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Kein bestimmter Bereich J Diplom? B.Sc.? B.A?
superdampfnudel
Ehemals Aktiv Letzter Besuch: vor mehr als 3 Monaten
Dabei seit: 20.04.2004
Mitteilungen: 140
Aus: Rostock
Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Themenstart: 2007-03-18


hallo,

nachdem ich vor kurzem eine interessante diskussion über die wahl des studienortes angefacht hab, würde mich jetzt interessieren, ob mir vielleicht jemand die inhaltlichen unterschiede zwischen diplom, b.sc und b.a. im mathematikstudium erklären kann und was, unter welchen vorraussetzungen, vorzuziehen ist.

mfg
die nudel



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marvinius
Senior Letzter Besuch: vor mehr als 3 Monaten
Dabei seit: 18.08.2002
Mitteilungen: 616
Aus: Greifswald
Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.1, eingetragen 2007-03-18


salut supernudel,

wenn du irgendwie kannst, solltest du ein diplom anstreben.

liebe grüße,
rené.



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superdampfnudel
Ehemals Aktiv Letzter Besuch: vor mehr als 3 Monaten
Dabei seit: 20.04.2004
Mitteilungen: 140
Aus: Rostock
Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.2, vom Themenstarter, eingetragen 2007-03-18


warum diplom, wenn ich fragen darf?



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marvinius
Senior Letzter Besuch: vor mehr als 3 Monaten
Dabei seit: 18.08.2002
Mitteilungen: 616
Aus: Greifswald
Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.3, eingetragen 2007-03-18


weil kein mensch MIT diplom einen bachelor-abschluß ernst nimmt.

natürlich weiß ich, daß grad sämtliche studiengänge in deutschland vom diplom auf das bachelor/master-system umgestellt werden. aus kopfschüttelnder innenansicht sag' ich einfach mal: niemand will das, es nervt so ziemlich jeden, aber alle machen kopfschüttelnd mit.

der bachelor-abschluß ist im grunde nix anderes als ein umetikettiertes fh-diplom. selbstverständlich ist gegen ein fh-diplom nicht einzuwenden, daß es sinnlos wäre - es ist immerhin ein abschluß nach dem abitur. nur: sieh dich einmal um ... kannst du mit einem bachelor-abschluß irgendwo gymnasiallehrer werden? kennst du einen bachelor, der promovieren durfte? (ich kenn' einen *hihi*) die idee dahinter ist eigentlich recht simpel: es geht darum, dich von der teilhabe an weitergehender bildung auszuschließen, sofern du dir das "master"-studium nicht leisten kannst.

durch ihre derzeit geplante abschaffung gewinnen diplome immerhin einen gewissen seltenheitswert.

mein tip bleibt also: wenn du noch eine möglichkeit dafür findest, beginne ein diplom-studium.

liebe grüße,
rené.



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BrokerAgent
Ehemals Aktiv Letzter Besuch: vor mehr als 3 Monaten
Dabei seit: 03.05.2006
Mitteilungen: 59
Aus: Bad Oeynhausen
Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.4, eingetragen 2007-03-19


Aber in aller Regel wird man nach dem Bachelor sowieso noch seinen Master machen, der mindestens den Ansprüchen des Diploms genügt. Außerdem kann man, so ist es zumindest bei mir in Bielefeld, nach dem Bachelor problemlos ins Diplom wechseln und wäre dann sogar schneller fertig. Zugegeben ist das alles noch nicht richtig ausgereift mit Bachelor/Master und viele der Studiengänge sind noch garnicht akkreditiert. Aber ich würde dir raten mit dem Bachelor zu beginnen.



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huepfer
Senior Letzter Besuch: vor mehr als 3 Monaten
Dabei seit: 19.11.2003
Mitteilungen: 6882
Aus: Münster/ eigentl. Allgäu
Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.5, eingetragen 2007-03-19


@BrokerAgent,

da hast Du aber noch einiges nicht mitbekommen. Man kann nämlich nicht so ohne weiteres seinen Master an den Bachelor anschließen, weil es dafür eine Quote geben soll. Die liegt meines Wissens etwa bei 20-25% der Bachelorabsolventen. Somit besteht hier shon von Anfang an ein äußerst hoher Notendruck, dass man die Zulassung überhaupt schafft.
Außerdem kann man auch nicht wirklich sagen, dass der Master mindestens den Ansprüchen eines Diploms genügt. Von den Politikern ist gewünscht, dass das so gesehen wird, allerdings habe ich schon allein aufgrund der mangelnden Wahlmöglichkeiten im Bachelor-Master-Zug arge Bedenken, dass dem auch wirklich so ist. Wie die Vergleichbarkeit der Abschlüsse aussieht, wird man frühestens in ein paar Jahren sagen können, wenn die ersten Masterabschluss-Jahrgänge ein paar Jahre auf dem Arbeitsmarkt sind.
Insgesamt wird daher auch die Entscheidung, ob man auf Bachelor oder Diplom studiert davon abhängen, was man später einmal machen möchte. Wenn klar ist, dass man ohnehinmöglichst schnell in die Wirtschaft möchte, ist der Bachelor sicher sinnvoll, für eine wissenschaftliche Karriere würde ich aber immer zum Diplom raten, allein aus dem, was ich von allen Professoren und wissenschaftlichen Mitarbeitern an der Uni höre. Denn wie René schon schreibt, wird hier der Bachelor einfach nicht ernst genommen und man hat schlichtweg keine Chance, Karriere zu machen.

