Die Mathe-Redaktion - 13.12.2019 06:56 - Registrieren/Login
Auswahl
ListenpunktHome
ListenpunktAktuell und Interessant ai
ListenpunktArtikelübersicht/-suche
ListenpunktAlle Links / Mathe-Links
ListenpunktFach- & Sachbücher
ListenpunktMitglieder / Karte / Top 15
ListenpunktRegistrieren/Login
ListenpunktArbeitsgruppen
Listenpunkt? im neuen Schwätz
ListenpunktWerde Mathe-Millionär!
ListenpunktFormeleditor fedgeo
Schwarzes Brett
Aktion im Forum
Suche
Stichwortsuche in Artikeln und Links von Matheplanet
Suchen im Forum
Suchtipps

Bücher
Englische Bücher
Software
Suchbegriffe:
Mathematik bei amazon
Naturwissenschaft & Technik
In Partnerschaft mit Amazon.de
Kontakt
Mail an Matroid
[Keine Übungsaufgaben!]
Impressum

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsbedingungen, die Distanzierung, unsere Datenschutzerklärung und
die Forumregeln.

Sie können Mitglied werden. Mitglieder können den Matheplanet-Newsletter bestellen, der etwa alle 2 Monate erscheint.

Der Newsletter Okt. 2017

Für Mitglieder
Mathematisch für Anfänger
Wer ist Online
Aktuell sind 490 Gäste und 4 Mitglieder online.

Sie können Mitglied werden:
Klick hier.

Über Matheplanet
 
Zum letzten Themenfilter: Themenfilter:
Matroids Matheplanet Forum Index
Moderiert von matroid
Aktuelles und Interessantes » Tagesgespräch » Geoengineering durch Windkraftanlagen?
Druckversion
Druckversion
Antworten
Antworten
Autor
Kein bestimmter Bereich Geoengineering durch Windkraftanlagen?
blindmessenger
Aktiv Letzter Besuch: in der letzten Woche
Dabei seit: 02.08.2016
Mitteilungen: 994
Aus: Sachsen
Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Themenstart: 2018-10-20


Hallo,

könnte es sein, dass durch den exzessiven Bau von Windkraftanlagen in Deutschland Luftströmungen so stark beeinflußt werden, dass es Einfluß auf unser Wetter hat? Immerhin stehen da etwa 30.000 Windkraftanlagen die jeweils 3-5 Millionen Watt aus der Luft fischen...

Ich denke da speziell an die Dürre dieses Jahr in Deutschland...

Ich bin zwar kein Metereologe aber vielleicht sollte man dazu mal eine Strömungsanalyse starten... ;-)






-----------------
Gruß blindmessenger



  Profil  Quote  Link auf diesen Beitrag Link
DerEinfaeltige
Senior Letzter Besuch: in der letzten Woche
Dabei seit: 11.02.2015
Mitteilungen: 2140
Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.1, eingetragen 2018-10-20


Lies mal den Wikipedia-Artikel zur Windenergie.
Die abgezweigten Energiemengen sind extrem gering.

Das Wetter beeinflussen wir mit anderen Maßnahmen. (Abgase, Aerosole, Rodungen, Staudämme, Bewässerung etc.)


-----------------
Why waste time learning when ignorance is instantaneous?
- Bill Watterson -



  Profil  Quote  Link auf diesen Beitrag Link
Scheystein
Aktiv Letzter Besuch: im letzten Monat
Dabei seit: 20.05.2018
Mitteilungen: 167
Aus: Hessen
Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.2, eingetragen 2018-10-20


Ich bin keinesfalls ein Metereologe, würde mich aber intuitiv der Antwort von DerEinfaeltige anschließen. Der Einfluss der Windräder wird wohl extrem gering sein, größere Effekte werden ganz Städte sein. Man beachte etwa die Wärmedifferenz.

Gruß
Scheystein

[Die Antwort wurde vor Beitrag No.1 begonnen.]



