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Matroids Matheplanet Forum Index » Spiel & Spaß » Sorry, Witze
Thema eröffnet 2001-11-09 23:43 von
matroid
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Autor
Schule Sorry, Witze
SchuBi
Senior Letzter Besuch: vor mehr als 3 Monaten
Dabei seit: 13.03.2003
Mitteilungen: 19409
Aus: NRW
Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.80, eingetragen 2003-10-16


Hallo, Tobi!
Den hatte matroid schon vor mehr als 2 Jahren in eine nette Geschichte verpackt - chinesischer Mathematiker mit sensationellem Beweis.
Lest den Montagsreport!

[ Nachricht wurde editiert von SchuBi am 2003-11-22 00:41 ]



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Jadzania
Ehemals Aktiv Letzter Besuch: vor mehr als 3 Monaten
Dabei seit: 26.04.2003
Mitteilungen: 66
Aus: Berlin
Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.81, eingetragen 2003-11-03


Den Beweis kannte ich schon....
Aber ich habe gelernt so was zu überhören (wenn ich will)  

da fällt mir gerade noch einer ein:
Wo waren die Männer als Gott den Verstand verteilt hat? - Am Bierstand

Also ich meins nicht so böse... ihr doch hoffentlich auch nicht?  

_\\// Jadzania

-----------------
Es gibt 3 Sorten von Mathematikern -
die, die bis 3 zählen können und die, die es nicht können


[ Nachricht wurde editiert von Jadzania am 2003-11-03 16:54 ]

[ Nachricht wurde editiert von Jadzania am 2003-11-03 16:54 ]



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pendragon302
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Dabei seit: 29.06.2002
Mitteilungen: 2003
Aus: Garbsen/Hannover
Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.82, eingetragen 2003-11-18


Kommt ein Mädchen freudestrahlend von der Schule nach Hause und erzählt:
"Mama, wir haben heute zählen gelernt, die anderen können nur bis 3, aber ich kann schon bis 10"
"Das ist ja schön", sagt die Mutter.
"Ist das wohl, weil ich blond bin?" fragt das Mädchen.
"Ja Kind, das ist weil Du blond bist" antwortet die Mutter.
Am nächsten Tag kommt das Mädchen wieder von der Schule und erzählt freudestrahlend: "Heute haben wir das Alphabet gelernt. Die anderen können nur von A - C, aber ich kann schon von A - Z"
"Das ist wirklich toll", sagt die Mutter."
"Ist das wohl, weil ich blond bin?" fragt das Mädchen.
"Ja Kind, das ist weil Du blond bist" antwortet die Mutter.
Am folgenden Tag kommt das Mädchen wieder freudestrahlend von der Schule und erzählt: "Wir waren heute schwimmen, die anderen haben noch gar keine Brüste und ich habe schon so große" und zeigt auf Ihre Doppel D.
"Ja" sagt die Mutter.
"Ist das wohl weil ich blond bin?" fragt das Mädchen.
"Nein, Kind", antwortet die Mutter, "das ist so, weil Du schon 23 bist!"


*versteck*

Gruß



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Eckard
Senior Letzter Besuch: vor mehr als 3 Monaten
Dabei seit: 14.10.2002
Mitteilungen: 6820
Aus: Magdeburg
Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.83, eingetragen 2003-11-21


In an insane asylum, three patients are up for release. The Doctor decides to give them an intelligence test. He turns to the first man and asks, "What is three times three?"

"274," he replies.

The Doctor asks the second man, "What is three times three?"

"Tuesday," replies the second man.

The Doctor turns to the third man, "Okay, your turn. What's three times three?"

"Nine," says the third man proudly.

"That's great!" says the doctor. "How did you arrive at that?"

"Simple," says the third man. "I subtracted 274 from Tuesday."
 




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TobiPfanner
Senior Letzter Besuch: vor mehr als 3 Monaten
Dabei seit: 27.07.2003
Mitteilungen: 3622
Aus: Weiler
Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.84, eingetragen 2003-11-21


Bild



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matroid
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Dabei seit: 12.03.2001
Mitteilungen: 14026
Aus: Solingen
Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.85, vom Themenstarter, eingetragen 2003-11-21


@Tobi: *lach*



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Lemma
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Dabei seit: 24.10.2003
Mitteilungen: 230
Aus: North Carolina
Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.86, eingetragen 2003-11-22


Hehe...

tobi, du hast ja sogar die deutsche sprache gelernt :) (nicht persönlich nehmen *g*)



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Radix
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Dabei seit: 20.10.2003
Mitteilungen: 6138
Aus: Wien
Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.87, eingetragen 2003-11-22


Da in diesem Thread über Blondinen hergezogen wurde, verlangt die political correctness einen Ausgleich:

Zwei Mathematiker in einer Bar:

Einer sagt zum anderen, daß der Durchschnittsbürger nur wenig Ahnung von Mathematik hat. Der zweite ist damit nicht einverstanden und meint, daß doch ein gewisses Grundwissen vorhanden ist.

