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Ingenieurwesen » Technische Mechanik » PVK Drehfederkraft bei den Schnittgrößen nicht berücksichtigt
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Universität/Hochschule J PVK Drehfederkraft bei den Schnittgrößen nicht berücksichtigt
Neo1900
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Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Themenstart: 2020-01-03


Hallo,
folgende Aufgabe ist gegeben. Die virtuelle Arbeit der Drehfeder und der normalen senk. Feder müssen bei der inneren virtuellen Verschiebungsarbeit Wi berücksichtigt werden.










Warum wird die Federkraft der Drehfeder weder im virtuellen System, noch beim Ausgangssystem bei der Berechnung der Lager- und Schnittgrößen berücksichtigt? Sie wirkt doch genau wie ein Lagermoment, als ob wir rechts eine Einspannung hätten.  Eigentlich müssten sich die Schnittgrößen doch verändern durch die Wirkung der Federn? Liegt, das daran, dass die Federn sozusagen erst wirken wenn die Verformung stattfindet bzw. schon stattgefunden hat und ein Winkel bzw Weg zurückgelegt wurde?
Durch die Wirkung der Federn würde sich ja eigentlich, der Schnittgrößenverlauf ändern. Doch das wird nicht berücksichtigt, weil die Verformungsarbeit der Federn, sowieso noch mal als extra Term addiert wird?
 Aber das gleich müsste dann ja auch die Feder links zutreffen...


in dem Video berücksichtigt der Herr die "Lager"federkraft :
www.youtube.com/watch?v=pBNSLfzKoxg




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StefanVogel
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Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.1, eingetragen 2020-01-04


Hallo Neo1900,
die Durchbiegung wird vernachlässigt. Sonst würde sich bei Durchbiegung der linken Feder eine horizontalkraft Gh ungleich Null ergeben. Im Videro ab 1:22 min sinngemäß

... Weil die Steifigkeit endlich ist, bekommen wir eine Durchbiegung. Die hat auf die Schnittgrößen bei diesem Beispiel keinen Einfluss, da es statisch bestimmt ist...

Ich stelle mir das immer so vor bei solchen Aufgaben, die Federn werden so vorgespannt eingebaut, dass die Balken bei der angegebenen Belastung die Durchbiegung 0 haben.

Viele Grüße,
  Stefan



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Neo1900
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Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.2, vom Themenstarter, eingetragen 2020-02-16


2020-01-04 09:02 - StefanVogel in Beitrag No. 1 schreibt:
Hallo Neo1900,
die Durchbiegung wird vernachlässigt. Sonst würde sich bei Durchbiegung der linken Feder eine horizontalkraft Gh ungleich Null ergeben. Im Videro ab 1:22 min sinngemäß

... Weil die Steifigkeit endlich ist, bekommen wir eine Durchbiegung. Die hat auf die Schnittgrößen bei diesem Beispiel keinen Einfluss, da es statisch bestimmt ist...

Ich stelle mir das immer so vor bei solchen Aufgaben, die Federn werden so vorgespannt eingebaut, dass die Balken bei der angegebenen Belastung die Durchbiegung 0 haben.

Viele Grüße,
  Stefan


1) Der Herr berücksichtigt in dem Video zwar nicht den Einfluss der Biegung auf die Schnittkräfte, jedoch berücksichtigt er das rück drehende Moment bei den GLW-Bedingungen und daraus berechnet er sich nachher aus den Schnittgrößen seine Verdrehung. Er nimmt die Lagerdrehfeder wie eine äußere Belastung an.
In meinem Bsp. wird das rückdrehende Moment in B überhaupt nicht in den GLW Bedingungen berücksichtigt, sondern es wird nachher einfach gleich Schnittmoment an der Stelle gesetzt.


 
Warum? Warum wird Av als Lagerfeder berücksichtigt bei den GLW -Bed. , was ja der Federkraft entspricht  und die Lagerdrehfeder im Gegensatz zum Video nicht?  

2)
Aber warum haben die Verdrehungen keinen Einfluss auf die Schnittkräfte beim statisch bestimmten System? Liegt das an der Vereinfachung durch die 1 Balkentheorie? Kleine Verformungen, deswegen ungeachtet? Deswegen auch keine besagte Horizontalkraft durch die Verformung?

