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Physik » Mechanik » Bremsweg Fahrzeug unter Neigung
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Universität/Hochschule J Bremsweg Fahrzeug unter Neigung
Spedex
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  Themenstart: 2021-02-15

Hallo, folgende Aufgabenstellung: https://matheplanet.com/matheplanet/nuke/html/uploads/b/52794_43_pic1.png Es geht hierbei um die zweite, untere Frage. Ich hatte zwei verschiedene Ansätze. Erster Ansatz über den Energieerhaltungssatz: \[E_{reib}=E_{pot}+E_{kin}\] Also wenn der LKW angehalten ist, hat er alles in Reibung umgewandelt. Wenn er anfängt zu bremsen, hat er potentielle und kinetische Energie. Hierbei würden sich übrigens die Massen herauskürzen, was schonmal unlogisch erscheint. Auf jeden Fall komme ich damit auf keinen Lösungswert. Andere Methode: \[F_{brems}=F_R=m\cdot a=m\cdot g\cdot \sin(\alpha)\cdot \mu\] Da kann man dann auf \(a\), die Bremsverzögerung, umformen. Das setzt man dann ein in folgende Gleichung: \[s(t)=\frac{a\cdot t^2}{2}+v\cdot t\] Wobei \(\displaystyle t=\frac{v}{a}\). Auch hier hat man wieder keine Masse und auch hier kommt vollkommener Blödsinn raus. Meine Frage: Wie stellt man es richtig an bzw. was ist der richtige Ansatz? Liebe Grüße Spedex


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Diophant
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  Beitrag No.1, eingetragen 2021-02-15

\(\begingroup\)\(\newcommand{\ba}{\begin{aligned}} \newcommand{\ea}{\end{aligned}} \newcommand{\bpm}{\begin{pmatrix}} \newcommand{\epm}{\end{pmatrix}} \newcommand{\bc}{\begin{cases}} \newcommand{\ec}{\end{cases}} \newcommand{\on}{\operatorname} \newcommand{\ds}{\displaystyle}\) Hallo Spedex, die zweite Methode sollte hier schon die richtige sein. Hast du denn dabei bedacht, dass in der Gleichung \(s=\frac{1}{2}at^2+vt\) die Geschwindigkeit ein positives, die Beschleunigung aber ein negatives Vorzeichen haben sollte? Poste doch deine Rechnung einmal. Gruß, Diophant \(\endgroup\)


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Spedex
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  Beitrag No.2, vom Themenstarter, eingetragen 2021-02-15

\quoteon(2021-02-15 14:35 - Diophant in Beitrag No. 1) Hast du denn dabei bedacht, dass in der Gleichung \(s=\frac{1}{2}at^2+vt\) die Geschwindigkeit ein positives, die Beschleunigung aber ein negatives Vorzeichen haben sollte? \quoteoff Ja, habe ich Die Rechnung: \[F_R=m\cdot a_{brems}=m\cdot g \cdot \sin(\alpha)\cdot \mu\] \[a=g\cdot \sin(\alpha)\cdot \mu=0.018 \frac{m}{s^2}\] Dann eben in die \(s(t)\) Gleichung (siehe Beitrag Nummer 0) eingesetzt: \[-\frac{0.018\frac{m}{s^2}\cdot t^2}{2}+10\frac{m}{s}\cdot t\] Für \(t\) gilt: \[t=\frac{v}{a}=\frac{10\frac{m}{s}}{0.018\frac{m}{s^2}}\] \[-\frac{0.018\frac{m}{s^2}\cdot \left({\frac{10\frac{m}{s}}{0.018\frac{m}{s^2}}}\right)^2}{2}+10\frac{m}{s}\cdot {\frac{10\frac{m}{s}}{-0.018\frac{m}{s^2}}}=-8333.33\frac{m}{s}\] Auch wenn man es so rechnen würde, kommt nichts wirklich brauchbares raus: \[-\frac{0.018\frac{m}{s^2}\cdot \left({\frac{10\frac{m}{s}}{0.018\frac{m}{s^2}}}\right)^2}{2}+10\frac{m}{s}\cdot {\frac{10\frac{m}{s}}{0.018\frac{m}{s^2}}}=2777.77\frac{m}{s}\] Liebe Grüße Spedex


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  Beitrag No.3, vom Themenstarter, eingetragen 2021-02-15

Ok, man braucht den \(\cos()\) anstelle von \(\sin()\), allerdings komme ich dann auf \(-250\ m\) ...


