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Universität/Hochschule J Linux Mint Upgrade
schnitzel
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Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Themenstart: 2020-07-16


Hi,
ich möchte Linux Mint upgraden von 19.3 auf 20 und benutze diese Anleitung hier.

Dabei bleibt es nach mintupgrade upgrade stecken:

Entfernen von openmpi-bin (4.0.3-0ubuntu1) ...
update-alternatives: Fehler: /var/lib/dpkg/alternatives/mpi defekt: Slave-Link ist derselbe wie Haupt-Link /usr/bin/mpicc
dpkg: Fehler beim Bearbeiten des Paketes openmpi-bin (--remove):
 »installiertes openmpi-bin-Skript des Paketes pre-removal«-Unterprozess gab den Fehlerwert 2 zurück
dpkg: Zu viele Fehler, Abbruch
Fehler traten auf beim Bearbeiten von:
 openmpi-bin
Bearbeitung wurde angehalten, da zu viele Fehler auftraten.
E: Sub-process /usr/bin/dpkg returned an error code (1)

------------------------------------------------
!!  ERROR: Failed to autoremove unused packages.
!!  Exiting.
------------------------------------------------

Weiß jemand was man hier tun kann?
(Widerherstellen des alten Systems ist kein Problem)

Viele Grüße



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Diophant
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Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.1, eingetragen 2020-07-16


Hallo,

du könntest diesen Befehl ausprobieren:
Bash
sudo dpkg --configure -a

Und einen neuen Versuch starten.

So lange ich selbst noch Linux Mint verwendet habe, habe ich neue Versionen jeweils per Clean-Install eingespielt. Sagt sich natürlich leicht, wenn man ein Dual-Boot-System hat und die Daten so lange auf einer Windows-Partition parken kann.

Ansonsten würde ich da eher mal hier nachfragen. Das war doch ehedem ein ganz passables Forum?


Gruß, Diophant



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schnitzel
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Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.2, vom Themenstarter, eingetragen 2020-07-16


Hi,
es sieht so aus als ob das tatsächlich funktioniert hätte. Vielen Dank.



So lange ich selbst noch Linux Mint verwendet habe, habe ich neue Versionen jeweils per Clean-Install eingespielt. Sagt sich habe natürlich leicht, wenn man ein Dual-Boot-System hat und die Daten so lange auf einer Windows-Partition parken kann.

Dann würde ich eher auf eine Distribution mit rollenden Upgrades umsteigen. Was verwendest du denn nun?


Ansonsten würde ich da eher mal hier nachfragen. Das war doch ehedem ein ganz passables Forum?

Ich dachte mir schon, dass es nur ein kleines Problem ist und dass es hier viele Leute gibt die sich damit auskennen.
Viele Grüße



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Diophant
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Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.3, eingetragen 2020-07-16


Hallo,

2020-07-16 09:41 - schnitzel in Beitrag No. 2 schreibt:
Hi,
es sieht so aus als ob das tatsächlich funktioniert hätte. Vielen Dank.
Könntest du vlt. noch kurz beschreiben was das Problem war und was der Befehl tut?

Was das eigentliche Problem war, kann ich dir gar nicht sagen. Auf jeden Fall hat die Datenbank des Paketmanagers offensichtlich Fehler enthalten, und mit dem obigen Befehl reinitialisiert man im Prinzip diese Datenbank.

Warum ich da gar nicht mehr so firm bin, wird aus der Antwort auf deine nächste Frage klar:

2020-07-16 09:41 - schnitzel in Beitrag No. 2 schreibt:

So lange ich selbst noch Linux Mint verwendet habe, habe ich neue Versionen jeweils per Clean-Install eingespielt. Sagt sich habe natürlich leicht, wenn man ein Dual-Boot-System hat und die Daten so lange auf einer Windows-Partition parken kann.

Dann würde ich eher auf eine Distribution mit rollenden Upgrades umsteigen. Was verwendest du denn nun?

Ich bin auf Fedora umgestiegen, und das ist ja eine RPM-basierte Distro. Und zwar (weil mir eben das wie den meisten Linux Mint-Usern gefallen hat): mit Cinnamon als Desktop-Umgebung.

Bei Fedora gibt es zweimal im Jahr eine neue Version. Das ist ja im Prinzip die Spielwiese von Red Hat und daher hat man auch immer von allem das neueste. Derzeit etwa den Kernel 5.7.8 und Cinnamon 4.6.4.

Das ist natürlich eine völlig andere Philosophie und kann auch nervig sein. Die Desktop-Umgebungen (probiert habe ich Gnome, KDE und eben Cinnamon) sind unter Fedora recht fehleranfällig. Auch die Oberfläche des Paketmanagers, dnf dragora, ist ziemlich buggy. Ich habe mir mittlerweile angewöhnt, sowohl Software-Installationen als auch Udates und System-Upgrades ausschließlich per Kommandozeile anzustoßen. Seither komme ich sehr gut klar.

Was man halt auch sagen muss: eine Software-Vielfalt wie bei Linux Mint würdest du dort schmerzlich vermissen, zumindest in den Standard-Repos. So gibt es bspw. keine vernünftige Backup-Lösung. Und außerdem muss man sich entscheiden: UEFI-Modus oder proprietäre Software. Beides zusammen geht nicht, da kann man noch so tief in die Trickkiste greifen. Es gibt allerdings einen Weg, wie man trotz aktiviertem UEFI Fedora im BIOS-Modus booten kann. Dann klappt auch der Betrieb etwa von proprietären Treibern. Wie das geht, hatte ich hier mal angesprochen.

Der eigentliche Grund für die Wahl von Fedora war bei mir der, dass der Anaconda-Installer mit dem Blivet-Partitionierungstool (haben  alle Red Hat-Derivate, kennt man ja auch etwa noch von Scientific Linux) mir am geeignetsten erscheint, ein Dualbootsystem mit bestimmten Anforderungen zu realisieren, das dann nachher auch so aussieht wie gewünscht. Nachdem mir bei Linux Mint zum wiederholten Mal trotz anderer Einstellung der Bootloader auf dem Windows-Laufwerk gelandet ist, hatte ich mich da nach einer Distribution mit einem zuverlässigen Installationsprogramm umgesehen. Dann bin ich zunächst bei Scientific Linux gelandet und nachdem das eingestellt wurde schlussendlich auf Fedora umgestiegen.  

2020-07-16 09:41 - schnitzel in Beitrag No. 2 schreibt:

Ansonsten würde ich da eher mal hier nachfragen. Das war doch ehedem ein ganz passables Forum?

Ich dachte mir schon, dass es nur ein kleines Problem ist und dass es hier viele Leute gibt die sich damit auskennen.

Ja klar, einen Versuch ist es hier auch immer wert.


Gruß, Diophant



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schnitzel
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Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.4, vom Themenstarter, eingetragen 2020-07-16


Hi,
vielen Dank für deine ausführliche Antwort. Das ist sehr interessant, auch wenn ein Wechsel (noch) nicht in Frage kommt für mich ; )
Viele Grüße



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schnitzel hat die Antworten auf ihre/seine Frage gesehen.
schnitzel hat selbst das Ok-Häkchen gesetzt.
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