" Die Lage der Kräfte wird auf den undeformierten Stabquerschnitt bezogen, d. h. die Verzerrungen und Rotationen müssen viel kleiner sein als 1; hingegen werden die Verzerrungen für die Spannungsberechung nicht Null gesetzt, da ein undeformierter Stab aufgrund des verallgemeinerten Hookschen Gesetz einem unbelasteten Stab gleichzusetzen wäre." - Wikipedia
Ich denke damit beantworte ich meine Frage selber.

Es stimmt rein mathematisch kann man alle Kräfte berechnen aus den Gleichgewichtsbedingungen. Man muss kein KGV anwenden, im Zuge dessen muss man kein PVK durchführen, wobei wiederum über die statische Überzähligen keine Abhängigkeiten von den Steifigkeiten (EA,EI,Feder), oder Kinematik (Lagerverdrehung, Federverschiebung) etc. entstehen.

Aber rein logisch MÜSSTE sowohl die Kinematik als auch der Werkstoff einen Einfluss haben. Nehmen wir einen Kragarm aus Holz, der wird doch sehr wohl durch die großen Verschiebungen andere Schnittkräfte haben, als ein undeformierter Balken.

3) Meine Aufgabe dort unterscheidet sich vom Video darin, dass man bei mir sehr wohl das PVK angewendet wird, und bei mir fallen bei der Berechnung der Verschiebung alle Federkonstanten, Steifigkeiten ins Gewicht. Er hingegen rechnet lediglich mit dem Federmoment die Verdrehung an der Federstelle aus.
Ist es also egal ob ich PVK anwende oder an einer gegebenen Stelle mit einer Feder mir den Federweg aus der Federkraft und der Konstante ausrechne?



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StefanVogel
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Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.3, eingetragen 2020-02-16


2020-02-16 04:31 - Neo1900 in Beitrag No. 2 schreibt:

Warum? Warum wird Av als Lagerfeder berücksichtigt bei den GLW -Bed. , was ja der Federkraft entspricht  und die Lagerdrehfeder ... nicht?  

Weil Av eine Verbindung des linken Teilsystems zur "Außenwelt" ist, während das Moment der Drehfeder nur innerhalb des als "Blackbox" betrachteten rechten Teilsystems wirkt. Das Moment der Drehfeder würde bei der Berechnung der Schnittgrößen als solche erscheinen, wenn man das rechte Teilsystem GBC nochmals in zwei Teile GB und BC zerlegen würde, was ja auch erlaubt wäre. Ohne diese Unterteilung ist es egal, wie der Winkel GBC auf den Wert 90° gehalten wird. Ob das durch eine Drehfeder geschieht oder eine feste Verschraubung oder es sitzt jemand  auf GB und drückt gegen BC um die 90° zu halten, das alles hat auf die Auflagerkräfte in B und C keinen Einfluss.



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ASBaustatik
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Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.4, eingetragen 2020-02-16


Guten Tag,
bei der Drehfeder B ist die Einheit falsch. Richtig ist Knm/rad (Bogenmaß).
Die Wegfeder am Auflager A hat keinen Einfluss auf die Lager B+C. Am Auflager B wirkt die Drehfeder wie eine schwache Einspannung. Diese Einspannung ändert die Lagerkräfte Bh und Ch.
Gruß AS



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StefanVogel
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Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.5, eingetragen 2020-02-17


2020-02-16 04:31 - Neo1900 in Beitrag No. 2 schreibt:
Nehmen wir einen Kragarm aus Holz, der wird doch sehr wohl durch die großen Verschiebungen andere Schnittkräfte haben, als ein undeformierter Balken.

Mir hat das mit dem Vernachlässigen der geringen Durchbiegung auch nie so richtig gefallen und ich möchte nochmal auf meine erste Antwort hinweisen:

2020-01-04 09:02 - StefanVogel in Beitrag No. 1 schreibt:
Ich stelle mir das immer so vor bei solchen Aufgaben, die Federn werden so vorgespannt eingebaut, dass die Balken bei der angegebenen Belastung die Durchbiegung 0 haben.