  Profil  Quote  Link auf diesen Beitrag Link
blindmessenger
Aktiv Letzter Besuch: in der letzten Woche
Dabei seit: 02.08.2016
Mitteilungen: 994
Aus: Sachsen
Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.3, vom Themenstarter, eingetragen 2018-10-20


2018-10-20 20:14 - DerEinfaeltige in Beitrag No. 1 schreibt:
Lies mal den Wikipedia-Artikel zur Windenergie.
Die abgezweigten Energiemengen sind extrem gering.

Das Wetter beeinflussen wir mit anderen Maßnahmen. (Abgase, Aerosole, Rodungen, Staudämme, Bewässerung etc.)

Vielleicht ist auch nicht nur das Maß an Energie entscheidend sondern ein strömungstechnischer Effekt, wie kleine Diffusoren die die natürlichen Luftströmungen abreißen lassen...

[Die Antwort wurde nach Beitrag No.1 begonnen.]


-----------------
Gruß blindmessenger



  Profil  Quote  Link auf diesen Beitrag Link
LaLe
Senior Letzter Besuch: in der letzten Woche
Dabei seit: 07.09.2014
Mitteilungen: 534
Aus: Bonn
Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.4, eingetragen 2018-10-20


2018-10-20 20:30 - blindmessenger in Beitrag No. 3 schreibt:
2018-10-20 20:14 - DerEinfaeltige in Beitrag No. 1 schreibt:
Lies mal den Wikipedia-Artikel zur Windenergie.
Die abgezweigten Energiemengen sind extrem gering.

Das Wetter beeinflussen wir mit anderen Maßnahmen. (Abgase, Aerosole, Rodungen, Staudämme, Bewässerung etc.)

Vielleicht ist auch nicht nur das Maß an Energie entscheidend sondern ein strömungstechnischer Effekt, wie kleine Diffusoren die die natürlichen Luftströmungen abreißen lassen...

[Die Antwort wurde nach Beitrag No.1 begonnen.]

Aber welchen Grund hättest du, davon auszugehen, dass dem so ist? Spekulieren kann man viel.

Viele Grüße,
LaLe.



  Profil  Quote  Link auf diesen Beitrag Link
Slash
Aktiv Letzter Besuch: in der letzten Woche
Dabei seit: 23.03.2005
Mitteilungen: 7632
Aus: Cuxhaven-Sahlenburg
Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.5, eingetragen 2018-10-20


Die Windräder, selbst die größten, sind ja in Bezug auf die Höhe der Atmosphäre nur am Erdboden. Das fällt also gar nicht ins Gewicht.  Da müsste man schon statt Windräder ganze Gebirge aufstellen um das Wetter zu beeinflussen.

[Die Antwort wurde nach Beitrag No.3 begonnen.]


-----------------
Bound to be disappointing so why wait?



  Profil  Quote  Link auf diesen Beitrag Link
blindmessenger
Aktiv Letzter Besuch: in der letzten Woche
Dabei seit: 02.08.2016
Mitteilungen: 994
Aus: Sachsen
Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.6, vom Themenstarter, eingetragen 2018-10-20


2018-10-20 20:35 - LaLe in Beitrag No. 4 schreibt:
2018-10-20 20:30 - blindmessenger in Beitrag No. 3 schreibt:
2018-10-20 20:14 - DerEinfaeltige in Beitrag No. 1 schreibt:
Lies mal den Wikipedia-Artikel zur Windenergie.
Die abgezweigten Energiemengen sind extrem gering.

Das Wetter beeinflussen wir mit anderen Maßnahmen. (Abgase, Aerosole, Rodungen, Staudämme, Bewässerung etc.)

Vielleicht ist auch nicht nur das Maß an Energie entscheidend sondern ein strömungstechnischer Effekt, wie kleine Diffusoren die die natürlichen Luftströmungen abreißen lassen...

[Die Antwort wurde nach Beitrag No.1 begonnen.]

Aber welchen Grund hättest du, davon auszugehen, dass dem so ist? Spekulieren kann man viel.

Viele Grüße,
LaLe.

Zu viel Zeit und Langeweile... ;-)

Aber vielleicht ist es auch wirklich Quatsch... War nur so ein Gedanke...



[Die Antwort wurde nach Beitrag No.4 begonnen.]