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  Beitrag No.4, eingetragen 2021-02-15

\(\begingroup\)\(\newcommand{\ba}{\begin{aligned}} \newcommand{\ea}{\end{aligned}} \newcommand{\bpm}{\begin{pmatrix}} \newcommand{\epm}{\end{pmatrix}} \newcommand{\bc}{\begin{cases}} \newcommand{\ec}{\end{cases}} \newcommand{\on}{\operatorname} \newcommand{\ds}{\displaystyle}\) Hallo Spedex, deine Bremskraft bzw. Bremsbeschleunigung sind viel zu klein. Überlege einmal selbst, warum das so ist. Mit der korrekten Bremsbeschleunigung kommt man auch hier wieder in die Nähe eine der angegebenen Lösungen. Steht bei diesen Aufgaben irgendwo etwas darüber, wie die vorgegebenen Antworten gemeint sind? Hier könnten man die Vermutung gewinnen, dass die Antworten nach dem Motto gewählt wurden: in der Realität läuft eben nicht alles ideal... \quoteon(2021-02-15 15:28 - Spedex in Beitrag No. 3) Ok, man braucht den \(\cos()\) anstelle von \(\sin()\), allerdings komme ich dann auf \(-250\ m\) ... \quoteoff Der Kosinus soll doch in der ganzen Aufgabe als 1 angenommen werden. Gruß, Diophant [Die Antwort wurde nach Beitrag No.2 begonnen.]\(\endgroup\)


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  Beitrag No.5, vom Themenstarter, eingetragen 2021-02-15

Ja eh, aber ich habe mit dem Sinus gerechnet. Siehe Beitrag Nummer 2. Ich brauche allerdings den Kosinus. Dann komme ich auf \(a=\frac{3}{5}\ \frac{m}{s^2}\) Setzte ich das nun ein, komme ich auf: \[-\frac{3/5\frac{m}{s^2}\cdot \left({\frac{10\frac{m}{s}}{3/5\frac{m}{s^2}}}\right)^2}{2}+10\frac{m}{s}\cdot {\frac{10\frac{m}{s}}{-3/5\frac{m}{s^2}}}=-250\ m\] Das steht ja auch nirgends dabei. LG Spedex


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  Beitrag No.6, eingetragen 2021-02-15

\(\begingroup\)\(\newcommand{\ba}{\begin{aligned}} \newcommand{\ea}{\end{aligned}} \newcommand{\bpm}{\begin{pmatrix}} \newcommand{\epm}{\end{pmatrix}} \newcommand{\bc}{\begin{cases}} \newcommand{\ec}{\end{cases}} \newcommand{\on}{\operatorname} \newcommand{\ds}{\displaystyle}\) Hallo Spedex, jetzt hast du aber wieder gleiche Vorzeichen bei Beschleunigung und Geschwindigkeit. Das ist ja falsch: der Geschwindigkeitsvektor zeigt hangabwärts, der Verzögerungsvektor hangaufwärts. Gewöhne dir einmal an, solche kinematischen Rechnungen nicht einfach mit den Grundgrößen durchzuführen, sondern mit sinnvollen Differenzen, also für die Berechnung der Zeit hier etwa: \[\Delta t=\frac{\Delta v}{a}\] Wenn du dann auf die dem jeweiligen Vorgang entsprechenden Vorzeichen achtest (\(\Delta v\) muss hier bspw. negativ sein!), dann passiert so ein Malheur nicht. Gruß, Diophant\(\endgroup\)


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Spedex
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  Beitrag No.7, vom Themenstarter, eingetragen 2021-02-15

Hmmm... ich dachte, alles was hangabwärts geht, ist positiv und alles was hangaufwärts geht ist negativ. Da die Geschwindigkeit \(v\) hangabwärts geht, dachte ich, es habe eine positives Vorzeichen. Ist folgende Rechnung richtig?: \[\frac{-\frac{3}{5}\frac{m}{s^2}\cdot \left({\frac{-10\frac{m}{s}}{-\frac{3}{5}\frac{m}{s^2}}}\right)^2}{2}+10\frac{m}{s}\cdot {\frac{-10\frac{m}{s}}{-\frac{3}{4}\frac{m}{s^2}}}=83.33\dots\ m\] Ich rede in Bezug auf die Richtigkeit auch über die Vorzeichen, welche sich unter einem Quadrat sowieso aufheben würde. Liebe Grüße Spedex