Als der erste mal kurz austreten muß, ruft der zweite die blonde Kellnerin, und meint, daß er sie in ein paar Minuten, wenn sein Freund zurück ist, etwas fragen wird, und sie möge doch bitte auf diese Frage mit 'ein Drittel x hoch drei' antworten.

Etwas unsicher bejaht die Kellnerin und wiederholt im Weggehen mehrmals: "Ein Drittel x hoch drei..."

Der Freund kommt zurück und der andere meint:

- "Ich werd Dir mal zeigen, daß die meisten Menschen doch was von Mathematik verstehen. Ich frag jetzt die blonde Kellnerin da, was das Integral von x zum Quadrat ist." Der zweite lacht bloß und ist einverstanden.

Also wird die Kellnerin gerufen und gefragt, was das Integral von x zum Quadrat sei.

Diese antwortet:

- "Ein Drittel x hoch drei."

Und im Weggehen dreht sie sich nochmal um und meint:

- "Plus c."




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scorp
Senior Letzter Besuch: vor mehr als 3 Monaten
Dabei seit: 07.10.2002
Mitteilungen: 4341
Aus: Karlsruhe
Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.88, eingetragen 2003-11-22


Hi Ihr,
tolle Witze sind da wieder hinzugekommen.

Hab auch noch einen, hoffentlich gabs den noch nicht:

Ein arbeitsloser Mathematiker besucht einen Freund - ebenfalls Mathematiker - bei der Arbeit. Was sagt er?

"Einmal Pommes mit Mayo, bitte."


Gruese an alle
/Alex



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cyrania
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Dabei seit: 19.10.2003
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Aus: früher Berlin - heute Bayern
Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.89, eingetragen 2003-11-22


Ein Mathematiker, ein Physiker und ein BWLer werden nach dem Ergebnis der Rechnung 2*2 gefragt.

Der Mathematiker denkt kurz nach und antwortet sehr bestimmt, dass nur 4 als Lösung in Frage kommt.

Der Physiker denkt etwas länger nach und sagt:
Die Lösung muss zwischen 2,25 und 6,25 liegen.

Der BWLer fragt: Was soll denn rauskommen? Das kriegen wir auch noch hin.    



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TobiPfanner
Senior Letzter Besuch: vor mehr als 3 Monaten
Dabei seit: 27.07.2003
Mitteilungen: 3622
Aus: Weiler
Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.90, eingetragen 2003-11-22


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scorp
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Dabei seit: 07.10.2002
Mitteilungen: 4341
Aus: Karlsruhe
Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.91, eingetragen 2003-11-22


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scnr



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Spock
Senior Letzter Besuch: vor mehr als 3 Monaten
Dabei seit: 25.04.2002
Mitteilungen: 7903
Aus: Schi'Kahr/Vulkan
Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.92, eingetragen 2003-11-22


@Radix: Der war gut, die blonden Mathematikerinnen werden Dir es danken! Und nicht jeder männliche blonde Mathematiker hier ist offensichtlich mit Integralrechnung vertraut, :-(

Gruß
Juergen



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TobiPfanner
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Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.93, eingetragen 2003-11-22


Ich bin schon mal nicht blond



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Spock
Senior Letzter Besuch: vor mehr als 3 Monaten
Dabei seit: 25.04.2002
Mitteilungen: 7903
Aus: Schi'Kahr/Vulkan
Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.94, eingetragen 2003-11-22


@Tobi: echt nicht? Alex (Scorp) war auch nicht gemeint. Dann laß es mich umformulieren: nicht jeder nichtblonde Nichtmathematiker versteht etwas von Integralrechnung, einverstanden?
Gruß
Juergen



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TobiPfanner
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Mitteilungen: 3622
Aus: Weiler
Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.95, eingetragen 2003-11-22


Ich bin nicht ein nichtblonder Nichtmathematiker



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Radix
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Dabei seit: 20.10.2003
Mitteilungen: 6138
Aus: Wien
Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.96, eingetragen 2003-11-24


@Tobi+Spock:

Das ist wieder mal ein schönes Beispiel dafür, dass die Sprache viel
zu unpräzise für die Mathematik ist. Sie erlaubt z.B. keine
Klammerung. Das Integral von x zum Quadrat kann interpretiert werden
als:

(Integral von x) zum Quadrat
Integral von (x zum Quadrat)

Ich werde beim nächsten Mal auf korrekte Klammernsetzung in meinen
Witzen achten.      




