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Physik » Chemie » Protonendonator auch elektronegativ?
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Universität/Hochschule Protonendonator auch elektronegativ?
iwanttolearnmathe
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Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Themenstart: 2019-07-25


Hallo liebe Leuts,


Ich hab noch ne Frage zu der Definition von Protonendonatoren, ich hab im meinem Skript gelesen diese seien sehr elektronegativ, was für mich allerdings nicht so viel Sinn ergibt:
So ein Donator gibt ja sein Proton ab wodurch er negativ geladen wird und damit doch eher seine Elektronen auch abgeben möchte, wieso wird er trotzdem seine Elektronen stärker an sich binden wollen? Sollten sich nicht diese weil nun ein Proton fehlt eher wieder lösen?

Hoffe ihr könnt mir helfen

Ach ich hab auch noch eine Frage zu den verschiedenen Defintionen von Säure und Basen, genau von Brönstedt und Lewis: Brönstedt sagt ja genau das Säure die Protonendonatoren sind und Lewis das diese die Elektronenakzeptoren sind: Sind diese Bedingung äquivalent? Ich sehe leider auch nicht warum sie das sein sollten, weil warum sollten bei Protonenabgabe auch diese die Elektronen wieder an sich nehmen wollen?

Beste Grüße Jan



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DerEinfaeltige
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Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.1, eingetragen 2019-07-25


Ein Protonendonator ist eine Verbindung oder funktionelle Gruppe, die Protonen abgeben kann.

Das Element, an dem das saure Wasserstoffatom (sprich: Das Proton) sitzt, ist zumeist elektronegativ. (in jedem Fall relativ zum Wasserstoff)
Das ist allerdings nur eine qualitative Faustregel.


Die Definitionen von Brönsted und Lewis sind unterschiedlich.
Das Proton ist die stärkstmögliche Lewissäure und somit kann man Brönstedsäuren grundsätzlich zu den Lewissäuren zählen.

Lewissäuren sind umgekehrt im Allgemeinen keine Brönstedsäuren.

Allerdings reagieren hinreichend starke Lewissäuren mit protischen Lösungsmitteln brönstedsauer.


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Why waste time learning when ignorance is instantaneous?
- Bill Watterson -



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iwanttolearnmathe
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Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.2, vom Themenstarter, eingetragen 2019-07-25


2019-07-25 19:36 - DerEinfaeltige in Beitrag No. 1 schreibt:
Das Element, an dem das saure Wasserstoffatom (sprich: Das Proton) sitzt, ist zumeist elektronegativ. (in jedem Fall relativ zum Wasserstoff)
Das ist allerdings nur eine qualitative Faustregel.

Aber warum sollte das element wie du es nennst dann die Elektronen bei sich behalten und nicht abzugeben wenn doch das Proton abgeben werden soll?


Ja das die Definitionen unterschiedlich sind weiß ich aber warum sind sie denn auch gleich was Basen angeht? ich sehe wie schon gesagt nicht warum die Säuren zum Beispiel die Elektronen an sich behalten wenn sie doch negativ geladen sind.

Und was bedeutet "protisch"?



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DerEinfaeltige
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Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.3, eingetragen 2019-07-25


Elektronegativität ist (salopp ausgedrückt) das Bestreben eines Elements, Elektronen für sich zu behalten.

Wirft man den Partner (hier Wasserstoff) ohne seinen fairen Anteil hinaus, hat man dieses Ziel erreicht.

Je stärker elektronegativ der Bindungspartner, desto eher wird Wasserstoff als Proton aus der Bindung abgegeben und die Elektronen bleiben als freies Paar beim basischen Rest.

Ein Lösungsmittel ist protisch, wenn es "freie" Protonen bereitstellen kann. Bspw. Wasser, Ammoniak, Alkohole etc.


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- Bill Watterson -



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iwanttolearnmathe
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Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.4, vom Themenstarter, eingetragen 2019-07-25


Okay also man also nicht davon sprechen das eine Verbindung versucht neutral zu bleiben? Ich dachte die Moleküle versuchen dann so etwas wie ladungsneutralität zu erreichen aber warum gibt dann ein Molekül sein Proton überhaupt ab, es wird ja dann negativ geladen.


Und noch eine Frage zum Proton nach Lewis; Was genau bezeichnet man mit "Bildung einer Saüre nach Brönstedt" und warum ist diese Bildung quasi eine Säure-Basen-Reaktion?
Ist das weil sicn ein Proton, das quasi sich selbst abgibt an einen akzeptor, sich dann ein Elektronenpaar teilt und damit quasi diese Reaktion nach lewis stattgefunden hat? Warum kann man das dann nicht auf ALLE gleich ablaufenden Reaktionen anwenden?

Edit: Und was meintest du mit "Basischen Rest"? ich dachte eine Basis ist ein Element das Protoen gerne aufnimmt.



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DerEinfaeltige
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Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.5, eingetragen 2019-07-25


Nimm dir am besten ein Lehrbuch zur Hand und wiederhole den ganzen Stoff.

- Säure-Base-Reaktionen
- Donator-Akzeptor-Prinzip
- Elektronegativität
- Bindungstypen
- Hydratisierung
- etc.


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iwanttolearnmathe
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Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.6, vom Themenstarter, eingetragen 2019-07-25


ja mach ich sowieso schon trotzdem würde gerne wissen was du das erzählt hast...



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iwanttolearnmathe
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Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.7, vom Themenstarter, eingetragen 2019-07-25


kann mir sonst wer anders helfen wenn dieser Typ da nicht helfen will?



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