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Universität/Hochschule J Studienfinanzierung (Zweitstudium)
Bruce94
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Aus: Stuttgart
Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Themenstart: 2020-06-04


Hallo liebe Mitglieder des Matheplaneten,

ich habe vor zwei Jahren meinen B. Sc. in Mathematik abgeschlossen und nun entdeckt, dass es auf der Universität in Stuttgart die Möglichkeit gibt, nach einem Bachelorabschluss in reiner Mathematik mit Nebenfach Physik seinen Master in Physik und Mathematik (Gymnasiales Lehramt) abzuschließen. Da ich schon vor Jahren mit dem Gedanken gespielt habe auf Lehramt zu wechseln, ist das ziemlich passend.

Zur Info: Ich habe „nur“ meinen Bachelor abgeschlossen und war zwar eine Zeit lang im Master eingeschrieben, habe dann aber aus persönlichen Gründen aufgehört.

Ich habe mich bereits mit dem BAföG-Amt in Verbindung gesetzt. Diese teilten mir mit, dass ich eventuell maximal noch 1 Semester lang BAföG bekommen könnte, (letztendlich muss es erst genau geprüft werden), da ich bereits BAföG in meinem damaligen Masterstudium bekommen habe.

Nun stellt sich mir die Frage, welche Finanzierungsmöglichkeiten es für ein Zweitstudium gibt?

Mein Plan war eigentlich einen Nebenjob zu suchen und spätestens ab dem zweiten Semester Wohngeld zu beantragen. Für das Wohngeld überhaupt zu bekommen, braucht man allerdings ein Mindesteinkommen. Nach meiner eigenen Recherche bräuchte bei meinen jetzigen Mietkosten (willkommen in Stuttgart👍) einen Nebenjob mit einem monatlichen Gehalt von ca. 1000 €. Das würde ich selbst mit 2 Nebenjobs auf 450 € Basis nicht erreichen.


Ich werde mir natürlich noch weiteren Rat beim Sozialamt, BAföG-Amt & Co. suchen, allerdings würde ich mich freuen, wenn jemand von euch vielleicht Ideen hat oder wohlmöglich sogar mal vor dem gleichen Problem stand.


Ich hoffe, dieser Post ist in Ordnung.

Liebe Grüße
Bruce



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LaLe
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Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.1, eingetragen 2020-06-05


Hallo

Kredite sind auch eine Möglichkeit. Es gibt beispielsweise Bildungskredit vom Bundesverwaltungsamt. Der ist aber maximal 7200€.

LG,
LaLe



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lula
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Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.2, eingetragen 2020-06-05


Hallo
 wenn du halbwegs gut in deinem Bachelor warst, gibt es oft Hiwi oder Tutoren-jobs   in Mathe oder Physik, die besser als 450€ bezahlt werden ausserdem eine gute Vorbereitung fürs Lehramt, wenn man das gewissenhaft macht. Daneben abends Kellner oder ein Kredit, sollte für 2-3 Jahre reichen.
Gruß lula


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Mein Leben ist zwar recht teuer,  aber dafür bekomm ich jedes Jahr umsonst eine Reise einmal um die Sonne



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Berufspenner
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Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.3, eingetragen 2020-06-08


Zu den klassischen Säulen der Finanzierung solltest du neben Bafög, Kredite und Nebenjobs auch Stipendien in Betracht ziehen. Dafür muss man nicht unbedingt politisch/sozial engagiert sein. Ich bin beides nicht (ohne dabei unpolitisch oder unsozial) zu sein und habe trotzdem u.a. das Deutschlandstipendium bekommen. Das sind 300€/Monat für 12 Monate.

Daneben bleibt die Frage, was du seit deinem Abschluss vor zwei Jahren denn bisher gemacht hast, um deinen Lebensunterhalt zu finanzieren? Evtl. könnte es eine Option sein noch eine Zeit lang (in Vollzeit) zu arbeiten und dann mit den Ersparnissen das Studium zu überbrücken.



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Grenzen sind zum Überwinden da



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Ixx
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Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.4, eingetragen 2020-06-08


Wohngeld ist für Personen gedacht, die ihre Lebenshaltungskosten prinzipiell selbst besteiten können, aber eine kleine Unterstützung benötigen. Wie du schon richtig gesagt hast, bedarf es dafür eigenem Einkommen. Auch ALG-II greift für Studierende nicht, da man ja für dessen Bezug dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen muss, was man als "hauptberuflicher Student" eben nicht tut.

Jedoch bezweifle ich, dass man als Student in Stuttgart Lebenshaltungskosten von 1000€/Monat nicht unterbieten könnte. Selbst wenn WG-Zimmer teurer sein mögen als andernorts; viele andere Studierende schaffe es auch, sich zu finanzieren. Und auch der BAFöG-Höchstsatz ist ja deutlich niedriger...

Wobei ich meine, dass du mit einem abgeschlossenen B.Sc.-Studium ja auch Möglichkeiten finden solltest, die über reine Studenten-Nebenjobs a'la Kellnern hinausgehen, also insbesondere auch einen höheren Stundenlohn erhalten kannst.



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Bruce94
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Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.5, vom Themenstarter, eingetragen 2020-06-27 10:50


Vielen Dank für alle Antworten! Da waren auf jeden Fall gute Tipps dabei!

Meinen Bachelor hab ich mit 2,0 abgeschossen und seit dem Ende des Studiums mache ich meinen Bundesfreiwilligendienst bei einer NGO. Ich werde versuchen ein Stipendium zu bekommen und den den Rest mit einem Nebenjob aufzustocken bzw. wenn das nicht klappt Kredit plus Nebenjob.

Liebe Grüße
Bruce



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