-----------------
Gruß blindmessenger



  Profil  Quote  Link auf diesen Beitrag Link
blindmessenger
Aktiv Letzter Besuch: in der letzten Woche
Dabei seit: 02.08.2016
Mitteilungen: 994
Aus: Sachsen
Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.7, vom Themenstarter, eingetragen 2018-10-20


2018-10-20 20:38 - Slash in Beitrag No. 5 schreibt:
Die Windräder, selbst die größten, sind ja in Bezug auf die Höhe der Atmosphäre nur am Erdboden. Das fällt also gar nicht ins Gewicht.  Da müsste man schon statt Windräder ganze Gebirge aufstellen um das Wetter zu beeinflussen.

[Die Antwort wurde nach Beitrag No.3 begonnen.]

Ja, die Atmosphäre in der sich das Wetter abspielt ist 10km hoch. Windkraftanlagen sind 150m hoch...

Totzdem: Wenn nun eine Strömung über ein Gebiet will und in der untersten Schicht wird stetig gebremst, dann könnte ich mir vorstellen, dass diese Bremse auch eine Verlangsamung der gesamten Strömung zur Folge hat.


-----------------
Gruß blindmessenger



  Profil  Quote  Link auf diesen Beitrag Link
blindmessenger
Aktiv Letzter Besuch: in der letzten Woche
Dabei seit: 02.08.2016
Mitteilungen: 994
Aus: Sachsen
Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.8, vom Themenstarter, eingetragen 2018-10-21


www.n-tv.de/wissen/Windfarmen-beeinflussen-Wetter-article1643151.html


-----------------
Gruß blindmessenger



  Profil  Quote  Link auf diesen Beitrag Link
Scheystein
Aktiv Letzter Besuch: im letzten Monat
Dabei seit: 20.05.2018
Mitteilungen: 167
Aus: Hessen
Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.9, eingetragen 2018-10-21


www.pnas.org/content/pnas/107/42/17899.full.pdf ist die Studie, die in diesem Artikel erwähnt wird.

Gruß
Scheystein



  Profil  Quote  Link auf diesen Beitrag Link
Tetris
Senior Letzter Besuch: in der letzten Woche
Dabei seit: 28.08.2006
Mitteilungen: 7585
Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.10, eingetragen 2018-10-21


2018-10-20 20:00 - blindmessenger im Themenstart schreibt:
...könnte es sein, dass durch den exzessiven Bau von Windkraftanlagen...

Was bedeutet denn "exzessiv"?

Lg, T.



  Profil  Quote  Link auf diesen Beitrag Link
Ex_Senior
Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.11, eingetragen 2018-10-21


Ich vermute, das soll eine Anti-Windkraft-Aktion werden. Ist natürlich hochgradiger Blödsinn, weil man sich dann erst einmal in erster Linie gegen die Errichtung von Städten, Versiegelung von Flächen usw. aussprechen müsste, welche einen deutlich größeren Einfluss auf das (Mikro)-Klima haben.

Natürlich muss man sich auch immer die Frage stellen: Wenn nicht Windkraft, was dann? Die Alternativen sind allesamt nicht besser...

Cyrix



  Profil  Quote  Link auf diesen Beitrag Link
matroid
Senior Letzter Besuch: in der letzten Woche
Dabei seit: 12.03.2001
Mitteilungen: 14036
Aus: Solingen
Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.12, eingetragen 2018-10-21


Ich frage mich, warum immer „unbeabsichtigt“ unterstellt wird.

Übrigens, dass es in diesem Sommer so warm war, den Grund kennt man jetzt:

www.der-postillon.com/2018/10/suppe-timmy-duerre.html

Was dieser Zeitungsbericht aber übersieht bzw. unerwähnt lässt, es sind Millionen Kinder, die täglich ihre Suppe aufessen. Viele, sehr viele davon leben in Entwicklungsländern. Dort ist es bekanntlich weit wärmer als hierzulande.