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  Beitrag No.8, eingetragen 2021-02-15

Hallo Spedex, die Rechnung ist so richtig*. Was in den Klammern für die Berechnung der Zeit im Zähler steht, ist eben nicht die Geschwindigkeit des Lastwagens. Sondern die Geschwindigkeitsdifferenz während des Bremsvorgangs. Und die ist idealerweise negativ. Und hier betragsmäßig gleich der Anfangsgeschwindigkeit, da ja bis zum Stillstand gebremst werden soll. Gruß, Diophant *Bis auf einen Tippfehler. Du hast einmal 3/4 anstatt 3/5 geschrieben.


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  Beitrag No.9, eingetragen 2021-02-15

Noch ein Nachtrag: In der Aufgabe soll ja für die Berechnung der Reib- bzw. Bremskraft die Neigung vernachlässigt werden. Jetzt ist die Frage, wie man es mit der Hangabtriebskraft halten soll. Streng genommen soll die wohl berücksichtigt werden. Rechne sie doch noch mit rein und schau mal, ob man dann nicht recht genau bei den 86m landet... EDIT: au weia, nein. Das klappt sehr deutlich nicht. Gruß, Diophant


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Spedex
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  Beitrag No.10, vom Themenstarter, eingetragen 2021-02-15

Ok, danke soweit vielmals. Leider ist der Schrecke nicht vorbei, ein weiteres ähnliches Beispiel: https://matheplanet.com/matheplanet/nuke/html/uploads/b/52794_44_pic1.png Hier rechne ich die Bremsverzögerung wieder gleich aus wie beim ersten Beispiel. \[a=\mu\cdot g\cdot m=4.2 \frac{m}{s^2}\] Und dann kommt wieder die vom Prinzip her gleiche Formel zum Tragen: \[6\ m=\frac{-4.2\frac{m}{s^2}\cdot \left(\frac{v}{-4.2\frac{m}{s^2}}\right)^2}{2}+\frac{v^2}{-4.2\frac{m}{s^2}}\] Da komme ich dann auf \(v=7.1 \frac{m}{s}=25.56 \frac{km}{h}\) Gib mir bitte Bescheid, ob du das auch so gerechnet hättest. Wie du vielleicht schon siehst, steht das Ergebnis nicht bei den Antworten dabei... Eine andere Person hat sich die Beschleunigung allerdings so ausgerechnet: \[m\cdot g\cdot \mu=m\cdot a+m\cdot g\cdot \sin(\alpha)\] \[a=g\cdot \mu-g\cdot \sin(\alpha)=3\frac{m}{s^2}\] Und der Rest ist dann gleich. Mit diesem Wert kommt ein Ergebnis raus, welches bei den Antworten dabei steht. Diese Person hat auch das erste Beispiel gerechnet und dabei zur Ermittlung der Beschleunigung genau die gleiche Taktik angewandt, und er kam dann auf 166.66... Meter. Stand auch nirgends wo... Jetzt frage ich mich, welche Beschleunigungs-Ausrechen-Methode die richtige ist? Liebe Grüße Spedex [Die Antwort wurde nach Beitrag No.8 begonnen.]


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  Beitrag No.11, vom Themenstarter, eingetragen 2021-02-15

Ok, also ich denke es ist die Hangabtriebskraft. Vielen Dank für den Hinweis. Bei dem LKW Beispiel aus dem Themenstart kommt so oder so nicht das Richtige raus. Komisch, denn die Aufgabe wurde bei einer späteren Prüfung nochmal gestellt und die Antwortmöglichkeiten sind die gleichen. Wenn also wirklich die richtige Lösung nicht dabei ist, und der Professor dann dann trotzdem die gleiche Aufgabe nochmal bringt, wäre das sehr komisch. Wie auch immer... Vielen Dank und liebe Grüße Spedex


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  Beitrag No.12, eingetragen 2021-02-15

