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Kein bestimmter Bereich * Nachgeburten
cramilu
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  Themenstart: 2022-10-18

Auch von mir der Versuch einer CUS-Hommage: Sie waren Wunschkinder. Das Licht der Welt erblickten sie aber weder am Wunschort noch an einer der Geburtsstätten ihrer vier Väter. Unter denen hatte der älteste ein besonderes Näschen, der jüngste dagegen kein gutes Augenmaß. Der dritte geriet trotz wesentlichen Beitrags fast in Vergessenheit, und den vierten könnte man getrost vergessen, wäre er nicht Namensgeber. Welche Sprösslinge sind gemeint? Lösungen bitte via PM/PN!


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cramilu
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  Beitrag No.1, vom Themenstarter, eingetragen 2022-10-26

Innerhalb der ersten Woche hat lediglich gonz eine - wenn auch falsche - Vermutung geäußert. Zusätzlicher Spicktipp \showon Die 'Wunschkinder' kamen als - quasi - 'Teilwaisen' zur Welt, denn weder ihr ältester noch ihr namensgebender 'Vater' erlebten ihre 'Nachgeburt'. \showoff


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gonz
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  Beitrag No.2, eingetragen 2022-11-07

Ich möchte hier nochmal Interesse bekunden ... auch wenn ich aktuell genau gar keine Idee habe :) Kommt gut in die Woche / Gerhard aka Gonz


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cramilu
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  Beitrag No.3, vom Themenstarter, eingetragen 2022-11-10

Nach mittlerweile drei Wochen haben mich immer noch keine weiteren Lösungsvermutungen erreicht. gonz hatte ich im Schwätz ansatzweise weitere Mini-Tipps gegeben, die ich Euch anderen der Fairness halber nicht vorenthalten mag: \showon Meine CUS-Hommage steht in zweifacher Hinsicht in Bezug zu squires https://matheplanet.de/matheplanet/nuke/html/viewtopic.php?topic=260170 ; u.a. geographisch. Einer der Väter konnte etwas für das Abendland neuartiges unabhängig von einem zeitgenössischen Kollegen besser. Den Ruhm erntete Letzterer, so viel ist klar. Unklar bleibt, ob jener mit Stäbchen [auch] essen konnte. \showoff


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cramilu
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  Beitrag No.4, vom Themenstarter, eingetragen 2022-11-15

Vierte Woche - vierter Spick-Tipp: \showon Einige Jahre nach dem 'Kinderwunsch' und einige Jahre vor der 'Nachgeburt' musste man am 'Wunschort' leidvoll lernen, dass es verheerende Folgen haben kann, wenn man unerwünschten Besuchern nicht höflich die Türe weist, sondern sie gegen ihren Willen unsanft durch eine andere Gebäudeöffnung verabschiedet. \showoff


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cramilu
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  Beitrag No.5, vom Themenstarter, eingetragen 2022-12-03

Nachdem mich nun in sieben Wochen außer dem von gonz kein einziger weiterer Lösungsvorschlag erreicht hat, werde ich am Dienstag auflösen... 😉


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gonz
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  Beitrag No.6, eingetragen 2022-12-05

Ich bin sehr gespannt!


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cramilu
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  Beitrag No.7, vom Themenstarter, eingetragen 2022-12-06

Nun also zur Auflösung... Dass meine Hommage an CUS in zweifacher Hinsicht in Bezug zu squires https://matheplanet.de/matheplanet/nuke/html/viewtopic.php?topic=260170 stehe, hatte ich in meinem zweiten 'Spicktipp' geäußert. Thematisch ist es die Astronomie, und Prag, was die Geographie angeht. Genau diese beiden hatten mich über- haupt gebracht auf... Die Rudolfinischen Tafeln Im Jahre 1600 oder 1601 hatte der in Prag residierende Rudolf II. bei seinem neuen Hofmathematiker Tycho Brahe und dessem frisch bestallten Assistenten und späteren Nachfolger Johannes Kepler neuere, präzisere Planetentafeln in Auftrag gegeben. Daher 'Wunschkinder'. Brahe, der älteste 'Vater', hatte als junger Mann bei einem Duell einen Teil seiner Nase verloren ('besonderes Näschen'), und Kepler war seit einer Pockenerkrankung im Kindesalter kurzsichtig ('kein gutes Augenmaß'). Der dritte 'Vater' war Jo[b]st Bürgi, der ab der Weihnachtszeit 1604 als kaiserlicher Hofuhrmacher in Prag wirkte. Seine mathematischen Leistungen wären beinahe in Vergessenheit geraten! So war er Miterfinder der modernen Logarithmusrechnung und konnte das sogar besser als John Napier (der mit den Stäbchen). Und ob Kepler ohne Bürgis Beiträge seine Planetengesetze hätte entwickeln können, darf in Frage gestellt werden. Beim vierten 'Vater' handelt es sich natürlich um den Auftraggeber, den man in rein wissenschaftlicher Hinsicht vergessen könnte. 😉 Als 'Nachgeburten' kann man die Rudolfinischen Tafeln sehen, weil Kepler sie erst im September 1627 fertigstellte und kurz darauf ver- öffentlichte; sein Hauptwerk »Harmonices mundi libri V« mit den drei Planetengesetzen hatte er bereits 1619 publiziert. Brahe (1601) und Rudolf (1612) waren da schon lange tot - daher 'Teilwaisen' im ersten Spicktipp. Und der jüngste Spicktipp sollte - na, klar! - auf den Zweiten Prager Fenstersturz von anno 1618 hinweisen. Ich hoffe, es hat Euch wenigstens ein bisschen Knobelfreude bereitet!


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gonz
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Wohnort: Harz
  Beitrag No.8, eingetragen 2022-12-06

Oh ja, das hat es! Es hat Spaß gemacht und war auch einiges Anlass, sich mit Personen und Verhältnissen dieser "Astronomen-Gang" in Prag zu beschäftigen. Da sieht man wieder - Matheplanet bildet! Vielen Dank!


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Delastelle
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  Beitrag No.9, eingetragen 2022-12-08

Hallo, Nebenbei: Nicht nur Brahe - auch Gaston Julia, der Namensgeber der fraktalen Julia-Menge hatte einen Teil der Nase verloren. Bei ihm lag es an Kämpfen im 1.Weltkrieg. Viele Grüße Ronald


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