Nicht die Durchbiegung vernachlässigen sondern ganz konsequent vermeiden. Weil das im Voraus auch nicht so genau möglich ist, alternativ auch nachträgliches Beseitigen der unerwünschten Durchbiegung. Alle Federn und ähnliche Bauteile sollen an ihrer Befestigung nachjustiert werden können und nachjustiert werden. Wenn ich beispielsweise bei obiger Aufgabe vor dem Berechnen der Schnittgrößen ausprobieren will, welche Ergebnisse zu erwarten sind, dann baue ich das Ausgangssystem so wie abgebildet auf und belaste es. Dabei stelle ich fest, dass wegen dem Eigengewicht und einwirkenden Moment M der Punkt A etwas nach unten gedrückt wird und Punkt G eventuell etwas nach oben weil Abschnitt BG nur aus Holz und wegen der endlichen Federkonstante der rechten Drehfeder. Daraufhin lege ich unter die linke Feder passende Zwischenstreifen und die Verschraubung der rechten Drehfeder löse ich etwas und stelle die Drehfeder neu ein. Beides verstelle ich wechselseitig so lange, bis sich Punkt A und Punkt G wirklich exakt ohne feststellbare Abweichung an den Positionen befinden, wie in der Aufgabe vorgegeben. Dann erst messe ich die Auflagekräfte und beginne mit deren Berechnung. Bei dieser Herangehensweise ist es dann sogar vollkommen egal, wie das Innere der beiden Teilsysteme gestaltet ist, auch EA und EI, welche bei der Berechnung der Schnittgrößen ohnehin nicht verwendet werden sollen.



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Neo1900
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Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.6, vom Themenstarter, eingetragen 2020-02-17


2020-02-16 08:16 - StefanVogel in Beitrag No. 3 schreibt:
2020-02-16 04:31 - Neo1900 in Beitrag No. 2 schreibt:

Warum? Warum wird Av als Lagerfeder berücksichtigt bei den GLW -Bed. , was ja der Federkraft entspricht  und die Lagerdrehfeder ... nicht?  

Weil Av eine Verbindung des linken Teilsystems zur "Außenwelt" ist, während das Moment der Drehfeder nur innerhalb des als "Blackbox" betrachteten rechten Teilsystems wirkt. Das Moment der Drehfeder würde bei der Berechnung der Schnittgrößen als solche erscheinen, wenn man das rechte Teilsystem GBC nochmals in zwei Teile GB und BC zerlegen würde, was ja auch erlaubt wäre. Ohne diese Unterteilung ist es egal, wie der Winkel GBC auf den Wert 90° gehalten wird. Ob das durch eine Drehfeder geschieht oder eine feste Verschraubung oder es sitzt jemand  auf GB und drückt gegen BC um die 90° zu halten, das alles hat auf die Auflagerkräfte in B und C keinen Einfluss



Ein Mitglied hat jetzt geschrieben die Drehfeder in B hat einen Einfluss auf die Lagerkräfte Bh und Ch und du sagst es hat keinen Einfluss.
Würde man sie als Lagermoment berücksichtigen hätte man ja hier sogar ein stat. unbest. System.

Aber hab's verstanden, denk ich.
 
Der Unterschied zur Einspannung oder zu anderen Drehlagerfedern und der springende Punkt besteht darin, dass die Ecke als Ganzes von außen nicht festgehalten wird, sondern sich verdrehen kann.
Die Feder stützt sich auf kein Außenteil. Sie wirkt wie eine inneres Moment, nicht wie eine Belastung.
(Zeichnung gab das leider nicht wieder, das rief auch meine Unverständnis hervor ☹️ )
Hätte wir jetzt eine richtige Lager(dreh)feder, verbunden mit der Außenwelt, dann wäre diese Ecke wirklich eine richtige Einspannung und es gibt ein Lagermoment.

Jetzt zu den Schnitten GB und BC.

Man müsste schon genau in der Ecke schneiden an der die Feder wirkt, ohne das Schnittmoment M1 vom linken Ufer mit einzubeziehen.
Also praktisch, so korrekt:

Feder wirkt im UZS.
Einheit: kNm/rad natürlich



[Die Antwort wurde nach Beitrag No.4 begonnen.]



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StefanVogel
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Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.7, eingetragen 2020-02-17


2020-02-17 04:20 - Neo1900 in Beitrag No. 6 schreibt:
Ein Mitglied hat jetzt geschrieben die Drehfeder in B hat einen Einfluss auf die Lagerkräfte Bh und Ch und du sagst es hat keinen Einfluss.
Würde man sie als Lagermoment berücksichtigen hätte man ja hier sogar ein stat. unbest. System.

Aber hab's verstanden, denk ich.