\(\begingroup\)\(\newcommand{\ba}{\begin{aligned}} \newcommand{\ea}{\end{aligned}} \newcommand{\bpm}{\begin{pmatrix}} \newcommand{\epm}{\end{pmatrix}} \newcommand{\bc}{\begin{cases}} \newcommand{\ec}{\end{cases}} \newcommand{\on}{\operatorname} \newcommand{\ds}{\displaystyle}\) Hallo, vorneweg: da haben sich unsere Postings überschnitten, sonst hättest du die zweite Frage nicht stellen müssen. \quoteon(2021-02-15 16:32 - Spedex in Beitrag No. 10) Ok, danke soweit vielmals. Leider ist der Schrecke nicht vorbei... \quoteoff Du studierst Maschinenbau? Dan solltest du derartige Basics aber nicht als Schrecken ansehen... \quoteon(2021-02-15 16:32 - Spedex in Beitrag No. 10) ...ein weiteres ähnliches Beispiel: Hier rechne ich die Bremsverzögerung wieder gleich aus wie beim ersten Beispiel. \[a=\mu\cdot g\cdot m=4.2 \frac{m}{s^2}\] Und dann kommt wieder die vom Prinzip her gleiche Formel zum Tragen: \[6\ m=\frac{-4.2\frac{m}{s^2}\cdot \left(\frac{v}{-4.2\frac{m}{s^2}}\right)^2}{2}+\frac{v^2}{-4.2\frac{m}{s^2}}\] Da komme ich dann auf \(v=7.1 \frac{m}{s}=25.56 \frac{km}{h}\) Gib mir bitte Bescheid, ob du das auch so gerechnet hättest. \quoteoff Unter dem Vorbehalt, den ich in #9 formuliert hatte: ja. \quoteon(2021-02-15 16:32 - Spedex in Beitrag No. 10) Wie du vielleicht schon siehst, steht das Ergebnis nicht bei den Antworten dabei... Eine andere Person hat sich die Beschleunigung allerdings so ausgerechnet: \[m\cdot g\cdot \mu=m\cdot a+m\cdot g\cdot \sin(\alpha)\] \[a=g\cdot \mu-g\cdot \sin(\alpha)=3\frac{m}{s^2}\] Und der Rest ist dann gleich. Mit diesem Wert kommt ein Ergebnis raus, welches bei den Antworten dabei steht. Diese Person hat auch das erste Beispiel gerechnet und dabei zur Ermittlung der Beschleunigung genau die gleiche Taktik angewandt, und er kam dann auf 166.66... Meter. Stand auch nirgends wo... Jetzt frage ich mich, welche Beschleunigungs-Ausrechen-Methode die richtige ist? \quoteoff Diese Aufgaben sind für uns hier schwer nachvollziehbar. Du hast ja nach wie vor nichts dazu gesagt, in welchem Kontext sie stehen. Bei der ersten Aufgabe wurde eine Steigung von 3% bei der Ermittlung der Normalkraft vernachlässigt, ok. Aber hier, bei 12%? Das ist ziemlich unrealistisch, das entspricht immerhin einem Steigungswinkel von \(6.8^{\circ}\). Und irgendwie ist es ja auch widersprüchlich, bei der Normalkraft die Steigung zu vernachlässigen, aber dennoch eine Hangabtriebskraft anzunehmen. Aber genau das wird dann offensichtlich erwartet. Und wurde in der von dir angeführten Rechnung so gemacht. Gruß, Diophant [Die Antwort wurde nach Beitrag No.10 begonnen.]\(\endgroup\)


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  Beitrag No.13, vom Themenstarter, eingetragen 2021-02-15

Diesen Kontext, den du dir wünscht, wünsche ich mir auch, den gibt es nicht. Ich studiere Maschinebau (im 1. bzw. bald 2. Semester, also wollen wir mal nicht übertreiben...) Mechanik hat man erst ab dem 2. Semester, deswegen habe ich da in Physik ein "Defizit", wobei die Mechanik hier natürlich sehr sehr simpel ist..., das mit Schrecken ist relativ gesehen, natürlich finde ich es nicht schlimm diese Beispiele zu lösen. Wenn die Leute alles wortwörtlich aufgreifen würden, was ich von mir gebe, was ich allerdings niemanden übel nehme, wäre das eine Lose-Lose-Situation... Liebe Grüße Spedex


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  Beitrag No.14, eingetragen 2021-02-15

