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Physik » Kontinua » Zahnpasta flüssig?
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Universität/Hochschule Zahnpasta flüssig?
Wirkungsquantum
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Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Themenstart: 2018-08-16

\(\begingroup\)
Hallo,
ich hab mich gefragt ob Zahnpaste eine Flüssigkeit mit sehr Viskosität ist?
Ich hab nämlich immer wieder das Gefühl das sie (z.B. von der Zahnbürste) fließt und nicht einfach fällt.

Grüße,
h


-----------------
$\text{h}=6,626⋅10^{-34} \text{Js}$
\(\endgroup\)


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DerEinfaeltige
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Dabei seit: 11.02.2015
Mitteilungen: 1644
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Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.1, eingetragen 2018-08-16


Als Paste bezeichnet man in der Tat eine Flüssigkeit mit sehr hoher Viskosität.

Zahnpaste (zu unterscheiden von Zahngel) basiert auf einer Paste als Grundbaustein.


-----------------
Why waste time learning when ignorance is instantaneous?
- Bill Watterson -



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willyengland
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Mitteilungen: 192
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Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.2, eingetragen 2018-08-16


Dazu fällt mir das hier ein:
de.wikipedia.org/wiki/Pechtropfenexperiment



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Wirkungsquantum
Aktiv Letzter Besuch: in der letzten Woche
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Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.3, vom Themenstarter, eingetragen 2018-08-16

\(\begingroup\)
Okay, verstehe; danke euch für die Antworten.

Das Experiment ist interessant. Ob wir dessen Ende erleben werden biggrin

Kann man also grob sagen das ein Stoff eine Flüssigkeit ist, falls er fließen kann (egal wie lange er braucht, siehe Link von Willy)?
Geht mir eher darum das experimentell zu beschreiben, daher so plump.

Grüße,
h


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$\text{h}=6,626⋅10^{-34} \text{Js}$
\(\endgroup\)


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Bernhard
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Dabei seit: 01.10.2005
Mitteilungen: 5979
Aus: Merzhausen, Deutschland
Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.4, eingetragen 2018-08-17


2018-08-16 11:14 - willyengland in Beitrag No. 2 schreibt:
Dazu fällt mir das hier ein:
de.wikipedia.org/wiki/Pechtropfenexperiment


Hallo Willy!

Könnte man das nicht auch mit Glas machen?
Wenn man genügent Geduld hat, meine ich. wink

Viele Grüße, Bernhard




-----------------
"Wichtig ist, daß man nie aufhört zu fragen"
"Weisheit ist nicht das Ergebnis der Schulbildung, sondern des lebenslangen Versuches, sie zu erwerben"
Albert Einstein



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Delastelle
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Dabei seit: 17.11.2006
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Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.5, eingetragen 2018-08-17


Hallo,

2018-08-17 00:25 - Bernhard in Beitrag No. 4 schreibt:
2018-08-16 11:14 - willyengland in Beitrag No. 2 schreibt:
Dazu fällt mir das hier ein:
de.wikipedia.org/wiki/Pechtropfenexperiment

Hallo Willy!

Könnte man das nicht auch mit Glas machen?
Wenn man genügent Geduld hat, meine ich. wink

Viele Grüße, Bernhard

das ist vielleicht sogar möglich.
In alten Kirchen sollen die Fenster teilweise unten dicker sein als oben.
Im Laufe der Jahrhunderte bleibt Glas nicht völlig stabil sondern kann nach unten wandern.



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ligning
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Dabei seit: 07.12.2014
Mitteilungen: 2270
Aus: Berlin
Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.6, eingetragen 2018-08-17


Das liegt daran, dass man Glas damals nicht völlig gleichmäßig herstellen konnte und die Scheiben dann so eingebaut hat, dass das dicke Ende unten ist. Witzigerweise nicht immer, es gibt wohl auch Scheiben, die oben dicker sind. Glas ist nicht flüssig.


-----------------
⊗ ⊗ ⊗



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buh
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Dabei seit: 09.05.2001
Mitteilungen: 819
Aus: Deutschland-Berlin
Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.7, eingetragen 2018-08-17


Auch HIER haben wir die Pechtränen schon mal thematisiert.

Gruß von buh2k+18



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Hans-Juergen
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Aus: Henstedt-Ulzburg
Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.8, eingetragen 2018-08-17


zum Themenstart

Ein Vater fragt seinen Sohn, wie viel in einer Zahnpastatube drin ist. Der Junge antwortet: ungefähr drei Meter.

(aus dem Internet)




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Dixon
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Dabei seit: 07.10.2006
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Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.9, eingetragen 2018-08-18


2018-08-17 00:25 - Bernhard in Beitrag No. 4 schreibt:
Könnte man das nicht auch mit Glas machen?

Ja.

Grüße
Dixon


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ceterum censeo cis esse delendam



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Bernhard
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Mitteilungen: 5979
Aus: Merzhausen, Deutschland
Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.10, eingetragen 2018-08-19


Hallo!

Ist der Beweis der Viskosität von Pech nicht längst erbracht? Oder woher sollen sonst die vielen Pechstränen kommen - und nicht nur beim Fußball!

