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Thema eröffnet 2019-04-19 03:50 von PrinzessinEinhorn
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Universität/Hochschule Was lest ihr?
Slash
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Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.123, eingetragen 2020-01-02


2020-01-02 01:24 - PrinzessinEinhorn in Beitrag No. 117 schreibt:
In der Beziehung bin ich wohl etwas eigenartig/verschwenderisch, aber ich kaufe mir sehr ungern gebrauchte Dinge, oder leihe welche aus.

Damit bist du nicht allein. Ich bin genauso - oder schlimmer 😉 . Wenn ich nur an ein gebrauchtes Buch denke, denke ich auch immer sofort daran, wie es auf dem Klo gelesen wurde. Und selbst wenn ein Buch hygienisch einwandfrei ist, aber aussieht als wäre es dreimal im Rucksack um die Welt gereist, dann ist das auch nichts für mich. Außerdem mag ich den Geruch neuer Bücher. Bücher aus Raucherhaushalten stinken widerlich. Ich schicke sogar Bücher von Amazon zurück, wenn sie nicht original in Folie verschweißt sind.


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Ehemaliges_Mitglied
Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.124, eingetragen 2020-01-02


Illobrand von Ludwiger - Ergebnisse aus 40 Jahren UFO-Forschung



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PrinzessinEinhorn
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Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.125, vom Themenstarter, eingetragen 2020-01-02



Ich schicke sogar Bücher von Amazon zurück, wenn sie nicht original in Folie verschweißt sind.

Da bin ich wohl leider zu tolerant.
Erst letztens hatte ich ein Buch bestellt.
Die Sendung war in einem sehr schlechten Zustand.
Das Paket war schon aufgerissen, als hätte jemand reingeguckt was drin ist.
Wenn man dann sieht, dass nur Bücher drin sind, verliert die Sendung wohl das Interesse...

Jedenfalls war eines der zwei Bücher die Seiten teilweise verknickt, bzw. so komisch gewellt...
Da war ich auch erst wütend, aber sieht schlimmer aus, als es eigentlich ist, also habe ich mir die ganze mühe mit dem zurückschicken und wieder auf das Buch warten gespart.

Auch ein Buch was ich davor mal bestellt hatte (Serge Lang), hatte eine Seite die total eingerissen war.
Das andere Buch hatte eine ähnliche größe. Ich vermute mal, dass Amazon da Probleme hat, solche größeren Bücher zu versenden.

Wollte mich eigentlich via Email beschweren, habe es aber bisher nicht getan, weil es wohl auch zu nichts führt.
Jedenfalls bestelle ich größere Bücher jetzt nicht mehr über Amazon.


Für mich ausschlaggebend für einen Neukauf ist irgendwie das Gefühl etwas zu besitzen und bei bestimmten Gegenständen auch, dass diese ein Teil von mir sind. Zum Beispiel Instrumente.
Und da will ich von der Mentalität her dann auch nicht teilen.

Vom Gefühl her steckt dann immer die Seele vom Vorbesitzer noch im Gegenstand, und leihen ist auch unpersönlich, wobei man das ja irgendwann wieder zurückgibt.

[Die Antwort wurde nach Beitrag No.123 begonnen.]



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syngola
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Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.127, eingetragen 2020-01-02


Hab grad "The Handmaid's Tale" von Margaret Atkins gelesen. Ist aus den 80ern und wurde grad von Amazon verfilmt. Das Buch lohnt sich, es geht um die Rolle der Frau in einer totalitären Theokratie.


Frohes Neues!


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Ehemaliges_Mitglied
Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.128, eingetragen 2020-01-02


2019-05-07 01:18 - Slash in Beitrag No. 82 schreibt:
Filme

· Filme: Mantel- und Degen- sowie Musketier-Filme (einschließlich der Mickey Mouse Version "The three Mouseketeers")

· Serien: Navy CIS



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Bernhard
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Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.129, eingetragen 2020-01-03


Hallo Slash!

2020-01-02 11:33 - Slash in Beitrag No. 123 schreibt:
2020-01-02 01:24 - PrinzessinEinhorn in Beitrag No. 117 schreibt:
In der Beziehung bin ich wohl etwas eigenartig/verschwenderisch, aber ich kaufe mir sehr ungern gebrauchte Dinge, oder leihe welche aus.