Hallo nochmal, \quoteon(2021-02-15 17:21 - Spedex in Beitrag No. 13) Diesen Kontext, den du dir wünscht, wünsche ich mir auch, den gibt es nicht. \quoteoff Ok. Verstehe ich das richtig: du rechnest diese Beispiele für dich, als Vorbereitung? Dann würde ich mir da überhaupt keinen Kopf um diese seltsamen Ergebnisse machen sondern lieber darauf abzielen, die Aufgaben möglichst korrekt zu rechnen, also ggf. auch ohne diese ganzen Vereinfachungen. Wie in der Mathematik, so kommt es auch in der Physik* mehr darauf an, die Gesetze und Konzepte zu verstehen, als darauf, Aufgaben richtig zu lösen. \quoteon(2021-02-15 17:21 - Spedex in Beitrag No. 13) Ich studiere Maschinebau (im 1. bzw. bald 2. Semester, also wollen wir mal nicht übertreiben...) Mechanik hat man erst ab dem 2. Semester, deswegen habe ich da in Physik ein "Defizit", wobei die Mechanik hier natürlich sehr sehr simpel ist..., das mit Schrecken ist relativ gesehen, natürlich finde ich es nicht schlimm diese Beispiele zu lösen. Wenn die Leute alles wortwörtlich aufgreifen würden, was ich von mir gebe, was ich allerdings niemanden übel nehme, wäre das eine Lose-Lose-Situation... \quoteoff Dann darfst aber auch nicht alles wörtlich nehmen, was ich so schreibe. 😉 Und ja: Win-Win ist allemal besser. 😎 Gruß, Diophant * Es soll ja sogar einen MP'ler geben, die die Mathematik als Teilgebiet der Physik ansieht. Falls derjenige welcher das hier liest: Dif-tor heh smusma! 🙂


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  Beitrag No.15, eingetragen 2021-02-15

ich bin etwas irritiert den cot für kleine Winkel mit 1 anzusetzen. spielt hier keine Rolle aber stellt die Qualität der Aufgabe doch in Frage oder? [Die Antwort wurde nach Beitrag No.13 begonnen.]


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  Beitrag No.16, vom Themenstarter, eingetragen 2021-02-15

\quoteon(2021-02-15 18:06 - Diophant in Beitrag No. 14) Ok. Verstehe ich das richtig: du rechnest diese Beispiele für dich, als Vorbereitung? Dann würde ich mir da überhaupt keinen Kopf um diese seltsamen Ergebnisse machen sondern lieber darauf abzielen, die Aufgaben möglichst korrekt zu rechnen, also ggf. auch ohne diese ganzen Vereinfachungen. Wie in der Mathematik, so kommt es auch in der Physik* mehr darauf an, die Gesetze und Konzepte zu verstehen, als darauf, Aufgaben richtig zu lösen. \quoteoff Ja, ich rechne lauter Altprüfungen zur Vorbereitung. Es ist sowieso so, dass aktuell Taschenrechner zugelassen sind für diese Prüfung, in der Präsenz-Zeit war das nicht so. Daher vermute ich auch, dass so etwas wie "sin = tan = Prozentangabe" nicht kommen wird. Aber zum Überprüfen mache ich es halt mit den Werten, damit ich sehe, ob mein Ergebnis bei den Antwortmöglichkeiten dabei ist... \quoteon(2021-02-15 18:06 - mite in Beitrag No. 15) ich bin etwas irritiert den cot für kleine Winkel mit 1 anzusetzen. spielt hier keine Rolle aber stellt die Qualität der Aufgabe doch in Frage oder? [Die Antwort wurde nach Beitrag No.13 begonnen.] \quoteoff Willkommen im Forum, das stellt die Qualität sicherlich in Frage, aber es liegt nun mal nicht in meiner Hand... :) Liebe Grüße Spedex


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  Beitrag No.17, eingetragen 2021-02-15

\(\begingroup\)\(\newcommand{\ba}{\begin{aligned}} \newcommand{\ea}{\end{aligned}} \newcommand{\bpm}{\begin{pmatrix}} \newcommand{\epm}{\end{pmatrix}} \newcommand{\bc}{\begin{cases}} \newcommand{\ec}{\end{cases}} \newcommand{\on}{\operatorname} \newcommand{\ds}{\displaystyle}\) \quoteon(2021-02-15 18:22 - Spedex in Beitrag No. 16) Aber zum Überprüfen mache ich es halt mit den Werten, damit ich sehe, ob mein Ergebnis bei den Antwortmöglichkeiten dabei ist... \quoteoff Ich habe die erste Aufgabe jetzt nochmal "korrekt" gerechnet. Mit Hangabtriebskraft und mit \(g\approx 9.81\on{\frac{m}{s^2}}\). Damit komme ich auf einen Bremsweg von ca. \(87.7\on{m}\) (habe unterwegs allerdings auch jeweils auf eine Nachkommastelle gerundet). Von daher war da sicherlich die Lösung mit den 86m angedacht. Und nochmal: wenn du den Kontext selbst nicht kennst, solltest du dich von so etwas nicht verrückt machen lassen. Vielleicht gab es da jeweils auch noch die Zuatzinfo, dass die angegebenen Ergebnisse (absichtlich) nicht genau stimmen, damit man sie nicht als alleinige Lösungskontrolle verwenden kann. So etwas soll es ja auch schon gegeben haben. Das mit dem Kotangens hatte ich überlesen. Das ist dann doch ein dicker Schnitzer. \(1=\infty\). Wieder was gelernt. 😉 Gruß, Diophant\(\endgroup\)