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Hans-Juergen
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Dabei seit: 31.03.2003
Mitteilungen: 1345
Aus: Henstedt-Ulzburg
Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.97, eingetragen 2003-11-25


Würde man einfach "Integral von x-Quadrat"
sagen, gäbe es kein Mißverständnis, und die
Antwort der blonden Kellnerin wäre richtig.

Aber 'mal 'was ganz anderes:

Der Erfinder des Schnellkochtopfs war nicht,
wie wir es in Physik lernten, der Franzose
Papin, sondern ein Italiener: Garibaldi.

Hans-Jürgen



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Rebecca
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Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.98, eingetragen 2003-12-04


Windows zum Kuhfladen: "Ich bin ein Betriebssytem"
Kuhfladen zu Windows: "Und ich bin eine Sahnetorte"


Kunde: "Ich habe Windows!"
Techniker: "Ja?"
Kunde: "Mein Rechner funktioniert nicht."
Techniker: "Das sagten sie bereits."

Rebecca



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zaphodBLN
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Dabei seit: 29.09.2003
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Aus: Potsdam
Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.99, eingetragen 2003-12-04


What do have computers and air-conditioned rooms in common? Never open windows.





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Yves
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Dabei seit: 26.07.2003
Mitteilungen: 2479
Aus: Saarbrücken/Trier
Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.100, eingetragen 2003-12-04


Und wie jedes Jahr ...

Existiert der Weihnachtsmann?

Auf Grund der überwältigenden fehlenden Nachfrage präsentiere ich Ihnen voller Stolz die jährliche wissenschaftliche Untersuchung über die Existenz des Weihnachtsmannes.