Die Antwort von ASBaustatik hatte mich dann auch verunsichert. Jetzt habe ich nochmal nach der Bedeutung des Symbols der Drehfeder gesucht (Suchbegriff "Drehfeder Symbol") und habe einen Link gefunden hier, in dem genau diese Aufgabe als Beispiel gerechnet wird. Leider ist dort auch nicht so genau beschrieben, wie die Drehfeder in B eingebaut ist. Zitat "Das obige Tragwerk ... ist in B in einem Festlager gelagert und durch eine Drehfeder gefesselt". Die Drehfeder ist auf der einen Seite mit BC verbunden. Der einzige Anhaltspunkt, dass die Drehfeder auf der anderen Seite nicht mit der festen Außenwelt verbunden ist, sind die fehlenden kleinen Striche auf der anderen Seite des Symbols der Drehfeder, also die kleinen Striche, mit denen man bei Fest- und Loslagern den festen Untergrund symbolisiert. Bei der Definition der Drehfeder vor dem Beispiel sind die kleinen Striche mit dran am Symbol.
 



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Neo1900
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Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.8, vom Themenstarter, eingetragen 2020-02-17


2020-02-17 05:18 - StefanVogel in Beitrag No. 7 schreibt:
2020-02-17 04:20 - Neo1900 in Beitrag No. 6 schreibt:
Ein Mitglied hat jetzt geschrieben die Drehfeder in B hat einen Einfluss auf die Lagerkräfte Bh und Ch und du sagst es hat keinen Einfluss.
Würde man sie als Lagermoment berücksichtigen hätte man ja hier sogar ein stat. unbest. System.

Aber hab's verstanden, denk ich.

Die Antwort von ASBaustatik hatte mich dann auch verunsichert. Jetzt habe ich nochmal nach der Bedeutung des Symbols der Drehfeder gesucht (Suchbegriff "Drehfeder Symbol") und habe einen Link gefunden hier, in dem genau diese Aufgabe als Beispiel gerechnet wird. Leider ist dort auch nicht so genau beschrieben, wie die Drehfeder in B eingebaut ist. Zitat "Das obige Tragwerk ... ist in B in einem Festlager gelagert und durch eine Drehfeder gefesselt". Die Drehfeder ist auf der einen Seite mit BC verbunden. Der einzige Anhaltspunkt, dass die Drehfeder auf der anderen Seite nicht mit der festen Außenwelt verbunden ist, sind die fehlenden kleinen Striche auf der anderen Seite des Symbols der Drehfeder, also die kleinen Striche, mit denen man bei Fest- und Loslagern den festen Untergrund symbolisiert. Bei der Definition der Drehfeder vor dem Beispiel sind die kleinen Striche mit dran am Symbol.
 


Fakt ist aber, dass in der Rechnung zu der Aufgabe, die Drehfeder in B nicht die anderen Lagerkräfte oder Schnittkräfte beeinflusst, weil sie in den Gleichungen zur Lagerkraft oder bei den Schnittmomenten nicht auftaucht. Von dort habe ich auch die Aufgabe.
Des Weiteren habe ich schon mal so eine Ecke mit so einer Feder gesehen ( dort war gar kein Lager) und sie wurde so wie meine Feder gezeichnet, nur verbunden mit den Balken. Diese Feder wurde wie eine biegesteife Ecke behandelt,nicht wie eine Einspannung.
Und an den Striche wird man es wohl erkennen können. Nochmal zum Schnittbild:
Man müsste das Biegemoment der Drehfeder wohl 2x ins Schnittbild einzeichnen.
Ein Moment drückt M1 entgegen, das anderen M2.


 



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Neo1900
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2020-02-17 06:05 - Neo1900 in Beitrag No. 8 schreibt:
2020-02-17 05:18 - StefanVogel in Beitrag No. 7 schreibt:
2020-02-17 04:20 - Neo1900 in Beitrag No. 6 schreibt:
Ein Mitglied hat jetzt geschrieben die Drehfeder in B hat einen Einfluss auf die Lagerkräfte Bh und Ch und du sagst es hat keinen Einfluss.
Würde man sie als Lagermoment berücksichtigen hätte man ja hier sogar ein stat. unbest. System.

Aber hab's verstanden, denk ich.