Gruß
Matroid




  Profil  Quote  Link auf diesen Beitrag Link
Scheystein
Aktiv Letzter Besuch: im letzten Monat
Dabei seit: 20.05.2018
Mitteilungen: 167
Aus: Hessen
Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.13, eingetragen 2018-10-21


Der Artikel über Timmy  biggrin biggrin



  Profil  Quote  Link auf diesen Beitrag Link
blindmessenger
Aktiv Letzter Besuch: in der letzten Woche
Dabei seit: 02.08.2016
Mitteilungen: 994
Aus: Sachsen
Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.14, vom Themenstarter, eingetragen 2018-10-21


2018-10-21 21:54 - cyrix in Beitrag No. 11 schreibt:
Ist natürlich hochgradiger Blödsinn, weil man sich dann erst einmal in erster Linie gegen die Errichtung von Städten, Versiegelung von Flächen usw. aussprechen müsste, welche einen deutlich größeren Einfluss auf das (Mikro)-Klima haben.

Cyrix

Hast Du dafür Belege, dass Städte, Versiegelungen, Ausstoß von Treibhausgasen etc. mehr Einfluß auf die Luftströmungen über Deutschland haben als die installierten 30.000 Windkraftanlagen die ja nun ein direkter Eingriff in den Luftstrom darstellen? Sind das nicht zwei komplett unterschiedliche Qualitäten?

de.wikipedia.org/wiki/Dissipation


-----------------
Gruß blindmessenger



  Profil  Quote  Link auf diesen Beitrag Link
Slash
Aktiv Letzter Besuch: in der letzten Woche
Dabei seit: 23.03.2005
Mitteilungen: 7632
Aus: Cuxhaven-Sahlenburg
Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.15, eingetragen 2018-10-22


2018-10-21 22:57 - blindmessenger in Beitrag No. 14 schreibt:
Hast Du dafür Belege, dass Städte, Versiegelungen, Ausstoß von Treibhausgasen etc. mehr Einfluß auf die Luftströmungen über Deutschland haben als die installierten 30.000 Windkraftanlagen die ja nun ein direkter Eingriff in den Luftstrom darstellen? Sind das nicht zwei komplett unterschiedliche Qualitäten?

Das hat mit der Wärmeaufnahme und -abstrahlung zu tun. Beton gegen Natur. Das ist Schulstoff in Erdkunde.

Mit deinen Windkraftanlagen hast du dich leider total verrannt. Der Effekt ist fast Null.


-----------------
Bound to be disappointing so why wait?



  Profil  Quote  Link auf diesen Beitrag Link
blindmessenger
Aktiv Letzter Besuch: in der letzten Woche
Dabei seit: 02.08.2016
Mitteilungen: 994
Aus: Sachsen
Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.16, vom Themenstarter, eingetragen 2018-10-22


2018-10-22 00:01 - Slash in Beitrag No. 15 schreibt:
2018-10-21 22:57 - blindmessenger in Beitrag No. 14 schreibt:
Hast Du dafür Belege, dass Städte, Versiegelungen, Ausstoß von Treibhausgasen etc. mehr Einfluß auf die Luftströmungen über Deutschland haben als die installierten 30.000 Windkraftanlagen die ja nun ein direkter Eingriff in den Luftstrom darstellen? Sind das nicht zwei komplett unterschiedliche Qualitäten?

Das hat mit der Wärmeaufnahme und -abstrahlung zu tun. Beton gegen Natur. Das ist Schulstoff in Erdkunde.

Mit deinen Windkraftanlagen hast du dich leider total verrannt. Der Effekt ist fast Null.

Na ja, bin auch kein Experte in Thermodynamik und will mich auch nicht zu weit aus dem Fenster lehnen...

Aber die E-Mail an den Meteorologen konnte ich mir dann doch nicht verkneifen...   wink


-----------------
Gruß blindmessenger



  Profil  Quote  Link auf diesen Beitrag Link
blindmessenger
Aktiv Letzter Besuch: in der letzten Woche
Dabei seit: 02.08.2016
Mitteilungen: 994
Aus: Sachsen
Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.17, vom Themenstarter, eingetragen 2018-10-22