Keine bekannte Spezies der Gattung Rentier kann fliegen. Aber es gibt 300.000 Spezies von lebenden Organismen, die noch klassifiziert werden müssen, und obwohl es sich dabei haupsächlich Insekten und Bakterien handelt, schließt dies nicht mit letzter Sicherheit fliegende Rentiere aus, die nur der Weihnachtsmann bisher gesehen hat.
Es gibt 2 Milliarden Kinder (Menschen unter 18-) auf der Welt. Aber da der Weihnachtsmann (scheinbar) keine Moslems, Hindus, Juden und Buddhisten beliefert, reduziert sich seine Arbeit auf etwa 15 % der Gesamtzahl - 378 Millionen Kinder (laut Volkszählungsbüro). Bei einer durchschnittlichen Kinderzahl von 3,5 pro Haushalt ergibt das 91,8 Millionen Häuser. Wir nehmen an, daß in jedem Haus mindestens ein braves Kind lebt.
Der Weihnachtsmann hat einen 31-Stunden-Weihnachtstag, bedingt durch die verschiedenen Zeitzonen, wenn er von Osten nach Westen reist (was logisch erscheint). Damit ergeben sich 822,6 Besuche pro Sekunde. Somit hat der Weihnachtsmann für jeden christlichen Haushalt mit braven Kindern 1/1000 Sekunde Zeit für seine Arbeit: Parken, aus dem Schlitten springen, den Schornstein runterklettern, die Socken füllen, die übrigen Geschenke unter dem Weihnachtsbaum verteilen, alle übriggebliebenen Reste des Weihnachtsessens vertilgen, den Schornstein wieder raufklettern und zum nächsten Haus fliegen. Angenommen, daß jeder dieser 91,8 Millionen Stops gleichmäßig auf die ganze Erde verteilt sind (was natürlich, wie wir wissen, nicht stimmt, aber als Berechnungsgrundlage akzeptieren wir dies), erhalten wir nunmehr 1,3 km Entfernung von Haushalt zu Haushalt, eine Gesamtentfernung von 120,8 Millionen km, nicht mitgerechnet die Unterbrechungen für das, was jeder von uns mindestens einmal in 31 Stunden tun muß, plus Essen usw.
Das bedeutet, dass der Schlitten des Weihnachtsmannes mit 1040 km pro Sekunde fliegt, also der 3.000-fachen Schallgeschwindigkeit. Zum Vergleich: das schnellste von Menschen gebaute Fahrzeug auf der Erde, der Ulysses Space Probe, fährt mit lächerlichen 43,8 km pro Sekunde. Ein gewöhnliches Rentier schafft höchstens 24 km pro Stunde.
Die Ladung des Schlittens führt zu einem weiteren interessanten Effekt. Angenommen, jedes Kind bekommt nicht mehr als ein mittelgroßes Lego-Set (etwa 1 kg), dann hat der Schlitten ein Gewicht von 378.000 Tonnen geladen, nicht gerechnet den Weihnachtsmann, der übereinstimmend als übergewichtig beschrieben wird.
Ein gewöhnliches Rentier kann nicht mehr als 175 kg ziehen. Selbst bei der Annahme, daß ein "fliegendes Rentier" (siehe Punkt 1) das ZEHNFACHE normale Gewicht ziehen kann, braucht man für den Schlitten nicht acht oder vielleicht neun Rentiere. Man braucht 216.000 Rentiere. Das erhöht das Gewicht - den Schlitten selbst noch nicht einmal eingerechnet - auf 410.400 Tonnen. Nochmals zum Vergleich: das ist mehr als das vierfache Gewicht der Queen Elizabeth (das Schiff, nicht der Person!).
410.400 Tonnen bei einer Geschwindigkeit von 1040 km/s erzeugt einen ungeheuren Luftwiderstand - dadurch werden die Rentiere aufgeheizt, genauso wie ein Raumschiff, das wieder in die Erdatmosphaere eintritt. Das vorderste Paar Rentiere muss dadurch 16,6 TRILLIONEN Joule Energie absorbieren. Pro Sekunde. Jedes. Anders ausgedrückt: sie werden praktisch augenblicklich in Flammen aufgehen, das nächste Paar Rentiere wird dem Luftwiderstand preisgegeben, und es wird ein ohrenbetäubender Knall erzeugt.
Das gesamte Team von Rentieren wird innerhalb von 5 Tausendstel Sekunden vaporisiert. Der Weihnachtsmann wird währenddessen einer Beschleunigung von der Größe der 17.500-fachen Erdbeschleunigung ausgesetzt. Ein 120 kg schwerer Weihnachtsmann (was der Beschreibung nach lächerlich wenig sein muß) würde an das Ende seines Schlittens genagelt - mit einer Kraft von 20,6 Millionen Newton.
Damit kommen wir zu dem Schluß: Wenn der Weihnachtsmann irgendwann einmal die Geschenke gebracht hat, ist er heute tot.



[ Nachricht wurde editiert von Yves am 2003-12-04 13:17 ]



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scorp
Senior Letzter Besuch: vor mehr als 3 Monaten
Dabei seit: 07.10.2002
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Aus: Karlsruhe
Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.101, eingetragen 2003-12-04


Mensch Yves, den hatte ich doch schon vor nem Jahr reingepflanzt...tss...

Und um nicht OT zu werden:

This definition of "compiler" must rank as the BEST of the possible wrong answers. Written by a student in an introductory Computer Science course.
"A compiler's primary function is to compile, organize the compilation, and go right back to compiling. It compiles basically only those things that require to be compiled, ignoring things that should not be compiled. The main way a compiler compiles, is to compile the things to be compiled until the compilation is complete."

Gruesse,
/Alex



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TobiPfanner
Senior Letzter Besuch: vor mehr als 3 Monaten
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Mitteilungen: 3622
Aus: Weiler
Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.102, eingetragen 2003-12-04


@scrop: was ist OT?
Du meinst damit der  nicht  wird macht er...



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viertel
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Dabei seit: 04.03.2003
Mitteilungen: 26839
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Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.103, eingetragen 2003-12-04


@Tobi
Was ist "scrop"?
OT=Off Topic



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Yves
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Dabei seit: 26.07.2003
Mitteilungen: 2479
Aus: Saarbrücken/Trier
Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.104, eingetragen 2003-12-04


An Weihnachten muss ich auch immer Oh du Fröhliche singen obwohl ich es ein Jahr davor schon gesungen hab, und das Jahr davor auch, und ...

Ich hab ja extra bemerkt "Wie jedes Jahr ..."

