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Matroids Matheplanet Forum Index » Erfahrungsaustausch » Studium mit 35 und Familie
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Universität/Hochschule Studium mit 35 und Familie
Ehemaliges_Mitglied
Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Themenstart: 2019-05-19


Hallo,

ich spiele seit einer Weile mit dem Gedanken Mathematik zu studieren. Allerdings bin ich schon 35 Jahre alt und habe eine Familie (eine kleine Tochter und einen Ehemann).

Zum einen habe ich Zweifel daran, dass ich das Studium überhaupt schaffen würde, weil ich schon seit über 15 Jahren aus der Schule draußen bin. Damals habe ich "nur" einen Realschulabschluss und eine Ausbildung gemacht. Um für mich herauszufinden, ob mich dieses Studium thematisch tatsächlich interessieren würde, habe ich mich das letzte Jahr nach und nach durch das Skript und die Übungsblätter einer Lineare Algebra I-, Analysis I- und einer Kombinatorik-Veranstaltung gearbeitet. Bei den Vorlesungsmaterialien auf den Webseiten waren auch Lösungen dabei. Mit Analysis I habe ich mich extrem schwer getan. Lineare Algebra I war dagegen relativ gut machbar. Kombinatorik hat mir sehr gefallen, obwohl die Übungsaufgaben dazu sehr schwierig waren.

Zum anderen habe ich auch meine Bedenken was die Zeit angeht. Dass ich während des Studiums nicht mehr arbeiten könnte, ist mir bewusst. Mit meiner kleinen Tochter und meinem Mann möchte ich aber ab und zu auch etwas Zeit verbringen und gerade meine kleine Tochter ist in einem Alter, in dem sie noch sehr auf ihre Eltern angewiesen ist und sehr viel Aufmerksamkeit möchte. Da dann nur noch mein Mann berufstätig wäre, würde ich dann gerne immerhin den kompletten Haushalt übernehmen wollen. Das würde dann auch etwas Zeit in Anspruch nehmen.

Ich habe schon mit einem Fachstudienberater darüber gesprochen. Allerdings war das Gespräch wenig aufschlussreich. Der Mann war leider auch mehr damit beschäftigt sein Büro aufzuräumen.

Deshalb würde es mich freuen, wenn es hier jemanden gibt, der mir sagen kann, ob es in meinem Fall schon zu spät für ein Studium ist und ob man ein Studium mit einer Familie zeitlich überhaupt bewältigen kann ohne dass darunter das Kind oder die Beziehung zum Partner leidet. Über Ratschläge würde ich mich natürlich auch freuen.

Mit freundlichen Grüßen und vielen Dank im Voraus
maiki



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Diophant
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Dabei seit: 18.01.2019
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Aus: Rosenfeld, BW
Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.1, eingetragen 2019-05-19


Hallo maiki und herzlich Willkommen auf Matroids Matheplanet!

Letztendlich ist es aus der Ferne schwierig, dir auf deine (berechtigten) Fragen hilfreiche Antworten zu geben. Ich versuche es daher gar nicht erst, möchte aber einmal das Wort Fernstudium in den Raum werfen. :-)


Gruß, Diophant



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PrinzessinEinhorn
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Dabei seit: 23.01.2017
Mitteilungen: 2151
Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.2, eingetragen 2019-05-19


Warum möchtest du denn Mathematik studieren?

Aus Interesse, oder wegen den beruflichen Aussichten.
Bei manchen Dingen reicht es auch, wenn man diese hobbymäßig betreibt.


meine kleine Tochter ist in einem Alter, in dem sie noch sehr auf ihre Eltern angewiesen ist und sehr viel Aufmerksamkeit möchte

Eine unserer Professorinnen ist nun auch zweifache Mutter und in einem Interview sagte sie, dass man Mathematik auch super auf einem Spielplatz machen könnte.