Zitat:"Durch Deutschland weht ein immer schwächerer Wind. Wurden beispielsweise in Osnabrück in den 1960er-Jahren noch im Jahresmittel Windgeschwindigkeiten von 3,7 Meter pro Sekunde gemessen, sind es inzwischen nur noch 3,2 m/s. Ein Rückgang von über 13 Prozent. An fast allen Wetterstationen im Binnenland, die die Meteorologen des Bonner Wetterdienstes Donnerwetter.de analysiert haben, sieht der Trend ähnlich aus. „An den meisten Orten hat die mittlere Windgeschwindigkeit sehr deutlich abgenommen“, berichtet Dr. Karsten Brandt. Und er hat einen Verdacht: „Wir glauben, dass die in den letzten 15 Jahren immer massiver ausgebauten Windkraftanlagen die Windgeschwindigkeit beeinflusst haben.“

www.donnerwetter.de/presse/immer-weniger-wind-durch-immer-mehr-windraeder_cid_24106.html

www.zeit.de/2014/42/windenergie-windrad-windkraft/seite-2

www.youtube.com/watch?v=DESb9Hc_QQU


-----------------
Gruß blindmessenger



  Profil  Quote  Link auf diesen Beitrag Link
DerEinfaeltige
Senior Letzter Besuch: in der letzten Woche
Dabei seit: 11.02.2015
Mitteilungen: 2140
Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.18, eingetragen 2018-10-22


In welchem Verhältnis steht die durch Windkraftanlage entzogene Windenergie zur gesamten Abnahme der Windenergie über Deutschland und in welchem Verhältnis steht die Abnahme der Windenergie über Gebieten mit Windkraftanlagen gegenüber jener in ungenutzten Flächen bspw. in Zentralasien?

Denn um den Effekt der Windkraftanlagen zu bestimmen, muss man zunächst andere Effekte wie schmelzende Polkappen und sinkende Temperaturdifferenzen zwischen Polen und Äquator herausrechnen, von denen man durchaus denken könnte, dass sie einen wesentlich größeren Einfluss auf Luftbewegungen haben.

Solche Überlegungen sind nun einmal Grundlage wissenschaftlicher Arbeit.


-----------------
Why waste time learning when ignorance is instantaneous?
- Bill Watterson -



  Profil  Quote  Link auf diesen Beitrag Link
blindmessenger
Aktiv Letzter Besuch: in der letzten Woche
Dabei seit: 02.08.2016
Mitteilungen: 994
Aus: Sachsen
Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.19, vom Themenstarter, eingetragen 2018-10-22


Der Grund für die Dürre in Deutschland ist anscheinend, dass es Probleme mit dem Jetstream gibt, wie in diesem Video (ab 1:30 - 3:37) zu sehen:

www.youtube.com/watch?v=DESb9Hc_QQU

Zitat: "...denn der Jetstream, normalerweise ein durchgehender Strom, fliesst langsamer und in großen Kurven. Der Jetstream hängt fest. Er bleibt immer am selben Fleck mit einem riesigen Berg über Deutschland und Mitteleuropa und dadurch können die Tiefs aus dem Westen nicht nach Westen vordringen..."

Nehmen wir an, dass (wie im Video behauptet) die Veränderung des Jetstreams mit der Erwärmung der Artktis zu tun hat. Warum macht der Jetstream dann konstant um Deutschland und Mitteleuropa einen Bogen? Müsste der Bogen dann nicht längs der Längengrade wandern?




-----------------
Gruß blindmessenger



  Profil  Quote  Link auf diesen Beitrag Link
Kitaktus
Senior Letzter Besuch: in der letzten Woche
Dabei seit: 11.09.2008
Mitteilungen: 6108
Aus: Niedersachsen
Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.20, eingetragen 2018-10-22


Natürlich haben Windräder _irgendeinen_ Einfluss.

Aber tausende Quadratkilometer Wald abzuholzen, um Platz für Straßen, Städte und landwirtschaftliche Nutzflächen zu schaffen, hat einen wesentlich größeren Einfluss.



  Profil  Quote  Link auf diesen Beitrag Link
egf
Aktiv Letzter Besuch: im letzten Quartal
Dabei seit: 25.03.2008
Mitteilungen: 552
Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.21, eingetragen 2018-10-22


2018-10-21 21:54 - cyrix in Beitrag No. 11 schreibt:
Natürlich muss man sich auch immer die Frage stellen: Wenn nicht Windkraft, was dann? Die Alternativen sind allesamt nicht besser...