Vielleicht gibt es ja dennoch welche die den Text noch nicht kennen.

*rausred*

Gruß Yves :-)

[ Nachricht wurde editiert von Yves am 2003-12-04 15:18 ]



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TobiPfanner
Senior Letzter Besuch: vor mehr als 3 Monaten
Dabei seit: 27.07.2003
Mitteilungen: 3622
Aus: Weiler
Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.105, eingetragen 2003-12-04


@1/4: scrop » scorp (weißt du etwa nicht was ein Scropion ist?)
@Yves: Mein Rat: Auf Weihnachten auf einen guten Wein achten

[ Nachricht wurde editiert von TobiPfanner am 2003-12-04 18:29 ]



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Yves
Senior Letzter Besuch: vor mehr als 3 Monaten
Dabei seit: 26.07.2003
Mitteilungen: 2479
Aus: Saarbrücken/Trier
Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.106, eingetragen 2003-12-04


Auf einen doppelten Wein achten? Hmm ich kenn nur Doppelkorn ...

:-)



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wasseralm
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Dabei seit: 26.10.2003
Mitteilungen: 1838
Aus: Erlangen
Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.107, eingetragen 2003-12-04


Hallo, das Folgende klappt leider nur gut in Englisch:

Here is the answer to the question "Why is my salary so low?"

About your salary: Engineers and scientists will never make
as much money as business executives.
A rigorous mathematical proof:

Postulate 1: Knowledge is Power.
Postulate 2: Time is Money.

As every engineer knows,

fed-Code einblenden

Since Knowledge = Power and Time = Money, we have

fed-Code einblenden

Solving for Money, we get

fed-Code einblenden

Thus, as Knowledge approaches zero, Money approaches
infinity, regardless of the Work done.

Conclusion: The less you know, the more mony you make.


[ Nachricht wurde editiert von wasseralm am 2003-12-04 18:25 ]



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Spock
Senior Letzter Besuch: vor mehr als 3 Monaten
Dabei seit: 25.04.2002
Mitteilungen: 7903
Aus: Schi'Kahr/Vulkan
Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.108, eingetragen 2003-12-05


Eine wahre Weihnachstgeschichte:


One particular Christmas a long time ago, Santa was
getting ready for his annual trip... but there were
problems everywhere.

Four of his elves got sick, and the trainee elves did
not produce the toys as fast as the regular ones, so
Santa was beginning to feel the pressure of being
behind schedule. Then, Mrs Claus told him that her Mom
was coming to visit.

This stressed Santa even more. Then when he went to
harness the Reindeer, he found three of them were
about to give birth and two had jumped the fence and
were out, heaven knows where. More Stress. Then when
he began to load the sleigh one of the boards cracked
and the toy bag fell to the ground, and scattered the
toys.

So, frustrated, Santa went back into the house for a
cup of coffee and a shot of whiskey. When he went to
the cupboard, he discovered the elves had hid the
liquor and there was nothing to drink. In his
frustration, he accidentally dropped the coffee pot
and it broke into hundreds of little pieces all
over the kitchen floor.
He went to get the broom and found that mice had eaten
the straw it was made from. Just then, the doorbell
rang and Santa cussed his way to the door. He opened
the door and there was a little angel with great big
Christmas Tree.

The angel said, very cheerfully, "Merry Christmas
Santa. Isn't it just a lovely day? I have a beautiful
tree for you.  Isn't it just a lovely tree? Where
would you like me to stick it?"

Thus began the tradition of the little angel on top of
the Christmas tree.


Seid nett zum Nikolaus morgen, er hat es nicht leicht, :-)

Gruß
Juergen



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shadowking
Senior Letzter Besuch: in der letzten Woche
Dabei seit: 04.09.2003
Mitteilungen: 3440
Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.109, eingetragen 2003-12-05


Ein kleines Weihnachtsgedicht:

Denkt Euch, ich habe das Christkind geseh'n!
Ich hab's überfahren, es war ein Verseh'n.
Ich hatte gerade die Äuglein zu
und träumte beim Fahren in himmlischer Ruh'.
Das Christkindl hat in dieser heiligen Nacht
Bekanntschaft mit meinem Kühler gemacht.

Später sah ich auch Nikolaus,
Er stürmte heraus aus dem Freudenhaus,
Er kam ganz hektisch über die Kreuzung gelaufen,
Wollte am Automaten neue Präser sich kaufen.
Mein Auto und mich hat er wohl überseh'n,
Jedenfalls blieben nur seine Stiefel steh'n.

