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Ingenieurwesen » Technische Mechanik » Bruchmechanik Sneddon-Gleichung
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Beruf Bruchmechanik Sneddon-Gleichung
sulky
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Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Themenstart: 2019-12-13


Hallo Zusammen,

Bezüglich der Sneddon-Gleichung, welche die Spannungsspitzen eines rissbehafteten spröden Werkstoffes unter Spannung beschreibt,
gibt es meiner Meinung nach Diskrepanzen zwischen unserem Lehrmittel und Wikipedia.

Gibt es hier im MP-Forum jemand, der sich damit auskennt?

Das einkopierte Bild ist aus unserem Lehrmittel und soll zeigen an welchem Thema wir sind. Sobald sich jemand meldet were ich die konkrete Frage stellen.




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Spock
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Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.1, eingetragen 2019-12-14


Hallo sulky!

2019-12-13 21:37 - sulky im Themenstart schreibt:
...
Gibt es hier im MP-Forum jemand, der sich damit auskennt?
...
Sobald sich jemand meldet were ich die konkrete Frage stellen.
...

Umgekehrt ist es besser: Stelle Deine Frage und hoffe, daß sich jemand damit auskennt.

Grüße
Juergen



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sulky
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Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.2, vom Themenstarter, eingetragen 2019-12-14


Hallo Spock,

Vielen Dank für deine Rückmeldung.

In unserem Buch ist von einer unendlichen Scheibe die Rede,
Ich verstehe nicht ganz, ich welche Richtung die Scheibe "unendlich" ist.
In Wikipedia steht nichts von "unendlich".

Das Wichtigste, was man dem Begriff "unendlich" entnehmen kann ist, dass
der Riss AUSSCHLIESSLICH! im Innern des Werkstoffes sein kann.

Zwar ist mir bekannt, dass ein Riss tatsächlich im Inneren entstehen kann,
aber Risse, die am Rand beginnen sind doch sicherlich die Mehrzahl.

Verstehe ich richtig, dass in der Zeichnung der Modellkörper ein Vollprofil (z.B. Ein Rundstahl) ist, der parallel zur y-Achse verläuft?
Der Riss wäre demnach parallel zur z-Achse, und bei y= konstant 0?
Stimmt das soweit?

Falls ja, fände ich das etwas komisch, dänn ich sehe absolut keinen physikalischen Zusammenhang weshalb sich der Riss im spröden Werkstoff in der Form einer Gerade ausbreiten sollte. Vielmehr geht es in diesem Abschnitt darum sich zu überlegen wie sich der Riss in x-Richtung ausbreitet.

Soweit meine Überlegungen.





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Spock
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Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.3, eingetragen 2019-12-15


Hallo sulky,

bevor ich versuche, näher auf Deine (vielen :-)) Fragen einzugehen: Hast Du die Originalarbeiten von Sneddon bzw. Griffith gelesen?

Wenn Deine "Lehrmittel" oder sonstige Literatur sich auf Sneddon oder Griffith beziehen, sollten eigentlich keine "Diskrepanzen" entstehen, es sei denn die betreffenden Autoren haben bei der Originalliteratur etwas mißverstanden, oder sie haben (neuere) Modifikationen der Elastizitätstheorie von H. Hertz (die in das Jahr ~ 1890 (!) zurückgeht) im Sinn.

Was das "unendlich ausgedehnt" angeht, zeigt doch Dein Bild im Themenstart, dort in der Zeichnung das "W".

Die "Form einer Geraden" ist eine Näherung des Griffith-Modelles. Normalerweise hat die Kontaktfläche zweier sich berührender Körper (denke etwa an eine Kugel, die auf eine ebene oder gekrümmte Platte, auf eine andere Kugel, usw., gepreßt wird, und den "Riß" verursacht) die Form eines Rechteckes oder etwas allgemeiner die Form einer Ellipse, siehe die Arbeit von H. Hertz. Das Griffith-Modell läßt die kleine Halbachse dieser Kontaktellipse gegen Null gehen.

Grüße
Juergen



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