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hgseib
Aktiv Letzter Besuch: in der letzten Woche
Dabei seit: 04.04.2019
Mitteilungen: 85
Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.3, eingetragen 2019-05-19 14:33


Hallo

a) Mache es, sonst wirst es dich den Rest deines Lebens verfolgen.
b) Warum willst du das machen? Was ist dein eigentliches Ziel?
Ich beschäftige mich auch mit Mathe. Von der Hochschule in Darmstadt und Stuttgart kenne ich nur die Kantinen :-) Da sind wir in der Arbeitspause manchmal essen gegangen. Will sagen: Das Interesse an Mathematik verlangt keinen Hochschulabschluss. Also was ist dein eigentliches Ziel für das du einen Hochschulabschluss benötigst?

mfg



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darkhelmet
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Aus: Bayern
Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.4, eingetragen 2019-05-19 17:02


2019-05-19 13:21 - Diophant in Beitrag No. 1 schreibt:
möchte aber einmal das Wort Fernstudium in den Raum werfen.

Nicht nur wegen "Fern-", sondern auch wegen "Teilzeit-".

Auch im Präsenzstudium ist das Verhältnis zwischen Regelstudienzeit und maximaler Studienzeit interessant. Wenn du 6 Semester in 10 machst, ist das schon deutlich entspannter als 6 Semester in 8.

Ansonsten hängt wirklich viel davon ab, was dein Ziel ist.

Zu spät im Sinne von "was Hänschen nicht lernt" ist es sicher nicht, bzw. das hast du ja schon ausgetestet, aber vielleicht ist es zu spät, damit dann wieder einen Job zu bekommen, der deinen Vorstellungen entspricht.



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Diophant
Senior Letzter Besuch: in der letzten Woche
Dabei seit: 18.01.2019
Mitteilungen: 1204
Aus: Rosenfeld, BW
Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.5, eingetragen 2019-05-19 17:07


@darkhelmet:
2019-05-19 17:02 - darkhelmet in Beitrag No. 4 schreibt:
2019-05-19 13:21 - Diophant in Beitrag No. 1 schreibt:
möchte aber einmal das Wort Fernstudium in den Raum werfen.
Nicht nur wegen "Fern-", sondern auch wegen "Teilzeit-".

vor allem das hatte ich im Sinn...


Gruß, Diophant



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LaLe
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Dabei seit: 07.09.2014
Mitteilungen: 529
Aus: Bonn
Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.6, eingetragen 2019-05-19 20:54


Hallo,

jenachdem, was die Regelungen deiner Uni sind, kann es auch möglich sein, als Gaststudent Vorlesungen zu besuchen und auch mit Prüfung abzuschließen. Wenn man sich dann zu einem bestimmten Zeitpunkt entschließt, das Studium voll antreten zu wollen, kann man die gemachten Scheine für das reguläre Studium dann später nutzen. Ich kenne jemanden, der das in Berlin zu gemacht hat, nach einem ersten Studium in Kontrabass. Nun steht er ein Jahr vor einem Bachelorabschluss, es scheint also bei ihm zu klappen.

Allerdings sind die Regelungen von Uni zu Uni verschieden und man müsste dann abklären, ob so ein "Antesten" eines Studiums ohne größere Verpflichtungen bei euch möglich ist.

Auch ich bin aber der Meinung, dass deine Motivation recht wichtig ist, um zu verstehen, welcher Weg sich für dich lohnt.

LG,
LaLe




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Ehemaliges_Mitglied
Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.7, vom Themenstarter, eingetragen 2019-05-20 21:09


Hallo,

danke für die vielen hilfreichen und ausführlichen Antworten.

Ich möchte Mathematik aus Interesse studieren. Über die beruflichen Aussichten habe ich mich ehrlich gesagt noch gar nicht informiert, weil ich mit meinem bisherigen Beruf sehr zufrieden bin.

An einer Uni möchte ich studieren, weil ich in einer Universitätsstadt wohne und die Fachhochschule hier Mathematik gar nicht anbietet. Der Vorteil wäre, dass ich dabei andere Leute kennen lernen würde, die auch versuchen die Themen zu verstehen. Deshalb wäre mir ein Präsenzstudium deutlich lieber als ein Fernstudium. In den letzten Monaten habe ich eben den Eindruck gewonnen, dass ich Mathematik besser verstehe, wenn ich mich ab und zu mit jemandem darüber unterhalte.