Damit bist du nicht allein. Ich bin genauso - oder schlimmer 😉 . Wenn ich nur an ein gebrauchtes Buch denke, denke ich auch immer sofort daran, wie es auf dem Klo gelesen wurde. Und selbst wenn ein Buch hygienisch einwandfrei ist, aber aussieht als wäre es dreimal im Rucksack um die Welt gereist, dann ist das auch nichts für mich. Außerdem mag ich den Geruch neuer Bücher. Bücher aus Raucherhaushalten stinken widerlich. Ich schicke sogar Bücher von Amazon zurück, wenn sie nicht original in Folie verschweißt sind.

Mir geht es bei vielen anderen Sachen ähnlich, aber bei Büchern ist es eher umgekehrt. Das liegt daran, daß häufig diejenigen Bücher, die ich am interessantesten finde, gar nicht mehr im Handel erhältlich sind. Da bleib einem nichts anderes, als in Antiquariaten zu suchen. Amazon kann dann zwar zur Suche behilflich sein, aber kaufen mußt Du bei den kleinen Händlern, die Du dort gefunden hast. Genauso über ZVAB/AbeBooks.
Überhaupt ist das Stöbern in Antiquariaten oder auch auf Flohmärkten immer wieder ein Abenteuer. Man findet immer wieder neue Überraschungen.

Probiert es mal!

Bernhard

[Die Antwort wurde nach Beitrag No.126 begonnen.]


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"Wichtig ist, daß man nie aufhört zu fragen"
"Weisheit ist nicht das Ergebnis der Schulbildung, sondern des lebenslangen Versuches, sie zu erwerben"
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Goswin
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Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.129, eingetragen 2020-01-03


2020-01-02 11:33 - Slash in Beitrag No. 123 schreibt:
Außerdem mag ich den Geruch neuer Bücher. Bücher aus Raucherhaushalten stinken widerlich. Ich schicke sogar Bücher von Amazon zurück, wenn sie nicht original in Folie verschweißt sind.

Bei einigen neuen Büchern ist der Inhalt muffig oder gar anrüchig. Da hilft es auch nicht, sie in Folie zu verschweißen. 😁  😁  😁



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Bernhard
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Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.129, eingetragen 2020-01-05


2020-01-03 17:11 - Goswin in Beitrag No. 129 schreibt:
2020-01-02 11:33 - Slash in Beitrag No. 123 schreibt:
Außerdem mag ich den Geruch neuer Bücher. Bücher aus Raucherhaushalten stinken widerlich. Ich schicke sogar Bücher von Amazon zurück, wenn sie nicht original in Folie verschweißt sind.

Bei einigen neuen Büchern ist der Inhalt muffig oder gar anrüchig. Da hilft es auch nicht, sie in Folie zu verschweißen. 😁  😁  😁

Alte Bücher riechen viel besser. Die haben eben noch einen Charakter. Und es macht Spaß, zuvor schon an den äußeren Merkmalen wie Papier, Bindung bzw. Heftung, Schrift und Satz, Rechtschreibung, etwaigen Notizen und Widmungen eine ganze Menge Information herausholen, ohne überhaupt ein einziges Wort gelesen zu haben.
Und auch was anderes, das ist wie bei den Fußballtrikots: Wie soll ein Autor sein Buch signieren, ohne es zuvor ausgepackt zu haben? 😵
Sowas kannst Du dann aber - im einen wie im anderen Fall - nicht im gewöhnlichen Handel kaufen oder gar bestellen.
Ein Buch ist eben viel mehr, als nur der Text, der darin gedruckt ist.

Viele Grüße, Bernhard


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Kitaktus
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Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.130, eingetragen 2020-01-07


Ich habe mir angewöhnt Bücher zu leihen und nicht zu kaufen, als die Zahl der Bücher, die ich gerne lesen wollte mein verfügbares Taschengeld bei Weitem überstieg.
Irgendwann war das verfügbare Einkommen ausreichend groß, dann folgten ein paar Jahre, in denen ich gekaufte Bücher las, bis der Stauraum zur Aufbewahrung der limitierende Faktor wurde.
Jetzt bin ich (bis auf wenige Ausnahmen) wieder beim Leihen angekommen.