Solar, Geothermie, Biomasse, Wasser, Fusion ;) ...

Keine Ahnung wie momentan die Energie-/Ökobilanz von Solar aussieht (die ist ja auch immer wieder mal in der Kritik), scheint mir aber die "logischste" Methode zu sein.

Ich verstehe auch nicht, warum nicht mehr an Geothermie geforscht wird, scheint mir eine gute Alternative zu sein.

Energieumwandlung findet ja nie in einem geschlossenen System statt, es wird sozusagen immer invasiv sein und Nebeneffekte haben. Man gewinnt aber in der öffentlichen Energiewende-Debatte den Eindruck, es gäbe "saubere", absolut nicht-invasive Energieumwandlungsmethoden ("sauber" wäre meiner Meinung nach relativ aufzufassen und nicht absolut - wie es teilweise suggeriert wird).

[Die Antwort wurde nach Beitrag No.19 begonnen.]



  Profil  Quote  Link auf diesen Beitrag Link
blindmessenger
Aktiv Letzter Besuch: in der letzten Woche
Dabei seit: 02.08.2016
Mitteilungen: 994
Aus: Sachsen
Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.22, vom Themenstarter, eingetragen 2018-10-22


Ich habe heute Antwort vom Meteorologen bekommen:

Es sieht wohl so aus, dass die Sonne alleine in Deutschland im Jahresmittel etwa eine Leistungsdichte von 280 Watt/m^2 hat.

Bei einer installierten Windkraftleistung von 30.0000 × 5 Megawatt geteilt durch die Fläche Deutschlands von 360.000 km^2 kommen wir hier aber nur auf eine Leistungsdichte von 0,4 Watt/m^2. Daher ist der Enfluss von Windkraftanlagen wohl doch eher zu vernachlässigen...




-----------------
Gruß blindmessenger



  Profil  Quote  Link auf diesen Beitrag Link
majoka
Senior Letzter Besuch: im letzten Monat
Dabei seit: 25.02.2014
Mitteilungen: 775
Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.23, eingetragen 2018-10-23


Hier ein Bericht zu den lokalen Windverhältnissen und hier einer zu den natürlichen Grenzen erneuerbarer Energien.



  Profil  Quote  Link auf diesen Beitrag Link
Kitaktus
Senior Letzter Besuch: in der letzten Woche
Dabei seit: 11.09.2008
Mitteilungen: 6108
Aus: Niedersachsen
Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.24, eingetragen 2018-10-23


2018-10-23 08:39 - majoka in Beitrag No. 23 schreibt:
Hier ein Bericht zu den lokalen Windverhältnissen und hier einer zu den natürlichen Grenzen erneuerbarer Energien.

Im zweiten Bericht heißt die Überschrift "Natürliche Grenzen erneuerbarer Energien". Wer jetzt allerdings erwartet, zu lesen, dass wir unseren Energiebedarf gar nicht komplett über erneuerbare Energien decken können, wird enttäuscht. Die "natürliche Grenze" der _nutzbaren_ erneuerbaren Energie liegt nach Angaben der Forscher etwa 20-fach über der Menge der 2011 _genutzten_ erneuerbaren Energie.
Da hier die Nutzung von Biomasse schon eingerechnet ist (die sich ja nicht mehr so ohne weiteres stark steigern lässt), ist der Faktor für direkte Gewinnung von Solarstrom noch deutlich höher.



  Profil  Quote  Link auf diesen Beitrag Link
blindmessenger
Aktiv Letzter Besuch: in der letzten Woche
Dabei seit: 02.08.2016
Mitteilungen: 994
Aus: Sachsen
Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.25, vom Themenstarter, eingetragen 2018-10-23


Wenn wir tatsächlich auf fossile Energieträger und Atomenergie verzichten wollen dann sieht die Rechnung so aus:

Der Primärenergiebedarf liegt zur Zeit bei etwa 160.000 TWh pro Jahr.

Solarenergie in Wüstennähe die Wasserstoff erzeugt scheint mir noch die am ehesten in Frage kommende Technologie zu sein.

