 
% #arara: zip: { name: archive2 }
% #arara: zip: { unzip: true , name: archive2 }
 
% #arara: pdflatex
% #arara: zip: {  encrypt: yes , pw: aaa }
% #arara: zip: { unzip: true , data0: '' }
 
% arara: pdflatex
% arara: zip
\documentclass{article}
\begin{document}
Hello World.
\end{document}



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Ex_Senior
Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.20, vom Themenstarter, eingetragen 2014-07-25


Da die geplante Version arara v4 dem Anschein nach keinen Kompatibilitätsmodus zur momentanen v3 und seiner Syntax aufweisen wird, könnte das hier Genannte obsolet werden - ich sage bewußt 'könnte', nicht 'wird'.
  Da das aber in der Schwebe steht, werde ich vorerst keine weiteren Regeln schreiben, auch vorhandene nicht verbessern.



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Ex_Senior
Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.21, vom Themenstarter, eingetragen 2016-03-29


arara automatisiert einen Kompilierungslauf für SageTeX [Sage(math)]

Für eine Sage-Code enthaltende Datei `jobname.tex` muss der Lauf so aussehen:

    pdflatex jobname.tex
    sage jobname.sagetex.sage
    pdflatex jobname.tex


sage.yaml
!config
# Sage (math) rule for arara
# author: cis 
# last edited by: -
# requires arara 3.0+
identifier: sage
name: SAGE
command: <arara> sage @{action} @{sagefile}
arguments:
- identifier: action
  flag: <arara> @{parameters.action}
- identifier: sagefile
  flag: <arara> @{parameters.sagefile}
  default: <arara> "@{getBasename(file)}.sagetex.sage"

Beispieldokument zum Testen:
latex
% arara: pdflatex
% arara: sage
% arara: pdflatex
 
\documentclass{article}
\usepackage{sagetex}
 
\begin{document}
$2+5 \cdot 7 = \sage{2+5*7}$
\end{document} 



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Ex_Senior
Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.22, vom Themenstarter, eingetragen 2018-09-22


Erweiterung zu remove.yaml (#8):

[removex.yaml] arara löscht im Arbeitsverzeichnis alle Hilfsdateien angegebener Endung
removex.yaml
!config
# Clean rule for arara
# requires arara 3.0+
identifier: removex
name: RemoveX
command: <arara> @{removex}
arguments:
- identifier: removex
  default: <arara> @{isNotEmpty(item, isWindows("cmd /c del", "rm -f").concat(' "').concat('*')concat('.').concat(item).concat('"'))}

latex
% arara: pdflatex
% arara: pdflatex
% arara: removex: { items: [ aux , toc , log ] }
 
 
\documentclass{article}
\begin{document}
\tableofcontents
\section{Test}
foo bar 
\end{document}



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