Negative Gedanken über Menschen, die das Buch vor mir gelesen haben, habe ich nur, wenn das Buch offensichtlich misshandelt wurde. Aber selbst wenn, was kann das arme Buch dafür?
Meine subjektive Wahrnehmung ist, dass man relativ gesehen in Bibliotheken wesentlich mehr sympathische Menschen trifft, als an den meisten anderen Orten sonst.
Insbesondere unterscheidet sich das Publikum in Bibliotheken auch deutlich vom Publikum in Buchhandlungen und Bibliothekarinnen verhalten sich ihren Kunden gegenüber auch anders als Buchhändlerinnen.



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Slash
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Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.131, eingetragen 2020-01-07


Tipp: Gebrauchte Bücher lassen sich übrigens im Backofen keimfrei machen. Genaue Anleitungen gibt's bestimmt auf YouTube. Aus ärztlicher Sicht ist so eine Desinfektion natürlich vollkommener Blödsinn, aber es schadet ja auch niemandem. Der nächste Einkaufswagen hält mehr Keime bereit als jedes gebrauchte Klo-Buch.


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gonz
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Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.132, eingetragen 2020-01-08


Eine schöne Mischung ist da "Warez aus dem Archiv". Archivare sind wahrscheinlich der Höhepunkt der Reihung Buchhändler - Antiquariatsbetreiber - Bibliothekar"...

Folgendes ist doch zum Beispiel sehr hübsch...



Ist völlig clean, da es als "Digitalisat" ankam... (wobei... Viren können da auch drin stecken grins) Einen schönen Tag euch allen... und: sauber bleiben!

Sagt... Gonz



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gonz
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Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.133, eingetragen 2020-01-08


Ah und dann diese Serie hier:

Anne Perry:
Vikar Joseph Reavley (neue, abgeschlossene Serie)
"Noch sind die Gräber leer" (2003, engl. No Graves As Yet, deutsch 2004)

Es ist eine eigenartige Mischung, es spielt zur Zeit des ersten Weltkriegs (bzw. der erste Teil gerade vor/während des Kriegsbeginns), und ist auf der anderen Seite eine ausgedehnte Schilderung dessen, was "british" ist oder war, ein klassischer englischer Gesellschaftskrimi, der aber auch in die Schützengräben des ersten Weltkriegs führt - nicht im Stil eines Splatter Movies, aber... doch sehr direkt erzählt. Ich bin mitten im zweiten Band...



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matroid
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Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.134, eingetragen 2020-01-10


Anmerkung von mir: Bitte nicht in Agitation verfallen.  Und auch nicht Monologe abseits vom Thema führen.
Ich habe einen drei Beiträge gelöscht.

Gruß
Matroid



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Delastelle
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Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.135, eingetragen 2020-01-14


Hallo,

ich habe jetzt neu ein Buch etwas zum Lesen - viel zum Schauen:


Stereobilder (ca.40-50) von Gemälden aus dem japanischen Buch "3D Museum" von 1995 (ISBN: 4-09-385515-3). Der Text unten(Querformat) ist japanisch, die Bilder sind oben, englische Bildtitel mit Entstehungsjahr des Gemäldes sind auch vorhanden.
Im Beispiel: Salvador Dali - La persistance de la memoire 1931 (ich dachte 1929 aber egal)
Edit: die Stereobilder des Buches sind mittels eines Computers erzeugt wurden.

Viele Grüße
Ronald



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Kitaktus
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Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.136, eingetragen 2020-01-16


1931 stimmt. Von 1929 ist bspw. "Der große Masturbator".



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Delastelle
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Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.137, eingetragen 2020-01-16


Ja dieses Dali-Gemälde "die Beständigkeit der Erinnerung" (deutscher Titel)
( ) stammt aus dem Jahr 1931.
Habe ich gerade in einem Moma-Katalog gefunden.
Ich habe das Originalbild im Jahr 2004 in Berlin gesehen
( ).
Da Bild ist nur etwa so groß wie ein A4-Blatt. Aber Dali hatte ja einen feinen Pinselstrich.
(Jetzt geht es wieder weiter mit Büchern...)
Edit: eine Stunde waren wir (4 Leute) in der Moma-Ausstellung in Berlin im Jahr 2004. Als ich an das Dali Bild mit dem Kopf näher ran gegangen bin war sofort ein Aufseher zur Stelle und hat geschaut, dass ich nicht zu nahe an das Bild herangehe. Das Bild wäre im Verkauf wohl eines der teuersten der Welt, wenn es verkäuflich wäre.