Legen wir zur Berechnung folgendes Solarkraftwerk zu Grunde:

de.wikipedia.org/wiki/Solarkraftwerk_Topaz

Hier werden im Jahr etwa eine TWh auf etwa 25km^2 hergestellt.

Für 160.000 TWh brauchen wir dann 4.000.000 km^2. Um Wasserstoff herzustellen liegt ein Wirkungsgrad von 80% zu Grunde, d.h. nochmal den Wirkungsgrad abziehen und wir landen bei einer Fläche von 5.000.000 km^2. Das ist in etwa grob die gesamte Fläche von Algerien, Libyen und Ägypten zusammen...

Kosten:

Das Solarkraftwerk Topaz hat 2,5 Mrd. gekostet. Das Ganze würde dann also 400 Billionen Dollar kosten und wir hätten noch nicht die Wasserstoffgewinnung mit hereingerechnet.



-----------------
Gruß blindmessenger



  Profil  Quote  Link auf diesen Beitrag Link
Slash
Aktiv Letzter Besuch: in der letzten Woche
Dabei seit: 23.03.2005
Mitteilungen: 7632
Aus: Cuxhaven-Sahlenburg
Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.26, eingetragen 2018-10-24


Aktuell zur Aufheizung von Großstädten: Hitzefalle unter den Großstädten


-----------------
Bound to be disappointing so why wait?



  Profil  Quote  Link auf diesen Beitrag Link
blindmessenger
Aktiv Letzter Besuch: in der letzten Woche
Dabei seit: 02.08.2016
Mitteilungen: 994
Aus: Sachsen
Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.27, vom Themenstarter, eingetragen 2018-11-01


www.spiegel.de/wissenschaft/natur/hitzewellen-im-sommer-klimawandel-koennte-jetstream-veraendert-a-1235959.html


-----------------
Gruß blindmessenger



  Profil  Quote  Link auf diesen Beitrag Link
Ehemaliges_Mitglied
Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.28, eingetragen 2019-01-01


2018-10-21 22:11 - Scheystein in Beitrag No. 13 schreibt:
Der Artikel über Timmy  biggrin biggrin

Ich weiss nur nie Geschichte von einem Jungen der aus Wut über irgendwas gegen ein Strommast in den Staaten trat. Pötzlich fiel im ganzen NW der USA in den 60ern der Strom aus. (zufällige Coinzidenz). Ich glaube er hatte ein schlechtes Gewissen, der arme..
Man hat auch mit hochfrequenter Strahlung in die Ionosphäre und Salzbestreuung von Wolken und Chemtrails (Bariumsulfat und Aluminiumirgendwas) versucht "irgendwas"! zu beeinflussen. Nach dem Motto mal sehen was passiert..
Ich will hier kein V Theorien diskutieren aber das ist zugegebenermaassen wahr, dass es Versuche gab.
Haarp in Alska wurde angeblich eingestellt.



  Profil  Quote  Link auf diesen Beitrag Link
blindmessenger
Aktiv Letzter Besuch: in der letzten Woche
Dabei seit: 02.08.2016
Mitteilungen: 994
Aus: Sachsen
Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.29, vom Themenstarter, eingetragen 2019-10-23


www.zentrum-der-gesundheit.de/amp/artikel/windenergie-heizt-erderwaermung-an

Zitat:

"Neu ist die Erkenntnis, dass – insbesondere durch den weiteren geplanten Ausbau der Windkraft – die Summe der Windparks auch grossräumigere atmosphärische Strömungen in der Höhe beeinflussen kann, was zu Phänomenen wie langanhaltender Trockenheit mit überregionalen Dürren, Starkregenereignissen und Änderungen in Flora und Fauna führen könnte."