Gruß,
   Felix



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Ex_Senior
Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.6, eingetragen 2007-03-19


Hallo!

Vom Studienumfang ist ein Bachelor+Master knapp mehr als ein Diplom, da ersteres 10 Semester Regelstudienzeit, zweiteres nur 9 hat. Und ich wüsste nicht, warum man in einem Master-Studiengang keine Wahlmöglichkeiten mehr haben sollte...

Soweit ich die Entwicklungen an meiner Heimat-Uni überblicken kann, bleibt von den Vorlesungsinhalten und Wahlmöglichkeiten eigentlich alles so ziemlich beim alten (bis auf unbedeutende Kleinigkeiten, wie das aus einer 6+4-stündigen Vorlesung zwei kleinere gemacht werden). Und nach den ersten 6 Semestern, also Grundstudium + Basis-Veranstaltungen aus dem Hauptstudium bekommt man dann das Bachelor-Zeugnis, und spezialisiert sich dann im Master wie bisher in die Richtung, die man möchte.

Was ich persönlich noch nicht verstanden habe, ist, was die Quote für Master-Studiengänge soll. Dadurch werden ja etwa die Hälfte der Plätze in den oberen Semestern frei, was sollen die Unis mit diesen freien Kapazitäten tun?

Zum Thema "Notendruck von Anfang an". Nun, dann schaue dir mal das Abitur von den zukünftigen Medizin-Studenten an, die haben ihren Notendruck schon ab Eintritt in die Abitur-Phase...


Viele Grüße, Cyrix



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jannna
Senior Letzter Besuch: vor mehr als 3 Monaten
Dabei seit: 04.05.2003
Mitteilungen: 2160
Aus: Hannover
Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.7, eingetragen 2007-03-19


Hallo,

Was man bei der Diskussion Bachelor / Diplom zu allererst bedenken sollte (sofern man sie nicht uniintern führt) ist, daß es nicht an jeder Uni gleich aussieht mit der Strukturierung des Diplomstudiengangs (und auch der Bachelor sieht nicht überall gleich aus ...).



Ich finde den Bachelor nicht besonders gut und würde jedem raten ein Diplomstudium zu beginnen (wenn möglich).

Der Bachelor ist sehr verschult und bietet weniger Freiheit als das Diplom. Die Quotenregelung für den Master gibt es (noch) nicht an jeder Uni. Allerdings wäre ich sehr vorsichtig was den Master angeht. Noch kostet er keine zusätzlichen Gebühren oder? Das kann sich schnell ändern.


Zum Thema Notendruck: Wenn die Noten es nicht gestatten Medizin zu studieren ist das etwas anderes als wenn die Noten es nicht gestatten weiterzustudieren und mit einem Schmalspurstudium, das eigentlich von der Struktuur her nur eine weitere höhere Schule ist, 'auf der Straße zu sitzen'.

Naja es wird bestimmt Jobs für Bachelors gebe. Aber jemand der das Studium mit dem Wunsch beginnt (oder mittendrin merkt das er das möchte) wissenschaftlich zu arbeiten kann sich halt ganz schnell umgucken wenn er keinen Master machen darf.

Wer schon ganz genau weiß, daß er so schnell wie möglich fertig studieren möchte und schnell in die Industrie oder Wirtschaft möchte, soll vielleicht den bachelor machen (wobei ich mir immer noch nicht sicher bin, ob Bachelors dort gern gesehen werden).

Wer sich nicht sicher ist, und neben dem Stoff auch noch erwachsen werden will (ein Diplomstudium erfordert weit mehr Eigeninitiative und Selbstdisziplin) der sollte auf Diplom studieren.

Grüße
Jana



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Ex_Senior
Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.8, eingetragen 2007-03-19


@Jannna: Ich sehe nicht den großen Unterschied zwischen einem Abiturienten, der Medizin studieren will, und es wegen seiner Noten nicht kann, oder einem Studenten, der wissenschaftlich arbeiten will, aber wegen seiner Noten keinen Master machen kann.

Beide sehen, dass sie ihren traum wohl nicht verwirklichen können, und müssen sich nach Alternativen umschauen.

Insbesondere ist die Quotenregel wohl so zu verstehehn, dass zwar nur 20-25% direkt nach dem Bachelor den Master anstreben sollen, aber etwa genauso viele nach einem Intermezzo in der Industrie...

Und, da der Bachelor sowieso nur im wesentlichen ein wenig erweitertes grundstudium ist: Wie viel Wahlmöglichkeiten hattet ihr im Grundstudium? Ich persönlich konnte mein Nebenfach, und am Ende 2 aus 4 Mathe-Vorlesungen wählen, die ich hören wollte...

Viele Grüße, Cyrix



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BrokerAgent
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Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.9, eingetragen 2007-03-19


Bei uns wird es soweit ich weiß so aussehen, dass man einen Bachelor mit Durschnittsnote 2,5 braucht. Und wieviele Mathestudenten haben einen Schnitt unter 2,5? Zu den Wahlmöglichkeiten beim Diplom kann ich natürlich nichts sagen. Aber ich hab nicht viel daran auszusetzen. Ana und LA 1,2 muss wahrscheinlich jeder hören. Und danach ist es komplett frei. Man muss nur zwei angewandte und zwei theoretische Vorlesungen gehört haben. Wobei sich das ja auch immer überschneidet.



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superdampfnudel hat die Antworten auf ihre/seine Frage gesehen.
superdampfnudel hat selbst das Ok-Häkchen gesetzt.
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