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Slash
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Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.138, eingetragen 2020-01-16


2020-01-16 21:50 - Delastelle in Beitrag No. 137 schreibt:
Da Bild ist nur etwa so groß wie ein A4-Blatt. Aber Dali hatte ja einen feinen Pinselstrich.

Ja, teilweise sogar mit nur einem einzigen Haar am Pinsel.


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gonz
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Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.137, eingetragen 2020-02-19


Ein "Regalfund"...

Stefan Grabinski: Das Abstellgleis
Insel Verlag 1971



Schaurig-schöne Phantastik.



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Delastelle
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Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.138, eingetragen 2020-03-06


Hallo,

ich hatte das Buch schon weiter oben erwähnt, hier nochmal etwas ausführlicher.
Zur aktuellen Corona-Epidemie(aktuell März 2020 in Deutschland), bei der man nicht genau weiß wie gefährlich sie wirklich ist, fällt mir immer wieder ein Buch über eine Epidemie des Mittelalters ein:
Boccaccio "Dekameron". Im Jahr 1348 wütet die Pest in Europa.
So entschließen sich mehrere Frauen und Männer aus Florenz in die Berge des Umlandes zu fliehen. Ich muss immer an den Ort Fiesole denken, weiß aber gerade nicht, ob er im Buch auch genannt wird.
So erzählen sich die Erzähler 10 Tage lang jeweils 10 Geschichten - heitere und ernste. Ein sehr unterhaltsames Buch!

Hinweis: die Pest des Mittelalters war natürlich viel gefährlicher als heutige Seuchen. Z.B. gab es damals noch keine vernünftigen Medikamente gegen Krankheiten und auch keine vernünftige Chirurgie.

Viele Grüße
Ronald



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weird
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Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.139, eingetragen 2020-03-06


2020-03-06 01:20 - Delastelle in Beitrag No. 138 schreibt:
Hinweis: die Pest des Mittelalters war natürlich viel gefährlicher als heutige Seuchen. Z.B. gab es damals noch keine vernünftigen Medikamente gegen Krankheiten und auch keine vernünftige Chirurgie.

Ja, mit der "Vernunft" hatte man es damals bekanntermaßen nicht so. 🤔

Die Frage ist allerdings, ob es heute damit sehr viel besser bestellt ist: Wenn Menschen mit ausgeprägten Symptomen einer möglichen Infektion am Corona-Virus noch Faschingsveranstaltungen besuchen, ja wenn dieses "närrische Treiben" - im Wortsinn - wie jedes Jahr in Deutschland überhaupt ungehindert stattfinden kann, dann darf man schon Zweifel daran haben. Ich warte ja schon mit großer Spahnung darauf, wie der dt. Gesundheitsminister diese Entscheidung der Behörden später einmal, wenn alles vorbei ist, bewerten wird, vielleicht doch etwas anders? Davon sind wir aber noch weit entfernt, denn derzeit konnte er sich nur dazu durchringen, dass er allenfalls in seinem anfänglichen Aufruf zur "Gelassenheit" dieses Wort durch "Besonnenheit" ersetzen würde.  Kein Scherz! Oder weil wir hier ja eigentlich von Literatur reden oder reden sollten: Life is stranger than fiction! 🙄

PS: Ok, war jetzt ein bisschen OT, aber hoffentlich nicht mehr, als manch anderer der letzten Kommentare hier. Zum Thema "Vernunft" - oder besser "Unvernunft" - vielleicht noch die Buchempfehlung "Wie viele Engel können auf einer Nadelspitze tanzen?" von Richard Reschika.



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gonz
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Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.140, eingetragen 2020-03-06


Edgar Allan Poe: The Masque of the Red Death :)

* in die Diskussion werf



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Slash
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Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.141, eingetragen 2020-03-06


2020-03-06 12:51 - gonz in Beitrag No. 140 schreibt:
Edgar Allan Poe

Ich möchte jedem die "Die denkwürdigen Erlebnisse des Arthur Gordon Pym" ans Herz legen. Jules Verne hat übrigens eine Fortsetzung namens "Die Eisphinx" geschrieben, die auch lesenswert ist.


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Delastelle
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Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.142, eingetragen 2020-03-30


Hallo,

2 kleine (= kurze) Bücher zum Lesen:
- mini Kunstführer Dali ca.96 Seiten
Ich weiß zwar viel über Dali, einige Sachen des Buches waren mir aber neu.