Trotzdem bleiben noch Fragen:

1.) Es wird im Link beschrieben, daß die Zeiten zwischen den einzelnen Tropfen immer länger würden. Liegt das nicht auch daran, daß der Druck von oben bzw. Zug von unten geringer wird? Oder hat man konsequent jeden abgelösten Tropfen wieder oben in den Trichter hineingelegt?

2.) Und weiter: Warum hat man, als sich herausstellte, daß die Tropfen zu lang wurden, nicht einfach den Trichter etwas höher vom Boden darunter gehängt? Das wäre zwar eine Veränderung der Versuchsanordnung gewesen, aber kein ein Eingriff, der den Ablauf des Experiments auch nur annähernd gestört oder verändert hätte.

2018-08-18 02:08 - Dixon in Beitrag No. 9 schreibt:
2018-08-17 00:25 - Bernhard in Beitrag No. 4 schreibt:
Könnte man das nicht auch mit Glas machen?

Ja.

Grüße
Dixon

@ Dixon:
Dort steht nicht über die physikalischen Eigenschaften von Natrium- bzw. Kaliumsilikat. Ich dachte auch eher nicht an "Wasserglas", sondern Glas, wie es ein Glasmacher verarbeitet oder wir es im Fenster hängen haben (sind verschiedene Mixturen mit wahrscheinlich unterschiedlichen Eigenschaften, mir geht es aber um das Grundsätzliche).

Viele Grüße, Bernhard


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Wauzi
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Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.11, eingetragen 2018-08-20


Hallo,
in gewisser Weise kann man Glas tatsächlich als flüssig ansehen. Eine Folge hiervon ist, daß es energetisch sinnvoll ist, Altglas einzuschmelzen.
Gruß Wauzi


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Primzahlen sind auch nur Zahlen



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Dixon
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Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.12, eingetragen 2018-08-21


Hallo Bernhard,

2018-08-19 23:45 - Bernhard in Beitrag No. 10 schreibt:
Trotzdem bleiben noch Fragen:

1.) Es wird im Link beschrieben, daß die Zeiten zwischen den einzelnen Tropfen immer länger würden. Liegt das nicht auch daran, daß der Druck von oben bzw. Zug von unten geringer wird? Oder hat man konsequent jeden abgelösten Tropfen wieder oben in den Trichter hineingelegt?

2.) Und weiter: Warum hat man, als sich herausstellte, daß die Tropfen zu lang wurden, nicht einfach den Trichter etwas höher vom Boden darunter gehängt? Das wäre zwar eine Veränderung der Versuchsanordnung gewesen, aber kein ein Eingriff, der den Ablauf des Experiments auch nur annähernd gestört oder verändert hätte.

Alle Tropfen liegen unten in der Schale. Der Aufbau ist unter einer "Käseglocke" und soll nicht gestört werden. Aber die größte Störung ist die nun im Gebäude eingebaute Klimaanlage, wodurch der Aufbau nicht mehr großen Temperaturschwankungen ausgesetzt ist. Das soll wohl zu den jetzt ungewöhnlich großen Tropfen führen.

2018-08-19 23:45 - Bernhard in Beitrag No. 10 schreibt:

@ Dixon:
Dort steht nicht über die physikalischen Eigenschaften von Natrium- bzw. Kaliumsilikat. Ich dachte auch eher nicht an "Wasserglas", sondern Glas, wie es ein Glasmacher verarbeitet oder wir es im Fenster hängen haben (sind verschiedene Mixturen mit wahrscheinlich unterschiedlichen Eigenschaften, mir geht es aber um das Grundsätzliche).

Da gibts nicht viel zu sagen: gewöhnliches Glas fließt nicht. Solche Dinge wie die unten dickeren Scheiben (oben erwähnt) haben andere Ursachen.

Grüße
Dixon



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Dixon
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Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.13, eingetragen 2018-08-21


Hallo Wauzi,

2018-08-20 00:08 - Wauzi in Beitrag No. 11 schreibt:
in gewisser Weise kann man Glas tatsächlich als flüssig ansehen. Eine Folge hiervon ist, daß es energetisch sinnvoll ist, Altglas einzuschmelzen.

Glas ist amorph, d.h. es gibt keine langreichweitige Ordnung in ihm. In dem Sinne ähnelt es einer Flüssigkeit, es gibt aber keine Bewegung darin (außer der üblichen thermischen Zitterbewegung).
Glas wiederzuverwenden liegt an der energieaufwendigen Herstellung. Reiner Quarz hat einen hohen Schmelzpunkt von über 2000°C, man kann Quarzglas nur mit einer Wasserstoff-Sauerstoffflamme schmelzen, und selbst dann ist es nicht flüssig, sondern zäh. Normales Glas enthält diverse Zusatzbestandteile, die den Schmelzpunkt herab- und die Fließfähigkeit heraufsetzen, aber den Kram muß man erstmal zusammenbekommen und dazu  braucht man viel Energie. Es gibt auch Stoffe in so einer Schmelze, ich glaube Flußspat ist so einer, die als Flußmittel wirken und die Temperatur bei der Herstellung herabsetzen. Sonst müßte man bis zum Schmelzpunkt des Quarzes aufheizen - siehe oben.

Grüße
Dixon



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