-----------------
Gruß blindmessenger



  Profil  Quote  Link auf diesen Beitrag Link
juergenX
Aktiv Letzter Besuch: in der letzten Woche
Dabei seit: 08.07.2019
Mitteilungen: 102
Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.30, eingetragen 2019-10-25




Das mit dem sehr veränderten und stabilen Jetstreamverlauf las ich schon.
ich suche mal Satellitenbilder raus wie es jetzt ist.
Diese lokale temporäre Fixiertheit über ca. 1 jahr und auch die ozeanischen Ströme haben das Klima in Deutschland genauer gesagt die Durchnittstemperatur und -trockenheit erhöht.
Und nicht umgekehrt. Stehende Luft und stehende Gewässer sind ungut.(Plastikvermüllung).
Interessant ist, dass in einer Allensbachstudie 60% (!) aller Befragten äusserten, sie würden über bestimmte "sensible" Themen nicht mehr reden.
ich fragte eine befreundeten Elektroingenieur, was denn eigentlich Klima und wie und wo und seit wannn es gemessen wird ist als er mit dem üblichen CO2 ist böse anfing.
Sofort war ich ein "Verschwörungtheoretiker".
Auch kann man in Schule, was ich von eingen Nachhilfeschülern hörte keine andere Ansicht oder Zweifel über die Vorgänge von 9/11 äussern, ohne mit Restriktionen zu rechnen zumindest nicht offiziell und gar nicht als Lehrer.
Ich befürchte, die quixotischen Windmühle werden in 20 -40 jahren nur noch kaputt in der Gegend rumstehen.

Ob nun wie o. erwähnt deren Existenz die Windcirculation beeinflusst, lass ich mal so stehen, dazu sind es an sich zu wenig.

Die Frage: was ist Klima und wie es sich zusammensetzt, müsste man überhaupt erstmal für sich klären um dann von Wandel zu reden.
Aber hier wird der 7. schritt vor den ersten 6 gemacht.
CO2 ist ein harmloses geruchloses Gas was schwerer als Luft ist. Bestimmt nicht in der stratosphäre vermehrt zu finden.
Aber ich will hier keine Klimadiskussion aufreissen.
Also die armen Tierchen in Bodennähe. OmG!
Tatsächlich kann man bis ca 5% CO2 gehalt überleben.

Man muesste sehr viel recherchieren über Klimastionen nur in D, wo genau? Wieviele?
Aber die Grundgläubigen haben ihre Meme.
Wie zuverlässig sind die Ablesungen in Lesotho? Wird das alles irgendwo zusammengführt und ist allgemen zugänglich, das frage ich ernst ich weiss es nicht.
Wo misst man überhaupt? In Düsseldorf an der Bushaltestelle oder hinter Cottbus auf dem lande, und dann mitteln?
Ich will keinen von irgendwas überzeugen aber erwarte von Wissenschaftler gerade Mathematikern, dass sie hinterfragen zumindest für sich selbst.

Man erhöht eben aus ich sage einfach Geldgier die mineralösteuer. damit sich die leute E-Autos kaufen, deren Herstellung und Entsorgung speziell der Batterien extrem umweltschädigend ist (Lithium, Kobalt)

es gibt auch eine facebookgruppe "Fridays for Hubraum" die schon mehr Mitglieder als FFF hat!
Hier eine Grafik über Energiegewinnung. Kohle, Braunkohle und Gas sind demnach noch lange unverzichtbar. Man traut den Windrädern etc. wohl nicht. Deswegen auch der forcierte Bau von Northstream 2.

Hellblau ist Windkraft.
aus de.wikipedia.org/wiki/Stromerzeugung










  Profil  Quote  Link auf diesen Beitrag Link
blindmessenger hat die Antworten auf ihre/seine Frage gesehen.
Neues Thema [Neues Thema] Antworten [Antworten]    Druckversion [Druckversion]

 


Wechsel in ein anderes Forum:
 Suchen    
 
All logos and trademarks in this site are property of their respective owner. The comments are property of their posters, all the rest © 2001-2019 by Matroids Matheplanet
This web site was made with PHP-Nuke, a web portal system written in PHP. PHP-Nuke is Free Software released under the GNU/GPL license.
Ich distanziere mich von rechtswidrigen oder anstößigen Inhalten, die sich trotz aufmerksamer Prüfung hinter hier verwendeten Links verbergen mögen.
Lesen Sie die Nutzungsbedingungen, die Distanzierung, die Datenschutzerklärung und das Impressum.
[Seitenanfang]