- Werner Finck in Amerika ca.80 Seiten
Über das Amerika(USA) des Jahres 1966

Viele Grüße
Ronald



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gonz
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Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.143, eingetragen 2020-06-08


Aktuelle Empfehlung für Freunde des leichten Thrillers:

Douglas Preston: Canyon

Vor allem und überhaupt wegen der eingeschobenen Schilderung der Welt aus Sicht einer T-Rex Lady :)

 



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Delastelle
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Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.144, eingetragen 2020-07-07


Hallo,

ich habe noch was zum Lesen:
geschichtliche Sachbücher, die ich ganz interessant fand!

Aus dem Osprey Verlag - englische Sprache; der Verlag ist vor allem für
militärhistorische Bücher bekannt; Schwerpunkt ist der 2.Weltkrieg;
ich schätze mal der Verlag hat bisher 1000 Bücher herausgegeben.
Ich besitze einige Bücher des Verlages.

- Ancient Greek Warship: 500-322 BC (New Vanguard, Band 132) 48 Seiten
  ausführlich wird über den modernen Nachbau(schwimmfähig) eines antiken Kriegsschiffs geschrieben

- Armies of the German Peasants' War 1524-26 (Men-At-Arms (Osprey)) 48 Seiten
  über den deutschen Bauernkrieg und warum die Bauern nicht gewinnen konnten (sie hatten keine Reiterei und auch kein Mittel gegen die gegnerische Reiterei)

- The Vauban Fortifications of France (Fortress, Band 42) 64 Seiten
  geschildert wird die Arbeit von Sébastien Le Prestre de Vauban (1633-1707) (französischer Festungsbaumeister und Marschall) der unzählige Festungen in Frankreich baute oder modernisierte

- Apache Tactics 1830-86 (Elite, Band 119) 64 Seiten
  in dem Band wird über den Versuch der Apachen (Indianer) geschrieben, sich zu behaupten. Die Indianer haben den weißen Mann immer wieder überlistet und ihn in Hinterhalte gelockt.

- The Long March 1934-35: The rise of Mao and the beginning of modern China (Campaign, Band 341) 96 Seiten
  Etwas zur Entstehung des modernen China. Mir bisher ziemlich unbekannte Geschichte.

Viele Grüße
Ronald

Edit:
- Maginot Line Gun Turrets: And French gun turret development 1880–1940 (New Vanguard, Band 250) 48 Seiten
über die versenkbaren Geschütztürme der Maginot-Linie in Frankreich. Sie erfüllten den Zweck, die Verteidigung Frankreichs nicht ausreichend(die Deutschen umgingen zuerst die Maginot-Linie) waren für die deutschen Angreifer 1940 aber ein schweres Hindernis im Vormarsch.
(Militär-)Technik fast wie bei Jules Verne.

- The Hungarian Revolution 1956 (Elite, Band 148) 64 Seiten
über den Ungarnaufstand 1956. Viele Fotografien und einige Zeichnungen.



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gonz
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Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.145, eingetragen 2020-07-24


Mary Flanagan: Bad Girls

Geschichten über Frauen, die "das Unerwartete tun". Insbesondere die Erzählung über "Melusine" hatte ich in Erinnerung, weswegen das Buch wieder auf dem Nachttisch gelandet war.

Ich bin mit nicht mehr sicher, aber dabei kommt mir in den Sinn, dass es "Leben und Abenteuer der Trobadora Beatriz nach Zeugnissen ihrer Spielfrau Laura" von Irmtraud Morgener noch irgendwo im Regal gibt. Das werde ich mir mal als nächstes rausgreifen...

Einen schönen Weg durch den Freitag und dann ins Wochenende wünscht
Gerhard/Gonz



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Slash
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Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.146, eingetragen 2020-07-24


Ich lese zurzeit "Ich, Oliver Tate" von Joe Dunthorne. Ich hatte zuerst den Film (Submarine)* dazu gesehen, den ich auch sehr empfehlen kann. Das tolle daran ist, dass der Film das Buch nur als Inspiration nutzt und keinesfalls als 1:1 Vorlage, die Charaktere aber sehr gut besetzt sind. So kann man sich getrost zuerst den Film ansehen und danach das Buch lesen, ohne sich das Buch zu verderben. Es ist eine Coming-of-Age-Story. Wer also Bücher wie "Der Fänger im Roggen" mag, dem sei dieses Buch hier wärmstens empfohlen.

Gruß, Slash

*das ist auch der Originaltitel des Buches.