2019-05-19 13:32 - PrinzessinEinhorn in Beitrag No. 2 schreibt:

meine kleine Tochter ist in einem Alter, in dem sie noch sehr auf ihre Eltern angewiesen ist und sehr viel Aufmerksamkeit möchte

Eine unserer Professorinnen ist nun auch zweifache Mutter und in einem Interview sagte sie, dass man Mathematik auch super auf einem Spielplatz machen könnte.


Auf die Idee bin ich noch gar nicht gekommen. Danke biggrin

2019-05-19 17:02 - darkhelmet in Beitrag No. 4 schreibt:
2019-05-19 13:21 - Diophant in Beitrag No. 1 schreibt:
möchte aber einmal das Wort Fernstudium in den Raum werfen.

Nicht nur wegen "Fern-", sondern auch wegen "Teilzeit-".

Auch im Präsenzstudium ist das Verhältnis zwischen Regelstudienzeit und maximaler Studienzeit interessant. Wenn du 6 Semester in 10 machst, ist das schon deutlich entspannter als 6 Semester in 8.

Danke. Das wusste ich bisher noch nicht  smile

An der Uni hier beträgt die maximale Studienzeit für den Bachelor in Mathematik 10 Semester.

2019-05-19 20:54 - LaLe in Beitrag No. 6 schreibt:
Hallo,

jenachdem, was die Regelungen deiner Uni sind, kann es auch möglich sein, als Gaststudent Vorlesungen zu besuchen und auch mit Prüfung abzuschließen. Wenn man sich dann zu einem bestimmten Zeitpunkt entschließt, das Studium voll antreten zu wollen, kann man die gemachten Scheine für das reguläre Studium dann später nutzen. Ich kenne jemanden, der das in Berlin zu gemacht hat, nach einem ersten Studium in Kontrabass. Nun steht er ein Jahr vor einem Bachelorabschluss, es scheint also bei ihm zu klappen.

Allerdings sind die Regelungen von Uni zu Uni verschieden und man müsste dann abklären, ob so ein "Antesten" eines Studiums ohne größere Verpflichtungen bei euch möglich ist.

Danke. Das habe ich bisher noch gar nicht gewusst. Ich werde mich mal darüber schlau machen.

LG
maiki



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PrinzessinEinhorn
Senior Letzter Besuch: in der letzten Woche
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Mitteilungen: 2151
Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.8, eingetragen 2019-05-20 21:24



Ich möchte Mathematik aus Interesse studieren. Über die beruflichen Aussichten habe ich mich ehrlich gesagt noch gar nicht informiert, weil ich mit meinem bisherigen Beruf sehr zufrieden bin.

Reicht es dann nicht Mathematik als Hobby zu betreiben?
Austausch kann auch über ein Forum stattfinden, auch wenn das natürlich den direkten Kontakt nicht ersetzen kann.

Bring einfach deinen Ehemann dazu, sich auch für Mathematik zu interessieren. :)

Ansonsten solltest du vielleicht mal zur Berufsberatung gehen und fragen, wie so die Optionen nach einem abgeschlossenem Mathematik Studium so wären.

Irgendwas würdest du doch schon damit anfangen wollen, oder?




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darkhelmet
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Aus: Bayern
Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.9, eingetragen 2019-05-21 00:58


2019-05-20 21:09 - maiki in Beitrag No. 7 schreibt:
Ich möchte Mathematik aus Interesse studieren. Über die beruflichen Aussichten habe ich mich ehrlich gesagt noch gar nicht informiert, weil ich mit meinem bisherigen Beruf sehr zufrieden bin.

Das heißt, wenn letztlich kein Abschluss herausspringt, ist es auch nicht das Ende der Welt?

Dann gehst du ja kein großes Risiko ein, wenn du gar nicht anfängst, deine Familie zu vernachlässigen, sondern einfach schaust, wie weit du mit der Zeit, die übrig bleibt, im Studium kommst.

Das Studium in Vollzeit streng nach Plan aufzuziehen stelle ich mir schwierig vor. Mit viel weniger als 40 Wochenarbeitsstunden brauchst du nicht zu rechnen. Zusätzlich geht auch Zeit verloren durch Lücken im Stundenplan.