Die Antwort von ASBaustatik hatte mich dann auch verunsichert. Jetzt habe ich nochmal nach der Bedeutung des Symbols der Drehfeder gesucht (Suchbegriff "Drehfeder Symbol") und habe einen Link gefunden hier, in dem genau diese Aufgabe als Beispiel gerechnet wird. Leider ist dort auch nicht so genau beschrieben, wie die Drehfeder in B eingebaut ist. Zitat "Das obige Tragwerk ... ist in B in einem Festlager gelagert und durch eine Drehfeder gefesselt". Die Drehfeder ist auf der einen Seite mit BC verbunden. Der einzige Anhaltspunkt, dass die Drehfeder auf der anderen Seite nicht mit der festen Außenwelt verbunden ist, sind die fehlenden kleinen Striche auf der anderen Seite des Symbols der Drehfeder, also die kleinen Striche, mit denen man bei Fest- und Loslagern den festen Untergrund symbolisiert. Bei der Definition der Drehfeder vor dem Beispiel sind die kleinen Striche mit dran am Symbol.
 


Fakt ist aber, dass in der Rechnung zu der Aufgabe, die Drehfeder in B nicht die anderen Lagerkräfte oder Schnittkräfte beeinflusst, weil sie in den Gleichungen zur Lagerkraft oder bei den Schnittmomenten nicht auftaucht. Von dort habe ich auch die Aufgabe.
Des Weiteren habe ich schon mal so eine Ecke mit so einer Feder gesehen ( dort war gar kein Lager) und sie wurde so wie meine Feder gezeichnet, nur verbunden mit den Balken. Diese Feder wurde wie eine biegesteife Ecke behandelt,nicht wie eine Einspannung.
Und an den Striche wird man es wohl erkennen können, gut aufgepasst. Nochmal zum Schnittbild:
Man müsste das Biegemoment der Drehfeder wohl 2x ins Schnittbild einzeichnen.
Ein Moment drückt M1 entgegen, das anderen M2.


 



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Neo1900
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Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.10, vom Themenstarter, eingetragen 2020-02-17


2020-02-17 03:55 - StefanVogel in Beitrag No. 5 schreibt:
2020-02-16 04:31 - Neo1900 in Beitrag No. 2 schreibt:
Nehmen wir einen Kragarm aus Holz, der wird doch sehr wohl durch die großen Verschiebungen andere Schnittkräfte haben, als ein undeformierter Balken.

Mir hat das mit dem Vernachlässigen der geringen Durchbiegung auch nie so richtig gefallen und ich möchte nochmal auf meine erste Antwort hinweisen:

2020-01-04 09:02 - StefanVogel in Beitrag No. 1 schreibt:
Ich stelle mir das immer so vor bei solchen Aufgaben, die Federn werden so vorgespannt eingebaut, dass die Balken bei der angegebenen Belastung die Durchbiegung 0 haben.

Nicht die Durchbiegung vernachlässigen sondern ganz konsequent vermeiden. Weil das im Voraus auch nicht so genau möglich ist, alternativ auch nachträgliches Beseitigen der unerwünschten Durchbiegung. Alle Federn und ähnliche Bauteile sollen an ihrer Befestigung nachjustiert werden können und nachjustiert werden. Wenn ich beispielsweise bei obiger Aufgabe vor dem Berechnen der Schnittgrößen ausprobieren will, welche Ergebnisse zu erwarten sind, dann baue ich das Ausgangssystem so wie abgebildet auf und belaste es. Dabei stelle ich fest, dass wegen dem Eigengewicht und einwirkenden Moment M der Punkt A etwas nach unten gedrückt wird und Punkt G eventuell etwas nach oben weil Abschnitt BG nur aus Holz und wegen der endlichen Federkonstante der rechten Drehfeder. Daraufhin lege ich unter die linke Feder passende Zwischenstreifen und die Verschraubung der rechten Drehfeder löse ich etwas und stelle die Drehfeder neu ein. Beides verstelle ich wechselseitig so lange, bis sich Punkt A und Punkt G wirklich exakt ohne feststellbare Abweichung an den Positionen befinden, wie in der Aufgabe vorgegeben. Dann erst messe ich die Auflagekräfte und beginne mit deren Berechnung. Bei dieser Herangehensweise ist es dann sogar vollkommen egal, wie das Innere der beiden Teilsysteme gestaltet ist, auch EA und EI, welche bei der Berechnung der Schnittgrößen ohnehin nicht verwendet werden sollen.

Also wir passen die Maße so an, dass praktisch im unbelasteten Zustand eine Verformung da ist, und im belasteten Zustand sich diese anfängliche Verformung ausgleicht.
Bzw spannen die Federn einfach vor. Verändern wir dadurch keine Schnittkräfte?