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gonz
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Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.147, eingetragen 2020-09-16


Ich lese aktuell, da ich sie beim Ordnen (und- Einschrumpfen) der Buchbestände in die Hand bekam:

Hermann Hesse: "Klingsors letzter Sommer"
Thomas Mann: "Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull"

ich denke beide gefallen mir noch und bekommen wieder einen Platz im Regal.

Grüße
Gerhard/Gonz



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cramilu
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Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.148, eingetragen 2020-09-25


Auch ich habe meinen aktuellen Lesestoff beim Umordnen wiedergefunden:

"Halleluja. Die Geschichte der USA" von Joachim Fernau

Aber Dreifachvorsicht:
1. Fernaus politisches "Rechtsauslegertum" kann er nicht verhehlen.
2. So manche Ansicht folgt plumpem Antiamerikanismus der 1970-er.
3. An manchen Stellen leuchtet zumindest das Fake-News-Verdachts-Lämpchen auf.

Ich hatte den Schmöker in den 1980-er Jahren von meinem Patenonkel geschenkt bekommen. Der Zynismus darin ist oft herrlichst böse. Man muss[!] sich jedoch hie und da der Herausforderung stellen, Behauptungen zu hinterfragen und entsprechend nachzurecherchieren! Wer sich dann kritisch auf das Ding einlässt, wird dennoch von einigen Passagen entzückt sein...

p.s.
Ich selber sehe mich politisch - nach Georg Leber - "da, wo das Herz ist", habe Freunde in den U.S.A., liebe "meine Amis" noch immer, konnte jedoch auch stets schon genüsslich über den "American Way" lästern.


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ODERINT DUM NERVOS NE VEXENT!




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Delastelle
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Hallo,

zum Buch "Halleluja":
Fernau kannte keine Klimakrise im Jahr 1977.
Aber nannte den Amerikanismus etwas, was zum Untergang der Erde in 150 Jahren führen kann. Viele Anzeichen deuten darauf hin, dass unser aktueller Kapitalismus keine Antworten auf die Fragen der Zeit hat.

Viele Grüße
Ronald

Edit:
in Japan gab es 1982 auch eine Ausgabe von "Halleluja" mit Zeichnungen:
eine davon ist:

Fernau erinnert eher an das Sprichwort von Shaw:
„Wenn du den Leuten die Wahrheit sagst, bringst du sie besser zum Lachen. Sonst werden sie dich töten.“
(ich hatte das Zitat in Erinnerung: wer zu oft die Wahrheit sagt, wird getötet.)



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Saki17
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Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.150, eingetragen 2020-09-26


Probiere mal "The Book of Sand" (eine Sammlung von 13 kurzen Erzählungen) von Borges.



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Slash
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Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.151, eingetragen 2020-09-26


Ich bin mal der Werbung auf den letzten Seiten meines letzten Buches gefolgt und beginne in wenigen Tagen mit "Der Wolkenatlas" von David Mitchell.


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Bound to be disappointing so why wait?



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gonz
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Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.152, eingetragen 2020-10-22


Ich bin bei meiner Reise in die Vergangenheit (bzw. in die hintersten Ecken der Bücherregale) jetzt angekommen bei:

Novalis, Werke in einem Band, 1981

Gelesen damals (zumindest nach der Erinnerung) hatte ich Heinrich von Ofterdingen, die Lehrlinge zu Sais und natürlich Lyrik. (Ich glaube, das war die erste Lyrik, die mich wirklich "mitgenommen" hat- ich war 17 als ich das gelesen habe, tatsächlich durch die Schule und einen besonderen Lehrer motiviert, zu gucken, was es da "sonst noch so gibt"). Damals gab es (mindestens) drei gute Buchhandlungen bzw. Antiquariate in Hameln ...

Grüße und beste Wünsche
Gerhard/Gonz



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Delastelle
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Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.153, eingetragen 2020-10-28 21:42


Hallo,

ich kenne auch:
Dale Carnegie "Sorge dich nicht - lebe!"
ein Klassiker der Lebenshilfe von 1948 - ein Bestseller.
Zur Bekämpfung einiger Sorgen/Probleme geeignet.
Ein Kritikpunkt:
bei manchen Kapiteln hat wohl niemand Korrektur gelesen.
So ist von einem Mann die Rede, der durch Pausen viel mehr körperliche Arbeit schafft. (Stichprobengröße 1)
Oder woanders von Hypnose um weniger/mehr zu bewegen (Stichprobengröße 3: 3 Leute).