Dann traf ich auch noch den Weihnachtsmann,
Er feuerte grad' seine Rentiere an.
Ich überholte den langsamen Wicht,
Doch sah ich den Gegenverkehr dabei nicht.
Ich wich noch aus, doch leider nicht Santa,
Ein kurzes Rummsen, und er klebte am Manta.

Und die Moral von dem Gedicht:
Fahr' zu schnell Dein Auto nicht.
Denn als ich zu Haus war, da musste ich heulen.
Mein schöner Wagen, der hatte drei Beulen:
vom Niklas, vom Christkind und vom Santa Claus.
Tja, nächstes Jahr Weihnachten, das fällt dann wohl aus.


--------------

"He Santa, rentieren sich die Rentiere?"
- "Erst wenn ich Rentier bin!"


[ Nachricht wurde editiert von SplendourMN am 2003-12-05 14:57 ]



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Morris
Senior Letzter Besuch: im letzten Quartal
Dabei seit: 14.07.2003
Mitteilungen: 1536
Aus: Flensburg, Wohnort Flensburg
Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.110, eingetragen 2003-12-05


Hi!
@Norbert
Onkel Hotte laesst gruessen, was? Du hast aber gegenueber dem Original die Strophen zwei und drei vertauscht :-).

Viele Gruesse
Morris



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shadowking
Senior Letzter Besuch: in der letzten Woche
Dabei seit: 04.09.2003
Mitteilungen: 3440
Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.111, eingetragen 2003-12-05



Ein kleines Weihnachtsgedicht:

Denkt Euch, ich habe das Christkind geseh'n!
Ich hab's überfahren, es war ein Verseh'n.
Ich hatte gerade die Äuglein zu
und träumte beim Fahren in himmlischer Ruh'.
Das Christkindl hat in dieser heiligen Nacht
Bekanntschaft mit meinem Kühler gemacht.

Dann traf ich auch noch den Weihnachtsmann,
Er feuerte grad' seine Rentiere an.
Ich überholte den langsamen Wicht,
Doch sah ich den Gegenverkehr dabei nicht.
Ich wich noch aus, doch leider nicht Santa,
Ein kurzes Rummsen, und er klebte am Manta.

Später sah ich auch Nikolaus,
Er stürmte heraus aus dem Freudenhaus,
Er kam ganz hektisch über die Kreuzung gelaufen,
Wollte am Automaten neue Präser sich kaufen.
Mein Auto und mich hat er wohl überseh'n,
Jedenfalls blieben nur seine Stiefel steh'n.

Und die Moral von dem Gedicht:
Fahr' zu schnell Dein Auto nicht.
Denn als ich zu Haus war, da musste ich heulen.
Mein schöner Wagen, der hatte drei Beulen:
vom Niklas, vom Christkind und vom Santa Claus.
Tja, nächstes Jahr Weihnachten, das fällt dann wohl aus.


Gefällt es Dir jetzt besser, Morris?

--------------

"He Santa, rentieren sich die Rentiere?"
- "Erst wenn ich Rentier bin!"



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Morris
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Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.112, eingetragen 2003-12-05


Hi Norbert!
Klar, es hat mir aber auch vorher gefallen. Ich hoffe, Du hast mir die Bemerkung nicht übelgenommen, war nicht böse gemeint.

Gruß Morris



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Spock
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Nicht alles ist so ganz neu, trotzdem:


Wie fängt man den Weihnachtsmann, Lösungsvorschläge:


1. Die geometrische Methode:

Man stelle einen zylindrischen Käfig im Wald auf eine schneebedeckte Lichtung:

Fall 1: Der Weihnachtsmann ist innerhalb des Käfigs. Dieser Fall ist trivial.

Fall 2: Der Weihnachtsmann ist außerhalb des Käfigs. Dann stelle man sich in den Käfig und führe eine Inversion an den Käfigwänden durch. So gelangt der Weihnachtsmann in den Käfig und man selbst nach draußen. Man achte darauf, dass man sich nicht in die Mitte des Käfigs stellt, da man sonst im Unendlichen verschwindet.



2. Die Projektionsmethode:

Ohne Beschränkung der Allgemeinheit nehmen wir an, dass die Erde eine Ebene ist. Wir projizieren nun diese Ebene auf eine Gerade, die durch den Käfig läuft, und diese Gerade auf einen Punkt im Käfig. Damit gelangt der Weihnachtsmann in den Käfig.