Ich denke, es könnte gut funktionieren, wenn du bewusst gerade am Anfang das Pensum geringer machst als im Studienplan vorgesehen. Wenn du z.B. im ersten Semester trotz deiner Schwierigkeiten Analysis I bestehst und vor allem verstehst, wäre das schon ganz ordentlich. Später, wenn man schon an mathematischer Reife gewonnen hat, tut man sich leichter, mal eine Vorlesung mit etwas geringerem Aufwand zu betreiben und trotzdem zu bestehen.

Ob das reicht, den Bachelor in 10 Semestern zu machen, keine Ahnung. Aber es scheint mir nicht so aussichtslos, dass ich sagen würde, du brauchst es gar nicht zu versuchen.

Meine Erfahrungen liegen allerdings noch in der Diplomära. Also mit Vorsicht genießen.



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cyrix
Senior Letzter Besuch: in der letzten Woche
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Mitteilungen: 3137
Aus: Flensburg
Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.10, eingetragen 2019-05-21 01:20


Moin,

die max. 10 Semester für einen Bachelor dürften sich auf ein Vollzeit-Studium beziehen. Viele Unis bieten aber auch an, dass man ihr Präsenzstudium in Teilzeit wahrnimmt. Dann belegt man regulär nur ein oder zwei Veranstaltungen pro Semester; und braucht dementsprechend auch länger.

Dies wäre ggf., sofern du das Mathe-Studium eher als Hobby denn als Berufsausbildung begreifst, ein Mittelweg, den es auszuloten gilt.

(Bezüglich der Finanzierung der Familie müsstet ihr aber durchrechnen, ob das so funktionieren kann. Denn natürlich erhältst du in der Zeit, die du an der Uni verbringst, dafür keine Gehaltszahlung...)

Cyrix



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banzai
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Mitteilungen: 37
Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.11, eingetragen 2019-05-21 09:24


Hallo,

ich würde dir zu einem "Probesemester" an der FernUni Hagen raten. Das ermöglicht dir, die Hochschulmathematik kennen zu lernen ohne, dass du deinen Job gleich kündigen musst. Denn lass dir eines gesagt sein: wenn du mal aus der Arbeitswelt ausgestiegen bist und auch noch ein kleines Kind hast, wird der Wiedereinstieg enorm schwierig, außer natürlich, du hast einen der begehrten Mangelberufe. Falls du Sorge vor der Arbeitsbelastung hast, kannst du doch deinen Arbeitgeber fragen, ob er dir 6 Monate Teilzeitarbeit ermöglicht. Musst ihm ja nicht unbedingt den wahren Grund sagen ;-)
Bei Mathe gibt es nämlich einen riesigen Unterschied zwischen, man denkt, man hat es verstanden oder ob man ein Übungsblatt lösen muss. Bei vielen (mir incl.) setzt nach der ersten Korrektur häufig die Ernüchterung ein, dass man es doch gar nicht so gut verstanden hat, wie man gedacht hat. Und dann stellen sich viele die Frage: will ich es wirklich lernen und halte durch, oder bin ich zu frustriert und schmeiße lieber gleich hin?

Ich studiere selbst aus Spaß Mathematik an der FernUni. Natürlich fehlt der persönliche Kontakt zu den Kommilitonen etwas, aber dafür haben wir eine kleine Online-Gemeinde, die Lerngruppen bildet, täglich chattet usw.. So richtig allein fühle ich mich daher nicht. Ein paar von uns haben sich letztens auf einem sog. Studientag (Präsenzveranstaltung vom Lehrstuhl) auch endlich persönlich getroffen. Neben diesen Studientagen gibt es auch Mentoriate in einigen Städten, sodass man auch da die Möglichkeit hat, Kontakte zu knüpfen.
Außerdem bietet die FernUni im ersten Semester, im Vergleich zu den meisten Unis, ein Einstiegsmodul an, das die Grundlagen der Linearen Algebra und der Analysis extrem verständlich behandelt. Manche Präsenzstudenten sind sehr neidisch auf das Skript zu diesem Modul, so gut ist es geschrieben.

Ansonsten kann ich mich meinen Vorrednern nur anschließen: wenn du es nicht wenigstens versucht hast, wird dich der Was-wäre-wenn-Gedanke dein ganzes Leben lang begleiten.

Viele Grüße
banzai



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