Viele Grüße
Ronald



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cramilu
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Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.154, eingetragen 2020-11-14 12:29


Mit "Vorspiel"...

Ein Sonntag im Februar 1979. Kurz vor meinem zehnten Geburtstag. Ich schwer erkältet, Eltern zu Kaffeetrinken bei Tante eingeladen. Da krank: Fernseherlaubnis für den "Sonntagsfilm" im ZDF. Kuckten wir ja sonst auch oft gemeinsam. Eltern und kleiner Bruder ab kurz vor 15 Uhr weg. Ich mich auf Wohnzimmer-Couch umgebettet, "Kaba" und Schoko-Zwieback vorbereitet und... fasziniert "Die Zeitmaschine" geschaut. Von 1960. Mit Rod Taylor. Den kannte ich schon aus einem Doris-Day-Film. Mutterns Delight, halt.
[...]
Ich hab' mir fast in die Hose... Hinterher verschwitzter als zuvor durch Erkältung. Nach Ende sofortiger Rückzug ins Kinderzimmer. Schlaf? Nix da - MORLOCKS! Wochenlang Albträume [Wer hat eigentlich dieses Wort erfunden? Und seit wann darf man es auch mit "p" schreiben?]. Meinen Eltern monatelang nix erzählt. "Verfolgt" mich bis heute. Nächster Schocker dann zwei Jahre später: "Das Ding aus einer anderen Welt" von 1951. Brrr...

"Die Zeitmaschine" von Herbert George (H.G.) Wells habe ich dann Jahre später auf Englisch gelesen. Bloß um die 80 Seiten. Aber auch da für mich noch so eindringlich, dass ich es nicht "auf einen Rutsch" gepackt habe.

VERGANGENE WOCHE:
Howard Phillips (H.P.) Lovecraft - "At the Mountains of Madness" (Berge des Wahnsinns) auf Englisch gelesen und "Die besten Geschichten" auf Deutsch angefangen. Nach Jahrzehnten wieder Gänsehaut! Bei Science Fiction  müssen es nicht Romane à la "Die Tribute von Panem" oder "Die Bestimmung" (beide Buchserien spitze!) sein; Novellen oder Kurzgeschichten können sogar noch packender daherkommen!
Auch auf Englisch angefangen habe ich von Wells "When the Sleeper Wakes" (Wenn der Schläfer erwacht). Damit musste ich jedoch tatsächlich auch aus Gemütsgründen pausieren... ;)

p.s.

Aus "The Call of Cthulhu" (Cthulhus Ruf):

[...] The most merciful thing in the world, I think, is the inability of the human mind to correlate all its contents. We live on a placid island of ignorance in the midst of black seas of infinity, and it was not meant that we should voyage far. The sciences, each straining in its own direction, have hitherto harmed us little; but some day the piecing together of dissociated knowledge will open up such terrifying vistas of reality, and of our frightful position therein, that we shall either go mad from the revelation or flee from the deadly light into the peace and safety of a new dark age. [...]

Meine Übersetzung:

Die gnädigste Sache von der Welt, so denke ich, ist das Unvermögen des menschlichen Verstandes, all das auch miteinander zu verknüpfen, was er erfassen kann. Wir leben auf einer gemütlichen Insel der Ahnungslosigkeit inmitten eines endlosen düsteren Ozeans, und wir hätten nicht zu weit hinausfahren sollen. Wissenschaften, von denen sich jede in ihre eigene Richtung ausbreitet, haben uns bislang wenig geschadet; jedoch wird uns dereinst das Zusammenstückeln zuvor voneinander losgelöster Erkenntnisse erschreckende Einblicke in die Wirklichkeit und in unsere eigene beängstigende Stellung darin eröffnen. Und zwar derart, dass wir entweder durch diese Offenbarung den Verstand verlieren müssen oder uns aus dem lebensbedrohlich grellen Licht wieder in die friedliche und sichere Behaglichkeit eines neuerlichen dunklen Zeitalters flüchten werden.

So Lovecraft 1926. Wer da prophetisches herauslesen mag im Hinblick auf Verschwörungsaffinitäten im Internetzeitalter, dem sei Verständnis entgegengebracht ;)


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ODERINT DUM NERVOS NE VEXENT!




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