3. Die topologische Methode:

Der Weihnachtsmann kann topologisch als Torus aufgefasst werden. Man transportiere Waldlichtung in den vierdimensionalen Raum. Nun ist es möglich, die Lichtung so zu falten, dass der Weihnachtsmann beim Rücktransport in den dreidimensionalen Raum verknotet ist. Dann ist er hilflos.



4. Die stochastische Methode:

Man benötigt dazu ein Laplacerad, einige Würfel und eine Gaußsche Glocke. Mit dem Laplacerad fährt man in den Wald und wirft mit den Würfeln nach dem Weihnachtsmann. Kommt er nun mit seinem Schlitten angefahren, stülpe man die Gaußsche Glocke über ihn. Damit ist er mit der Wahrscheinlichkeit eins eingefangen.



5. Die Newtonsche Methode:

Käfig und Weihnachtsmann ziehen sich durch die Gravitation an. Bei Vernachlässigung der Reibung wird der Weihnachtsmann früher oder später im Käfig landen.



6. Die Heisenberg-Methode:

Ort und Geschwindigkeit eines bewegten Weihnachtsmanns lassen sich nicht gleichzeitig bestimmen. Da ein sich bewegender Weihnachtsmann auf einem Schneefeld keinen physikalisch sinnvollen Ort einnimmt, eignet er sich nicht zum Fangen. Die Weihnachtsmannjagd kann sich demnach nur auf einen ruhenden Weihnachtsmann beschränken. Das Fangen eines ruhenden, bewegungslosen Weihnachtsmanns wird dem Leser als Übungsaufgabe überlassen.



7. Die Schrödinger Methode:

Die Wahrscheinlichkeit zu einem beliebigen Zeitpunkt einen Weihnachtsmann im Käfig zu finden ist größer als Null. Man setze sich hin und warte.



8. Die Einsteinsche Methode:

Man überfliege die Waldlichtung mit annähernd Lichtgeschwindigkeit. Durch die relativistische Längenkontraktion wird der Weihnachtsmann flach wie ein Papier. Man greife ihn, rolle ihn zusammen und mache ein Gummiband herum



9. Die experimentalphysikalische Methode:

Man nehme eine semipermeable Membran, die alles außer dem Weihnachtsmann durchlässt und siebe damit den Wald aus.




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ChrisH
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Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.114, eingetragen 2003-12-24


Wie man einen Löwen in der Wüste fängt
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Die HILBERTsche oder axiomatische Methode. Man stellt einen Käfig in die Wüste und führt folgendes Axiomensystem ein:
Axiom 1: Die Menge der Löwen in der Wüste ist nicht leer.
Axiom 2: Sind Löwen in der Wüste, so ist auch ein Löwe im Käfig.
Schlußregel: Ist p ein richtiger Satz, und gilt "Wenn p, so q", so ist auch q ein richtiger Satz.
Satz:Es ist ein Löwe im Käfig.  

Die BOLZANO-WEIERSTRASS-Methode. Wir halbieren die Wüste in Nord-Süd-Richtung durch einen Zaun. Dann ist der Löwe entweder in der westlichen Hälfte oder östlichen Hälfte. Wir wollen annehmen, daß er in der westlichen Hälfte ist. Daraufhin halbieren wir diesen westlichen Teil durch einen Zaun in Ost-West-Richtung. Der Löwe ist entweder im nördlichen oder im südlichen Teil. Wir nehmen an, er ist im nördlichen. Auf diese Weise fahren wir fort. Der Durchmesser der Teile, die bei der Halbiererei entstehen, strebt gegen Null. Auf diese Weise wird der Löwe schließlich von einem Zaun beliebig kleiner Länge eingegrenzt.  
 
Die mengentheoretische Methode. Die Punkte in der Wüste lassen sich wohlordnen. Ausgehend vom kleinsten Element erwischt man den Löwen durch transfinite Induktion.
Bemerkung: Diese Methode ist in Fachkreisen umstritten wegen der Verwendung des Wohlordnungssatzes bzw. des Auwahlaxioms. Wie so oft, hat auch die vorliegende Fragestellung zu einer fruchtbaren Entwicklung geführt. Dabei wurde schließlich eine sehr viel einfachere Methode entdeckt, die den genannten Mangel nicht aufweist: Man betrachte alle Teilmengen der Wüste, die den Löwen enthalten und bilde ihren Durchschnitt. Er enhält als einziges den Löwen. Bei dieser Durchschneiderei sollte lediglich darauf geachtet werden, daß das schöne Fell des Löwen nicht zerschnitten wird!
 