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  Beitrag No.18, vom Themenstarter, eingetragen 2021-02-15

Na toll, ich komm eben auf was anderes. Was ist denn deine Beschleunigung? \(0.3\frac{m}{s^2}\)? Liebe Grüße Spedex


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  Beitrag No.19, eingetragen 2021-02-15

\(\begingroup\)\(\newcommand{\ba}{\begin{aligned}} \newcommand{\ea}{\end{aligned}} \newcommand{\bpm}{\begin{pmatrix}} \newcommand{\epm}{\end{pmatrix}} \newcommand{\bc}{\begin{cases}} \newcommand{\ec}{\end{cases}} \newcommand{\on}{\operatorname} \newcommand{\ds}{\displaystyle}\) Hallo, nein. Es ist (mit \(\arctan 0.03\approx 1.72^{\circ}\)): \[F_B=m\cdot g\cdot\mu\cdot\left(\cos 1.72^{\circ}-\sin 1.72^{\circ}\right)\approx 17.1\on{kN}\] Daraus ergibt sich eine (maximal mögliche) Bremsbeschleunigung von \[a_B=\frac{F_B}{m}\approx 0.57 \on{\frac{m}{s^2}}\] Was ja in etwa deinen 0,6m/s2 von weiter oben entspricht, aber eben die Hangabtriebskraft noch berücksichtigt. EDIT: das war falsch, siehe die Folgebeiträge. Gruß, Diophant\(\endgroup\)


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  Beitrag No.20, vom Themenstarter, eingetragen 2021-02-15

Ich dachte es gilt für die Beschleunigung: \[0=-m\cdot a_B-m\cdot g\cdot \cos(\alpha)\cdot \mu +m\cdot g\cdot \sin(\alpha)\] Da kommt man dann auf 0.3 und nicht 0.6 So wurde das bei dem zweiten Beispiel auch gerechnet und es hat vom Ergebnis her gepasst. Liebe Grüße Spedex


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  Beitrag No.21, eingetragen 2021-02-15

\(\begingroup\)\(\newcommand{\ba}{\begin{aligned}} \newcommand{\ea}{\end{aligned}} \newcommand{\bpm}{\begin{pmatrix}} \newcommand{\epm}{\end{pmatrix}} \newcommand{\bc}{\begin{cases}} \newcommand{\ec}{\end{cases}} \newcommand{\on}{\operatorname} \newcommand{\ds}{\displaystyle}\) \quoteon(2021-02-15 19:13 - Spedex in Beitrag No. 20) Ich dachte es gilt für die Beschleunigung: \[0=-m\cdot a_B-m\cdot g\cdot \cos(\alpha)\cdot \mu +m\cdot g\cdot \sin(\alpha)\] Da kommt man dann auf 0.3 und nicht 0.6 So wurde das bei dem zweiten Beispiel auch gerechnet und es hat vom Ergebnis her gepasst. \quoteoff Ja, sorry, da habe ich den Reibungskoeffizienten einmal zu viel drin. Mein Fehler. Du hast recht: dann kommt man auch mit den exakten Werten ziemlich genau auf die \(0.3\on{\frac{m}{s^2}}\) für die maximal mögliche Bremsbeschleunigung. Und nochmal: in diesen Aufgaben gibt es viele Ungereimtheiten. Klammere dich nicht an die vorgegebenen Resultate sondern versuche, die Situation richtig zu verstehen und die bekannten Formeln darauf korrekt anzuwenden. So, wie du es hier ja jetzt gerade gemacht hast. 🙂 Gruß, Diophant\(\endgroup\)


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Super, herzlichsten Dank. Liebe Grüße Spedex


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