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Mechanik » Theoretische Mechanik » Zwangsbedingungen aufstellen
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Universität/Hochschule J Zwangsbedingungen aufstellen
Ejacoolaction
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Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Themenstart: 2021-02-07


Moinsen Mitgleider des Matheplaneten,
ich wollte fragen, wie ihr vorgeht, wenn ihr die geometrischen Zwangsbedingungen für den Lagrangeformalismus aufstellt.
Ich habe solche Schwierigkeiten damit, weil ich Physik auf Lehramt studiere und keine Mathemodule habe, weshalb ich mir versuche Mathe selbst beizubringen. Hier komme ich nicht weiter. Wenn ihr mir eine Art Steckbrief, mit Dingen, auf die ich achten soll oder ein Buch empfehlen könnt, wo das alles detalliert erklärt wird, wäre ich euch unendlich dankbar.

Mit freundlichsten Grüßen,
Ejacoolaction



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Spock
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Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.1, eingetragen 2021-02-11


Hallo!

Ein "Kochrezept" für das Aufstellen von Zwangsbedingungen gibt es nicht.

Allerdings liegt im Physik-Lehramt Studium meistens der Schwerpunkt nicht auf den Lagrange-Gleichungen erster Art, und wenn, dann hat man es mit relativ überschaubaren Zwangsbedingungen zu tun, die man durch ein wenig Übung und Durchrechnen der Standardbeispiele recht schnell abdecken kann.

Zur Literatur:

Das ganze Thema (Lagrange, Hamilton, usw.) läuft meistens unter dem Begriff "Analytische Mechanik", schau mal in die Mechanik-Bücher von Kuypers, Nolting, und Fließbach, dort gibt es größere Abschnitte mit Übungsaufgaben und vollständigen Lösungen zu diesen Themen.

Was bei den Lehrämtlern manchmal noch beliebt ist, ist das Buch von Embacher, "Elemente der Theoretischen Physik"

Ansonsten hilft nur Üben, Üben, und weiter Üben, mit der Zeit bekommt man ein Gefühl für Zwangsbedingungen, :-)

Grüße
Juergen



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Ejacoolaction
Junior Letzter Besuch: im letzten Quartal
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Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.2, vom Themenstarter, eingetragen 2021-06-02


Hallo Spock,

ich habe mitlerweile tatsächlich ein Kochrezept für mich entwickelt.
Ich muss als Lehrämtler das richtige Physikstudium durchleben, deswegen ist auch alles dabei.
Mein Kochrezept ist sich erst einmal die Geometrie anzuschauen:
Eindimensional (Kreis/Linie) bedeutet ein Freiheitsgrad
Zweidimensional (Ebene) zwei Freiheitsgrade
Dreidim ist trivial dann.
Nachdem ich das endlich kapiert hatte, war das kein Problem mehr.

Danke noch für die Literaturempfehlungen!



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