Die funktionalanalytische Methode. Die Wüste ist ein separabler Raum. Er enthält daher eine abzählbare dichte Menge, aus der eine Folge ausgewählt werden kann, die gegen den Löwen konvergiert. Mit einem Käfig auf dem Rücken springen wir von Punkt zu Punkt dieser Folge und nähern uns so dem Löwen beliebig genau.  

Die PEANO-Methode. Man konstruiere eine PEANO-Kurve durch die Wüste, also eine stetige Kurve, die durch jeden Punkt der Wüste geht. Es ist gezeigt worden, daß man eine solche Kurve in beliebig kurzer Zeit durchlaufen kann. Mit dem Käfig unterm Arm durchlaufe man die Kurve in kürzerer Zeit, als der Löwe benötigt, um sich um seine eigene Länge fortzubewegen.  

Die Kompaktheitsmethode. Die Wüste wird ohne Beschränkung der Allgemeinheit als kompakt vorausgesetzt. Man überdecke sie mit einer Familie von Käfigen Ki (i aus I). Dann gibt es unter ihnen endlich viele Käfige, Ki1, ... ,in , die bereits die ganze Wüste überdecken. Die Durchmusterung dieser Käfige wird als Diplomarbeit vergeben.  

Die logische Methode oder die Methode des tertium non datur. Man stelle einen offenen Käfig in die Wüste und lege ein Brett mit Leim daneben. Beides biete man dem Löwen zum Betreten an. Der Löwe sagt dann: ?Nein, auf den Leim gehe ich nicht!? Nach dem tertium non datur muß er in den Käfig gehen. Danach schlägt man die Tür zu.  

Die didaktische Methode. Man nähere sich dem Löwen auf der Brunnerschen Spirale. Dann elementarisiere man den Löwen zu einer Katze und fange ihn mit einer Schale Milch.  

Die Fixpunktmethode. Es sei f eine Kontraktion der Wüste in sich mit Fixpunkt. Auf diesen Fixpunkt stellen wir den Käfig. Durch sukzessive Iteration W(n+1) = f(W(n)), n=0,1,2,... (W(0)=Wüste) wird die Wüste auf den Fixpunkt zusammengezogen. So gelangt der Löwe in den Käfig.  

Die Abstandsmethode. Wir stellen einen Käfig in die Wüste, verlassen diese unauffällig und definieren in ihr die indiskrete Metrik, d.h. der Abstand zwischen allen Punkten ist 0. Insbesondere ist also der Abstand zwischen Löwe und Käfig gleich Null, d.h. der Löwe ist im Käfig.  

Die Methode der vollständigen Induktion. Ein Löwe sei in der Wüste. Mit vollständiger Induktion zeigt man leicht, daß für beliebige n aus N gilt: n Löwen sind in der Wüste. Weil die Wüste endlichdimensional (dim W = 3) ist, liegen die Löwen für hinreichend große n überall dermaßen dicht, daß zwangsläufig einer in den Käfig gedrängt wird.

Die dialektische Methode. Man zäunt die Wüste ein, bewässert sie, sät Gras und setzt Kaninchen aus. Die Kaninchen vermehren sich schnell. Nach HEGEL kommt daher bald der Zeitpunkt, bei dem Quantität in Qualität umschlägt, und dann hat man einen Löwen.


;-)

mfg Christian



[ Nachricht wurde editiert von ChrisH am 2003-12-24 10:16 ]

[ Nachricht wurde editiert von ChrisH am 2003-12-24 10:17 ]



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Martin_Infinite
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Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.115, eingetragen 2003-12-24


Das hatte Inwi schon auf der ersten Seite mal gepostet (2003-08-01 11:22)

Trotzdem immer wieder lustig  



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ChrisH
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Oh stimmt!
Ich hab daher meinen Eintrag geändert und Spocks dadurch erweitert ;-)




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Martin_Infinite
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Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.117, eingetragen 2003-12-24


 schön!



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Yves
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Glückwunsch zu 5000. Mitteilungen oder geht der Zähler nicht weiter?



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TobiPfanner
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@Yves: na klar geht der Zähler weiter.
Was glaubst warum er sich bei der Anmeldung
Martin_Infinite genannt hat.  



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