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Universität/Hochschule Pyrometer
MartinMartin
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Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Themenstart: 2020-11-20


Schon mal im Voraus vielen Dank für die Hilfe,

Ich will mit einem Pyrometer das einen Spektralbereich von 2µm bis 12µm abdeckt die Temperatur eines Objektes messen. Das Problem ist aber, dass zwischen dem Pyrometer und dem Messobjekt eine Polyethylenfolie (Dicke 50µm) liegt was die Messung natürlich beeinflusst. Ich habe mir im Internet jetzt einmal die Transmission von Polyethylen angesehen (siehe Anhang) und festgestellt, dass sie in diesem Spektralbereich zwei Einbrüche hat wo sie quasi auf Null sinkt.

Mein Ziel ist es jetzt theoretisch zu berechnen um welchen Wert sich das Temperatursignal aufgrund des Polyethylens verändert. Normalerweise kann man diese Unsicherheit natürlich durch Versuche statistisch ermitteln, bevor dies geschieht soll sie aber theoretische berechnet werde (die anderen Unsicherheitsfaktoren bei Messungen mit Pyrometern sollen jetzt einmal ignoriert werden).
Hat jemand eine Idee wie ich das berechnen kann?





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jacha2
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Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.1, eingetragen 2020-11-20


Salut,

unabhängig von dem jedenfalls mir nicht sichtbaren Anhang ...
2020-11-20 08:22 - MartinMartin im Themenstart schreibt: ...
Ich will mit einem Pyrometer das einen Spektralbereich von 2µm bis 12µm abdeckt die Temperatur eines Objektes messen. Das Problem ist aber, dass zwischen dem Pyrometer und dem Messobjekt eine Polyethylenfolie (Dicke 50µm) liegt was die Messung natürlich beeinflusst. Ich habe mir im Internet jetzt einmal die Transmission von Polyethylen angesehen (siehe Anhang) und festgestellt, dass sie in diesem Spektralbereich zwei Einbrüche hat wo sie quasi auf Null sinkt.

Mein Ziel ist es jetzt theoretisch zu berechnen um welchen Wert sich das Temperatursignal aufgrund des Polyethylens verändert....
Hat jemand eine Idee wie ich das berechnen kann?
... würde ich mir überlegen, wie groß die Breite der durch die Folie ausgeblendeten Spektralbereiche im Verhältnis zum gesamten erfaßten Spektralbereich ist und dabei für eine erste Abschätzung als Breite die Halbwertsbreite der beiden Absorptionsbereiche nehmen, also dasjenige Intervall, das durch eine "halbdurchlässige" Folie entstünde.  
Wenn x % des Spektrums ausgeblendet sind, beträgt die Veränderung also in dieser π x Daumen-Abschätzung 1 - x%.
Der erste Einwand gegen dieses Vorgehen betrifft Sensitivität des Pyrometers, also ob es eine Schwarzkörpercharakteristik hat oder sich dem noch irgendwelche bauartspezifischen Abweichungen überlagern. Aber es geht ja nur um eine Vorbetrachtung. Letztlich wird man, wenn man ernsthaft und quantitativ Thermoskopie damit betreiben will, um eine Kalibrierung nicht umhin kommen, wenn der Hersteller diese nicht vorgenommen hat oder sie nicht beiliegt.

Davon unabhängig fragt sich, ob schon 50 µm Folie für eine vollständige Intransparenz ausreichen. Fände man eine Handvoll Kunststoffsorten mit überlappenden Bereichen fehlender Transmission, bräuchte man demnach keine 20 cm dicken Styro-klötze für die "energetische Sanierung" von Wohnbauten mehr :)

Adieu









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