Wir wenden darüber hinaus hier das Pvk an, die Schnittgrößen werden am unverformten System bestimmt. Dann wird aber trotzdem mit einer Verformung durch die Belastungen der virtuellen Kraft an der Verschiebung und des Moments die Verschiebung berechnet. Und ohne Verformung geht das also auch nicht. Die Wirkung der Schnittkräfte wird schon angenommen bevor die Verformung stattfindet. Durch den zurückgelegten Weg wird innere und äußere Arbeit verrichtet.



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ASBaustatik
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Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.11, eingetragen 2020-02-17


Hallo Neo,
Du musst nur den 1-Feldträger C - B für die Auflagerkräfte C + B berechnen. Am Auflager B wirkt das Moment 7,5 KNm. Die Drehfeder muß berücksichtigt werden. Die Auflagerkräfte sind dann nicht 7,5/3=2,5KN
Gruß AS    



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Neo1900
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Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.12, vom Themenstarter, eingetragen 2020-02-18


2020-02-17 09:54 - ASBaustatik in Beitrag No. 11 schreibt:
Hallo Neo,
Du musst nur den 1-Feldträger C - B für die Auflagerkräfte C + B berechnen. Am Auflager B wirkt das Moment 7,5 KNm. Die Drehfeder muß berücksichtigt werden. Die Auflagerkräfte sind dann nicht 7,5/3=2,5KN
Gruß AS    
Also ist die Rechnung auf der Seite falsch?
Kannst du mir vielleicht mal deine Rechnung dazu zeigen?

Also ich habe das System mal in ein Statikprogramm eingegeben mit HEB 200 und S235JR.
Ich konnte aber nur eine normale  Drehfeder bei B auswählen und aus irgendeinem Grund zeigt das mir das Programm keine Federsteifigkeit an, wenn ich mir die Eigenschaften des Elements anzeigen lasse.




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ASBaustatik
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Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.13, eingetragen 2020-02-18


Hallo Neo,
bei Deiner Aufgabe weiß ich nicht, ob Du Auflager A, B oder C berechnet haben möchtest. Der 3. EDV. Ausdruck soll der die Durchbiegung darstellen?
Gruß AS  



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Neo1900
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2020-02-18 16:39 - ASBaustatik in Beitrag No. 13 schreibt:
Hallo Neo,
bei Deiner Aufgabe weiß ich nicht, ob Du Auflager A, B oder C berechnet haben möchtest. Der 3. EDV. Ausdruck soll der die Durchbiegung darstellen?
Gruß AS  

Auflager B hauptsächlich. A ändert sich ja nicht, egal ob da eine Drehfeder ist rechts oder nicht.
Das 3te Diagramm soll die Verdrehung, Rotation darstellen.
Das ist die vertikale Absenkung mit Wert.

 



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ASBaustatik
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Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.15, eingetragen 2020-02-19


Hallo Neo,
ich berechne den Stab C-B mit der Last Mb=7,5 KNm.
Der Drehwinkwel durchn den Stab C-B=0,333*3*1*7,5/10000=0,00075 rad
Der Drehwinkel durch die Feder in B=1*7,5/1000         =0,0075  rad
Der Stab ist steif und die Feder weich. (1:10)
Anteil Stab C-B=7,5*7,5/(7,5+0,75) =6,82 KNm
Anteil Feder B =7,5*0,75/(7,5+0,75)=0,682 KNm
Ch=-Bh=6,82/3=2,27 KN
Am Auflager B hast Du eine Einspannung von ca. 10%. Wenn Dein Programm die Feder nicht annimmt, dann rechne doch mit einem Zusatzstab B-D L=3,00 m mit E*J=1000 (weich). Dein Programm müsste doch die Verdrehungen an den beiden anderen Stäben anzeigen.
Gruß AS




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2020-02-17 08:58 - Neo1900 in Beitrag No. 10 schreibt:
Also wir passen die Maße so an, dass praktisch im unbelasteten Zustand eine Verformung da ist, und im belasteten Zustand sich diese anfängliche Verformung ausgleicht.
Bzw spannen die Federn einfach vor. Verändern wir dadurch keine Schnittkräfte?

Man kann ja das Eigengewicht des Systems unwirksam machen, indem man es horizontal aufbaut, also Punkte A, G, B, C in einer horizontalen Ebene. Weil das Ausgangssystem statisch bestimmt ist, erzeugt das Vorspannen der Federn keine Schnittkräfte. Lediglich die Lage der Punkte A und G ändert sich.



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Neo1900 hat die Antworten auf ihre/seine Frage gesehen.
Neo1900 hat selbst das Ok-Häkchen gesetzt.
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